In der Schweiz bleiben die Unternehmenskonkurse auf einem tiefen Niveau. (Bild: Keystone)
Schweiz

Corona-Kredite halten Konkurse auf tiefem Niveau

Die Unternehmenskonkurse in der Schweiz bleiben auf einem tiefen Niveau. Dies dank auch dank der Corona-Kredite.

Gemäss einer aktuellen Studie des Wirtschaftsinformationsdienstes Dun & Bradstreet verhindern die Covid-19-Kredite einen starken Anstieg der Firmenpleiten. Im vergangenen Jahr 2021 gingen insgesamt 3946 Unternehmen in ein Insolvenzverfahren. Das entspreche zwar einem leichten Anstieg um 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, liege aber noch immer deutlich unter dem Wert der Vor-Corona-Jahre, so Dun & Bradstreet. 2019 meldeten beispielsweise 4691 Firmen Konkurs an.

Die staatlichen Unterstützungsmassnahmen ermöglichten sogar solchen Unternehmen das Überleben, welche eigentlich nicht mehr wettbewerbsfähig wären, heisst es von den Experten.

Neugründungen auf Rekordhoch

Auf der Gegenseite schnellten die Neugründungen auf einen Rekordwert. Insgesamt gab es 50’537 Neueintragungen in das Handelsregister, was einen Zuwachs von 8 Prozent entspricht. Dabei legten alle Regionen zu, besonders stark aber die Zentralschweiz und das Tessin mit je 11 Prozent.

Mit Blick auf die Regionen bei den Konkursen kam es besonders im Espace Mittelland zu einer starken Zunahme auf 638 Konkursfälle – ein Plus von 18 Prozent. Auch in der Ostschweiz wurde mit 15 Prozent ein hoher Anstieg verzeichnet. Auf der anderen Seite sanken die Firmenpleiten beispielsweise im Tessin (-17%) oder in der Südwestschweiz (-5%) teils deutlich.

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