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Der Telebasel Sport-Beitrag vom 11. Januar 2022.
Basel

Aufstieg des EHC Basel scheitert diesmal nicht an Corona

Der EHC Basel steht in der Qualifikation an der Tabellenspitze und will unbedingt den Aufstieg schaffen. Diesen könnte Corona diesmal nicht verhindern.

Eigentlich läuft es dem EHC Basel sehr gut. Mit sieben Punkten Vorsprung führt er die Tabelle der dritthöchsten Schweizer Eishockeyliga an. Im neuen Jahr mussten aber bereits zwei EHC-Spiele verschoben werden. Der Grund: Den Baslern stehen zu wenig Spieler zur Verfügung.

Kein grosser Leistungseinbruch

Sechs Spieler sind verletzt und ganze neun Spieler infizierten sich mit dem Coronavirus. Seit Dienstag, 11. Januar, sind diese neun Spieler wieder zurück auf dem Eis. Sportchef Olivier Schäublin rechnet nicht mit einem grossen Leistungseinbruch. Denn, wenn es gesundheitlich möglich war, konnten sich diese Spieler zu Hause fithalten, wie Schäublin erklärt: «Wir hatten individuelle Trainingspläne. Glücklicherweise hatten die meisten keine oder nur ganz milde Symptome».

Deshalb werde es relativ schnell gehen, bis der EHC Basel wieder auf ein gutes Level kommt, rechnet der Sportchef. Und das wäre auch enorm wichtig, denn schon in einem guten Monat beginnen die Playoffs. Das Ziel der Basler Eishockeyaner ist klar: Der Aufstieg in die Profiliga, die Swiss League, soll realisiert werden. In der vergangenen Saison war dies aufgrund der Corona-Krise nicht möglich: Die Saison wurde frühzeitig abgebrochen und kein Team durfte aufsteigen.

«Wir wollen unbedingt in den Final kommen»

In dieser Saison kann das aber nicht mehr passieren, ist Olivier Schäublin überzeugt: «Nach zwei Jahren Pandemie machte sich auch die Liga Gedanken. Da wurden natürlich die Reglementarien angepasst. Wenn die Saison abgebrochen würde, zählt die Situation vor dem Jahreswechsel und da waren wir Erster. Dann wäre es kein Problem und wir könnten aufsteigen.»

Auch wenn die Saison erst in den Playoffs abgebrochen wird, steigt der Sieger der Qualifikation auf. Deswegen sind die restlichen zehn Spiele bis zu den Playoffs für den EHC Basel enorm wichtig. Es ist aber auch klar, dass der EHC lieber auf dem Eis aufsteigen will: «Unser Projekt kam ins Stocken wegen Corona. Nichtsdestotrotz wollen wir in diesem Jahr diesen Weg machen. Wir wollen unbedingt in den Final kommen und diesen dann auch gewinnen», so Olivier Schäublin.

Viel Arbeit und ein wenig Glück

Und es sieht gut aus für die Basler: Sie haben in der bisherigen Qualifikation gezeigt, dass sie der grosse Favorit auf den Aufstieg sind. Trotzdem sei der Weg noch lang, warnt der Sportchef: «Im Hockey ist es nicht wie im Fussball. Im Fussball könnten wir schon bald mal die Meisterschale überreichen, aber im Hockey muss man in den Playoffs bereit sein. Dann geht es zur Sache. Ich glaube schon, dass wir uns sehr gut platziert haben. Sicher am besten in den letzten zwei Jahren. Aber es braucht schon noch ein gutes Stück Arbeit».

Neben der Arbeit braucht es aber auch ein wenig Glück, damit nicht viele Spieler mit einer Corona-Infektion im dümmsten Moment in Isolation gehen müssen. Der EHC Basel kann voraussichtlich bereits diesen Samstag, 15. Januar, wieder spielen: Um 17:30 Uhr gastiert in der Eishalle St. Jakob-Arena der EHC Seewen.

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