Kalt und weiss: So präsentiert sich das Januar-Wetter in den höheren Lagen der Schweiz. (Bild: Keystone)
Schweiz

Kälte von fast -30 Grad Celsius in höheren Lagen

Wie wird das Wetter in den nächsten Tagen? Alles Aktuelle gibt's hier im Ticker.
Klirrende Kälte in den höheren Alpentälern und im Jura

Ein umfangreiches Hochdruckgebiet hat der Schweiz vielerorts eine klare Nacht gebracht – und an einigen Orten Temperaturen von beinahe -30 Grad. Vom Kälterekord ist das Land aber noch weit entfernt.

«Die Schweiz ist eine Gefriertruhe», überschrieb SRF Meteo am Mittwoch einen Artikel auf seiner Website. Die SRF-Meteorologen massen auf der Alp Hintergräppelen im Toggenburg mit -28,4 Grad die tiefste Temperatur.

Noch um 9.00 Uhr habe man in La Brévine NE -26,8 Grad registriert, teilte Meteoschweiz, das Bundesamt für Meteorologie, auf dem Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Ungewöhnlich ist der Wert für den Ort im Neuenburger Jura laut Meteoschweiz allerdings nicht. Vor 35 Jahren, am 12. Januar 1987, wurde im «Sibirien der Schweiz» der absolute Kälterekord von -42,5 Grad aufgestellt.

Grund zum Bibbern gab es auch im Flachland. Schweizweit seien die Temperaturen am Mittwochmorgen unter null Grad gelegen, schrieb SRF Meteo. In Basel gab es demnach in der Früh -4,8 Grad, in Bern -2,2 Grad und am Zürcher Flughafen -1,4 Grad. Eine Ausnahme bildet Genf: Dort wurden exakt 0 Grad gemessen.

«Carlos» bringt Sonne an die Lauberhornrennen

Zu den Lauberhornrennen im Berner Oberland am kommenden Wochenende gibt es strahlendes Winterwetter. Dies dank Hoch Carlos, wie MeteoNews Schweiz mitteilt.

Bis gegen 30 Zentimeter Schnee in der Ostschweiz

In der Ostschweiz hat es in der Nacht auf Montag kräftig geschneit. Es fielen bis gegen 30 Zentimeter Schnee. Die Meteorologen warnten vor glatten Strassen. Vor allem in der Zentral- und Ostschweiz fiel Schnee, der Westen dagegen blieb weitgehend verschont, wie die Wetterdienste bekannt gaben. Am Alpstein schneite es in der Nacht intensiv.

Die dickste Schneedecke wurde am Montagmorgen in St. Gallen gemessen, wo innert 24 Stunden 27 Zentimeter Schnee gefallen war, wie MeteoSchweiz auf Twitter mitteilte. In Waldstatt AR betrug die Schneehöhe 23 Zentimeter und in Ulrichen VS 20 Zentimeter. Knapp dahinter folgten Elm GL mit 18 und Glarus GL mit 15 Zentimeter sowie der Zürichberg mit zwölf Zentimeter.

Die Meteorologen in der Schweiz warnten wegen der Schneefällen in der Nacht auf Montag vor glatten Strassen. Meteo Schweiz hat entsprechende Wetterwarnungen herausgegeben, wie die Wetterkarten im Internet zeigen.

Nach Schneefällen sind Strassen in weiten Teilen der Schweiz glatt

Die Meteorologen in der Schweiz warnen nach Schneefällen in der Nacht auf Montag vor glatten Strassen. Meteo Schweiz hat entsprechende Wetterwarnungen herausgegeben, wie die Wetterkarten im Internet zeigen.

In der Nacht habe es im Flachland gebietsweise für ein Schäumchen Neuschnee gereicht, heisst es bei MeteoNews. Dabei scheint in der Zentral- und Ostschweiz laut MeteoSchweiz etwa mehr Schnee gefallen zu sein wie im westlichen Mittelland und in der Romandie.

Um 4 Uhr am frühen Montagmorgen gab es hier und dort noch einige Schneeschauer. Noch immer wegen eines Erdrutsches gesperrt ist die Strasse zwischen Laupen und Neuenegg im Kanton Bern in beiden Fahrtrichtungen. Die Sperre war am Samstagabend verhängt worden.

Aktuell rollt der Verkehr auf den Strassen, wie eine Umfrage bei den Kantonspolizeien Zürich und Bern ergab. Die Strassen seien zwar teilweise glatt, vor allem in höheren Lagen. Es lägen zur frühen Stunde jedoch noch keine Meldungen über Verkehrsunfälle vor. Das könne sich in den nächsten Stunden bei mehr Verkehr aber ändern.

Das wechselhafte Wetter klingt allmählich ab. Der Luftdruck steigt kontinuierlich an. Ab Mittwoch bestimmt dann ein kräftiges Hochdruckgebiet mit Kern über den britischen Inseln das Wetter in der Schweiz. Am Donnerstag dürfte der Luftdruck auch in der Schweiz auf aussergewöhnlich hohe 1040 Hektopascal steigen.

Windböen fegen mit über 100 Kilometer pro Stunde über die Schweiz

Die Schweiz ist in der Nacht auf Sonntag erneut von heftigen Windböen erfasst worden. Namentlich auf den Berggipfeln erreichten die Winde Geschwindigkeiten von über 100 Kilometer pro Stunde.

Die stärksten Böen verzeichnete MeteoNews auf dem Säntis mit 126 Kilometern pro Stunde. Doch auch auf dem La Dole im Kanton Waadt, dem Steinerberg im Kanton Schwyz, dem Bantiger im Kanton Bern sowie dem Moléson im Kanton Freiburg gab es Böen von über 100 Kilometer.

In den Niederungen legte der Wind verglichen mit den Werten in der Nacht auf Sonntag nochmals zu. Über 91 Kilometer pro Stunde erreichten die Windböen auf dem Chasseral BE, dem St. Chrischona BS, dem Napf BE, dem Uetliberg ZH und in Plaffeien FR; bis zu 94 km/h in Rünenberg im Oberbaselbiet.

Nach den Schneefällen in der Nacht auf Samstag werden für Sonntag weitere Niederschläge erwartet. Zunächst werde die Schneefallgrenze wegen einer Warmfront auf rund 800 Meter über Meer steigen, sagte Ludwig Z’graggen, Meteorologe bei Meteoschweiz, am Samstag.

In der Nacht auf Sonntag ist sie dann jedoch wieder gesunken – am Alpennordhang dürfte es danach vielerorts den ganzen Tag über schneien. Von den Freiburger und Waadtländer Alpen bis ins Berner Oberland erwarte Meteoschweiz über 1000 Metern über Meer bis zu 30 Zentimeter Schnee, lokal bis zu 50 Zentimeter.

Auch weiter östlich dürfte es kräftig schneien. In der Zentralschweiz, im Glarnerland, im Alpstein und im Prättigau dürften die Schneemengen 20 bis 40 Zentimeter betragen.

Schnee bis in tiefe Lagen und Sturmböen in der Schweiz

In der Nacht auf Samstag ist eine Schneefront über die Schweiz gezogen. Sie brachte auch im Flachland verbreitet Schnee bis in tiefe Lagen.

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt besteht auf den Strassen laut MeteoNews Glättegefahr. Unterhalb von etwa 500 Metern ist teilweise auch Regen mit dabei, wie SRF Meteo schreibt. Am Samstagmorgen schneit es vor allem am Alpennordhang noch länger.

Begleitet war die Schneefront von stürmischen Winden. Auf dem Chasseral im Jura erreichten die Windgeschwindigkeiten 109 Kilometer pro Stunde, wie MeteoNews auf seinem Internetportal schreibt. Auf dem Säntis waren es 105 und auf dem Jungfraujoch 98 Stundenkilometer.

Auf den Bergen ist am Wochenende mit starkem West- und Nordwestwind zu rechnen. Der Wind erreicht laut SRF Meteo in der Nacht auf Sonntag sein Maximum mit Orkanböen bis 140 Kilometer pro Stunde auf den Berggipfeln und 60 bis 100 Stundenkilometer im Flachland.

Im Strassenverkehr gab es in den frühen Stunden des Samstags bislang keine Probleme. Laut den Einsatzzentralen der Kantonspolizeien Zürich und Bern lagen keine Hinweise über Verkehrsstörungen wegen der schneebedeckten Strassen vor, wie es auf Anfrage hiess.

Klirrende Kälte in zahlreichen Gebieten

Vor allem in den östlichen Teilen der Schweiz sind die Temperaturen in der klaren Nacht stark gesunken. Am kältesten wurde es am frühen Freitagmorgen laut Meteoschweiz mit -30 Grad in Hintergräppelen im Toggenburg auf 1290 Metern über Meer.

Im Kanton Schwyz wurden demnach auf der Glattalp (1850 Meter über Meer) -26,8 Grad gemessen. In Samedan GR war es -25,7 Grad, so kalt wie noch nie in diesem Winter, wie Meteonews auf Twitter schrieb.

Im Flachland waren die Temperaturen deutlich milder. In St.Gallen gab es laut Meteoschweiz um 6 Uhr früh -7 Grad und in Bern-Zollikofen -4,7 Grad. In Zürich-Kloten betrug die Tiefsttemperatur am Donnerstag um 22.30 Uhr -3,8 Grad. In Basel wurden am Freitag um 6 Uhr -1,2 Grad gemessen.

Neue Januarhöchstwerte seit Messbeginn verzeichnet

Am Dienstagnachmittag sind in der Schweiz gemäss SRF Meteo zum Teil neue Temperaturrekorde für den Monat Januar erreicht worden. So etwa in Aarau, Freiburg und Schaffhausen. In Aarau und Schaffhausen wurden 16,1 Grad und in Freiburg 16,0 Grad gemessen.

Ganz speziell sei die Situation in Einsiedeln gewesen, teilte SRF Meteo am Mittwochmorgen mit. Dort seien am Dienstag 14,5 Grad registriert worden. Das sei der zweithöchste Januarwert, nachdem der neue Januarrekord erst am 2. Januar mit 15,0 Grad aufgestellt worden sei. Gemäss SRF Meteo gab es bereits zwischen Samstag und Dienstag stellenweise fast täglich neue Rekordtemperaturen für den Monat Januar.

Die höchste Temperatur wurde am Dienstag in Gersau SZ gemessen. Das Thermometer zeigte wegen des Föhns 19,5 Grad an. Auch in Giswil wurden 19,0 Grad gemessen. Speziell waren aber auch die 18,7 Grad in Basel. Das war am Rheinknie die zweithöchste je aufgezeichnete Januartemperatur. Dies ist gemäss SRF Meteo besonders speziell, weil in Basel die Messreihe bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht.

Schnee bis in tiefe Lagen

Die Temperaturen purzeln. In der Nacht auf Mittwoch erreichte uns eine Kaltfront und die Schneefallgrenze sinkt laut Meteonews bis in tiefe Lagen. Am Nachmittag ist es allerdings im Flachland bereits trocken und die Sonne scheint bei 2-5 Grad. Wir befinden uns nun im Bereich eines Tiefdrucktrogs mit Höhenkaltluft. Die Schneefallgrenze liegt im Mittelland bei einzelnen Schauern im Bereich zwischen 400 und 700 Metern. In den nördlichen Alpentälern fällt Schnee wahrscheinlich bis auf den Talboden.

Am Donnerstag bestimmt dann ein Hochdruckausläufer das Wetter in der West- und Südschweiz, im Norden liegt noch mehr Feuchtigkeit, hier gibt es noch ein paar Schneeschauer.

Die Schneefallgrenze sinkt am Mittwoch bis in tiefe Lagen. (Wetterkarte: MeteoNews)
Sturmwinde fegen mit bis gegen Tempo 140 über Schweizer Berggipfel

Eine Warmfront hat am Dienstag Sturmwinde und teilweise noch einmal frühlingshafte Temperaturen in die Schweiz gebracht. Auf dem Säntis auf 2’500 Metern Höhe erreichten die Windspitzen mit 137 Kilometer pro Stunde (km/h) den vorerst höchsten Wert.

Bereits in der Nacht und in den frühen Morgenstunden wurden auf den Bergen Windspitzen von über 100 Kilometer pro Stunde (km/h) verzeichnet. Im Flachland erreichten die maximalen Böen rund 80 km/h.

Neben der stärksten Windböe auf dem Säntis erreichten die Sturmwinde auch auf dem Pilatus 120 km/h, wie der Wetterdienst MeteoNews bekannt gab. Spitzen von je 113 km/h wurden auf dem Moléson im Kanton Freiburg und auf Les Diablerets VD gemessen.

Knapp dahinter mit 111 km/h respektive 109 km/h folgten das Eggishorn im Oberwallis und der Titlis in der Zentralschweiz. Von den tiefer gelegenen Stationen erreichten die Winde einzig in Rünenberg BL mit 102 km/h die 100-km/h-Grenze. In Plaffeien FR auf 1042 Metern über Meer lag der Höchstwert noch bei 96 km/h.

(Bild: Twitter/MeteoNews Schweiz)

Bemerkenswert war auch die Wärme: So wurden am Dienstag gemäss MeteoNews etwa in Basel-Binningen 18,7 Grad gemessen. Die frühlingshaften Temperaturen der letzten Tage haben auch dazu geführt, dass bald die ersten Hasel- und Weiden-Pollen streuen, wie es weiter heisst. Die Entwicklung dürfte allerdings mit dem Temperatursturz vom Mittwoch wieder gestoppt werden.

Bis Mittwochabend werden am Alpennordhang und in den östlichen Alpen innerhalb von 24 Stunden in höheren Lagen verbreitet 20 bis 40 Zentimeter Schnee erwartet. Lokal dürfte es sogar bis zu einem halben Meter Schnee geben.

Kälte kehrt ab Mittwoch zurück

Über die Neujahrstage war die Wetterlage in der Schweiz äusserst mild. Temperaturen von rund 15 Grad herrschten in vielen Teilen des Landes. Am Montag und Dienstag bleibt es im Flachland warm. In Basel und Region gibt es zwischen 12 und 15 Grad. Die Sonne zeigt sich eher selten, insbesondere am Dienstag wird es auch regnen, wie die Prognose von Meteo Schweiz zeigt. In den Bergen werden zum Wochenstart Temperaturen um den Gefrierpunkt erwartet.

Ab Mittwoch stösst dann eine Kaltfront in die Schweiz. Das Thermometer fällt auf rund fünf Grad in Basel, die Tage darauf kühlt es weiter ab. Schnee im Flachland ist möglich. Die Kälte und das graue Wetter werden auch am Wochenende anhalten.

Am Freitag ist es deutlich kälter und es herrscht graues Wetter. (Screenshot: SRF Meteo)
Temperaturrekorde über Silvester-Neujahr purzeln reihenweise

Das Silvester- und Neujahrswetter hat an Dutzenden Messstationen in der Schweiz neue Temperaturrekorde für diese Jahreszeit beschert. Am 31. Dezember galt dies für 34 der rund 100 offiziellen Wetterstationen, an Neujahr sogar für 36 Stationen.

Wie schon an Silvester waren es gemäss Mitteilung von SRF Meteo vom Samstag meist Bergstationen oder Stationen in höher gelegenen Gemeinden, die sich in einer Hanglage befinden. So wurden in Poschiavo/Robbia auf 1078 Meter über Meer am Neujahrsnachmittag 19,2 Grad gemessen. Dies ist für diese Station ein neuer Januarrekord. Der bisherige Höchstwert (17,9 Grad) stammte vom 10. Januar 2015.

Gemäss SRF Meteo meldeten sechs weiterer essstationen lokale Januarrekorde. Auf der Cimetta oberhalb von Locarno TI war es 16,6 Grad warm, in La Frétaz VD auf dem Jura 14,8 Grad, auf dem Chasseral/BE 13,5 Grad, in Evolène VS 12,8 Grad, auf dem Moléson/FR 12,3 Grad und auf dem Gütsch/GR 8,6 Grad.

Über 15 Grad warm war es laut Angaben des Wetterdienstes Meteonews auch in Comprovasco TI (17,1 Grad), in Biasca TI (16,5 Grad), in Pleigne JU, (16,8 Grad), in Saignelégier JU (15,3 Grad) oder Simplon Dorf VS (15,2 Grad).

Grund für die Rekordwerte war brühwarme Luft aus Florida. Die Luftpakete, die aktuell auf knapp 6000 Metern über den Alpen liegen, befanden sich über Weihnachten noch im US-Bundesstaat.

Warmfront lässt Temperaturrekorde purzeln

In der Schweiz hat das ausserordentlich warme Wetter die Temperaturrekorde an zahlreichen Messstationen purzeln lassen. Seit Messbeginn waren dort im Dezember die Tiefsttemperaturen noch nie so hoch wie am Donnerstag.

So sank etwa in Güttingen TG das Thermometer innert Tagesfrist nicht unter 11,2 Grad. Das ist der höchste Wert seit 28 Jahren. In Koppigen BE war es mit 9,3 Grad als Tiefstwert so warm wie seit 60 Jahren nicht mehr, wie MeteoSchweiz auf Twitter mitteilte.

In Wynau BE war mit 9,5 Grad ebenfalls ein Wärmerekord zu verzeichnen. In Salen-Reutenen TG fiel das Thermometer nicht unter 9,5 Grad. Die alte Rekordmarke datiert hier vom 17. Dezember 2019.

Rekordwerte verzeichneten ferner Buchs AG mit 10,6 Grad sowie Zürich-Kloten mit 10,3 Grad. Hier wurden die beiden früheren Rekordwerte vom 20. Dezember 1993 egalisiert.

Temperaturen bis zu 17 Grad gegen Jahresende nach ergiebigem Regen

Frühsommer an Silvester: Mit schweizweit verbreiteten Nachmittagstemperaturen von bis zu 17 Grad einen Tag vor Jahresende hat der Donnerstag Wintergefühle gar nicht erst aufkommen lassen. In Liestal im Baselbiet wurden 17,1 Grad gemessen, in Robbia im Tessin 16,6 Grad. Das alles nach einem sehr nassen Mittwoch.

Am wärmsten überhaupt war es am Donnerstag in der Region Basel, wo die Temperatur in der Stadt am Rhein selbst 15,6 Grad erreichte, im direkten Umland aber mindestens ein Grad mehr, wie der private Zürcher Wetterdienst Meteonews am Donnerstag meldete.

Die grösseren Städte wie Zürich, Bern oder Genf hinkten deutlich hinterher und hatten Mühe mit dem Knacken der 15-Grad-Marke.

Weiterhin grosse Lawinengefahr

Weil es bis in hohe Lagen mild ist, warnte das Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald Schnee und Landschaft am Donnerstagvormittag mit der zweithöchsten Gefahrenstufe 4 (gross) für den nördlichen Alpenkamm und das Wallis sowie für Nordbünden, die Silvretta und Samnaun. Für die übrigen Gebiete der Schweizer Alpen gilt verbreitet erhebliche Lawinengefahr (Stufe 3).

Die grösste Niederschlagsmenge der vergangenen Tage kam am Mittwoch vom Himmel. Im Wallis sowie entlang den Alpen fielen laut Meteonews verbreitet 30 bis 40 Millimeter Regen. Lokal waren es bis über 50 Millimeter.

Gleichzeitig stieg die Schneefallgrenze auf rund 2500 Meter. Mit 53 Millimetern Regen pro Quadratmeter waren die Niederschläge in Zermatt VS am höchsten. Doch auch in Interlaken BE (38 Millimeter) und in Glarus (36 Millimeter) gab es viel Regen.

Weniger stark betroffen waren das Mittelland sowie die Nord- und Westschweiz, wie dem Regenradar von Meteonews zu entnehmen war. Keinen Tropfen regnete es dagegen im Tessin. Auch in Graubünden war nur wenig Niederschlag zu verzeichnen.

Regenfront zieht über die Schweizer Alpen

In den Schweizer Alpen hat es in den letzten 24 Stunden ergiebig geregnet. Im Wallis sowie entlang der Alpen fielen laut Meteonews verbreitet 30 bis 40 Millimeter Regen. Lokal waren es bis über 50 Millimeter.

Gleichzeitig stieg stieg die Schneefallgrenze auf rund 2500 Meter. Mit 53 Millimeter Regen pro Quadratmeter waren die Niederschläge in Zermatt VS am höchsten. Doch auch in Interlaken (38 Millimeter) und im Glarus (36 Millimeter) gab es viel Regen.

Weniger stark betroffen waren das Mittelland sowie die Nord- und Westschweiz, wie dem Regenradar von Meteonews zu entnehmen ist. Keinen Tropfen regnete es dagegen im Tessin. Auch im Bündnerland war nur wenig Niederschlag zu verzeichnen.

Derweil herrscht in weiten Teilen der Schweizer Alpen grosse Lawinengefahr. Spontane Lawinen sind zu erwarten, wie das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) in Davos in seinem jüngsten Bulletin schreibt.

Mit dem Neuschnee und dem starken bis stürmischen Nordwestwind entstünden in der Höhe weitere Ansammlungen von Triebschnee. Dies vor allem oberhalb von rund 2600 Metern. Lawinen könnten die tiefen Schichten durchreissen und sehr gross werden.

Der Regen in der Nacht auf Donnerstag führe in hohen Lagen zu einer zunehmenden Durchnässung der Schneedecke. Es seien unterhalb von 2600 Metern zahlreiche mittlere sowie grosse, spontane und nasse Lawinen zu erwarten. Die Spitze der Aktivität dürfte in der Nacht erreicht werden. Exponierte Verkehrswege seien teilweise gefährdet.

Der Kanton Wallis mahnte seinerseits via Alertswiss zur Vorsicht. Die ungewöhnlich hohen Temperaturen und eine sehr aktive Regenfront schwächten die Schneedecke. Der Kanton Wallis rufe daher insbesondere Skifahrer und Wanderer zur Vorsicht auf.

Es bestehe hohe Lawinengefahr in allen Höhenlagen. Erdrutsche seien möglich. Die starken Regenfälle seit Dienstag führten am Mittwochabend im Kanton Glarus bereits zu Überschwemmungen. Die Hauptstrasse zwischen Luchsingen und Leuggelbach wurde gesperrt.

In Luchsingen GL sei das Wasser vereinzelt in Häuser eingedrungen, bestätigte die Kantonspolizei Glarus gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA einen entsprechenden Bericht des Nachrichtenportals «nau.ch».

Bereits im Tagesverlauf hatte Meteoschweiz, das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie, eine Regenwarnung der Stufe 3 ausgegeben. Auch SRF Meteo warnte, lokal drohten Überschwemmungen. Bis Donnerstagmittag werden am Alpennordhang weitere Niederschläge erwartet.

Starkregen führt zu Überschwemmung im Kanton Glarus

Die starken Regenfälle seit Dienstag haben im Kanton Glarus zu Überschwemmungen geführt. Die Hauptstrasse zwischen Luchsingen GL und Leuggelbach GL wurde am Mittwochabend wegen Hochwassers gesperrt, wie der Website Alertswiss des Bundesamts für Bevölkerungsschutz (Babs) zu entnehmen war.

Mehr dazu hier.

Bund warnt vor intensivem Dauerregen in mehreren Schweizer Regionen

Der Bund warnt vor intensivem Dauerregen im Wallis, im Berner Oberland, in der Zentralschweiz, in Teilen der Ostschweiz, Graubündens und des Juras: Meteoschweiz stufte diese Regionen am Dienstag in der Gefahrenstufe 3 von 5 ein («erhebliche Gefahr»).

Die Unwetterwarnungen betreffen die Kantone Appenzell Innerrhoden und Ausserrhoden, Bern, Freiburg, Glarus, Graubünden, Luzern, Nidwalden, Obwalden, St. Gallen, Schwyz, Tessin, Uri, Waadt und Wallis.

Am Dienstagvormittag kam es bereits zu wind- oder regenbedingten Unterbrechungen beim Bahnverkehr im Hinterland von Montreux VD sowie zwischen Payerne VD und Estavayer FR, ebenso in Weissbad/Wasserauen in Appenzell Innerrhoden.

Milder und sonniger Silvester steht vor der Tür

Über die Weihnachtstage sind die Temperaturen in der Schweiz gestiegen. Das mildere Wetter brachte auch den einen oder anderen Regenguss mit sich. Diese Wetterlage hält sich auch an den ersten Tagen der Altjahreswoche: Am Montag und Dienstag gibt es laut SRF Meteo in Basel und Umgebung rund zehn Grad. Es bleibt bewölkt und vor allem am Dienstag dürfte es immer wieder regnen. Am Mittwoch klettert das Thermometer auf 14 Grad. Auf der Alpennordseite ist mit Regenschauern zu rechnen, in den Bündner und Walliser Bergen kann es auch Schneeflocken geben.

Am Donnerstag, 30. Dezember, bessert sich das Wetter gemäss ersten Prognosen etwas. Die Temperaturen steigen in Basel auf warme 17 Grad. An Silvester dürften sich die Wolkenfelder verzogen haben und die Sonne scheint. Auch zum Jahreswechsel um Mitternacht dürften die Temperaturen in der Region Basel immer noch zwischen fünf und zehn Grad liegen, am Tag kann es bis zu 15 Grad werden.

Da es auch in den Bergen mild sein wird, wird es an Silvester keinen Neuschnee geben, wie der Wetterdienst Meteonews berichtet.

(Screenshot: SRF Meteo)

Temperatur auf der Glattalp SZ bei minus 30 Grad Celsius

Die Nacht auf den Mittwoch war erneut bitterkalt. Auf der Glattalp im Kanton Schwyz wurden gemäss Meteonews minus 30 Grad gemessen und im «Sibirien der Schweiz», in la Brévine NE, fast minus 25 Grad. Auch im Flachland gab es verbreitet Minustemperaturen. Damit war es in der Nacht auf Mittwoch etwa in La Brévine noch kälter als in der Nacht zuvor, als das Quecksilber minus 23,2 Grad anzeigte.

Mehr als 25 Grad minus war es auf den Mittwoch gemäss SRF Meteo beispielsweise in La Chaux d’Abel in der Nähe von La Chaux-de-Fonds NE bei minus 25,8 Grad, auf der Alp Hintergräppelen SG und am Sämtisersee im Kanton Appenzell Innerrhoden mit jeweils minus 24,8 Grad.

Kältester Morgen des Jahres in Visp und Boltigen

Mancherorts in der Schweiz hat der Dienstag klirrend kalt begonnen. In Boltigen BE und in Visp VS wurden mit minus 17,1 respektive minus 15,8 Grad sogar die kältesten Ortstemperaturen des ganzen Jahres 2021 gemessen.

Noch kälter war es laut Angaben von SRF Meteo vom Dienstag in La Brévine im Neuenburger Jura, wo das Quecksilber bis auf minus 23,2 Grad sank. Sehr kalt war es auch in den hohen Alpentälern. So wurden in Andermatt UR minus 22,1 Grad gemessen, auf dem Flugplatz in Samedan GR minus 21,6 Grad. Beiderorts war es im laufenden Jahr allerdings schon frostiger.

Ganz anders das Bild unter dem Hochnebel, wo die Temperaturen kaum unter null Grad sanken. Im Norden der Stadt Zürich zeigte das Thermometer minus 0,7 Grad an, in Genf minus 0,1 Grad. Südlich der Alpen meldete Lugano plus 3,4 Grad, Locarno sogar plus 4,7 Grad.

Ab Sonntag zeigt sich die Sonne

Nach den verschneiten und in Basel verregneten Wintertagen wird die Wetterlage ab Sonntag freundlicher. In der Schweiz kommt die Sonne hinter den Wolken hervor, es bleibt aber auch weiterhin wolkig, wie der Wetterdienst Meteonews am Samstag mitteilt. Auch in der Region Basel zeigt sich die Sonne.

Ab Montag hat ein Hochdruckgebiet die Schweiz endgültig erreicht und verabschiedet das nass-graue Wetter. Die Temperaturen in den höheren Lagen steigen laut Prognose von Meteonews an. Bis zum Wochenende dürfte es in der Region Basel und in weiten Teilen der Schweiz sonnig mit leichten Wolken am Himmel sein. In Basel liegen die Temperaturen kommende Woche tagsüber zwischen drei und sieben Grad.

Sehr kritische Lawinensituation in Teilen der Schweiz

Nach den teilweise starken Schneefällen am Freitag herrscht in Teilen der Schweiz eine sehr kritische Lawinensituation. Zwischen Monthey VS bis Vaduz wird die Lawinengefahr als gross eingestuft. Das entspricht der zweithöchsten von fünf Warnstufen.

Betroffen sind namentlich die Kantone Wallis, Waadt, Bern, Obwalden, Uri, Glarus und St. Gallen, wie das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) am Samstag mitteilte. In den übrigen Gebieten der Schweizer Alpen und im Jura herrscht erhebliche Lawinengefahr (Stufe 3).

Bis Freitagnachmittag waren im westlichen und nördlichen Unterwallis sowie in den Waadtländer Alpen 20 bis 40 Zentimeter Neuschnee gefallen. Im Jura, am übrigen Alpennordhang sowie im übrigen Unterwallis waren es 10 bis 20 Zentimeter gewesen. Laut SLF dürfte über das Wochenende die Gefahr von spontanen Lawinen im Westen und Norden abnehmen. Für Schneesport abseits der gesicherten Pisten bleibe die Lawinensituation aber verbreitet kritisch.

Ab Sonntag wird es am Abend bereits wieder länger hell sein

Am kommenden Samstag ist bereits der früheste Sonnenuntergang des Jahres. Schon ab Sonntag wird es am Abend wieder eine Spur länger hell, wie SRF Meteo am Freitag mitteilte. Der kürzeste Tag allerdings ist erst am 21. Dezember.

Die Jahreszeit sei oft bedrückend: Ende November und in den ersten Dezembertagen werde es besonders früh dunkel, dazu sei es oft grau, schreibt der Wetterdienst weiter. In diesem Jahr sei die Situation besonders übel gewesen, habe es doch generell im November und in den ersten Dezembertagen noch weniger Sonnenschein als sonst schon zu dieser Jahreszeit gegeben.

Das Schlimmste des Winters 2021/22 sei aber am Samstag mit dem frühesten Sonnenuntergang ausgestanden. In Zürich sinke die Sonne um 16.35 Uhr unter den Horizont, in Genf, das weiter westlich und südlich liegt, gehe die Sonne um 16.49 Uhr unter. Allerdings seien die Angaben auf der Alpennordseite meist theoretischer Natur, hielten sich doch in diesen Gebieten die Wolken meist zäh.

So weiss präsentiert sich die Region Basel am Freitag

Auch in Waldenburg hat es kräftig geschneit, wie dieses Video zeigt:

(Video: Telebasel)

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Ausgiebiger Schneefall in weiten Teilen der Schweiz

Der Schnee hat die Region Basel erreicht: Nachdem in den vergangenen Tagen bereits im ganzen Land die Dächer und Felder weiss geworden waren, überdeckt am Freitagmorgen eine feine Schneeschickt die Dächer der Stadt Basel. In weiten Teilen der Schweiz hat der Schneefall am Freitagmorgen derweil zu Verkehrsbehinderungen geführt. Zudem stieg die Lawinengefahr in einigen Regionen. Im Verlauf des Tages wurde nach dem Schnee teilweise wieder Regen erwartet.

Gemäss Verkehrsinformationsservice des TCS stockte der Verkehr auf der A1 zwischen Niederbipp und Kriegstetten in beiden Richtungen wegen des Schneefalls und den Streufahrzeugen, die im Einsatz waren.

Vorsicht auf Strassen geboten

Auch der Wetterdienst MeteoSchweiz macht auf den ausgiebigen Schneefall aufmerksam und mahnt zu erhöhter Vorsicht auf den Strassen. So fiel zunächst in der Romandie bereits am frühen Morgen verbreitet Schnee. Später war auch die Region Bern-Solothurn-Basel betroffen. Noch im Verlauf des Vormittags wurde auch in der Ostschweiz teils kräftiger Schneefall erwartet.

Die Lawinengefahr auf die zweithöchste Stufe «gross» erhöht wurde für die Westschweizer Regionen Bex-Villars in der Waadt und die Regionen Conthey-Fully, Emosson, Génépi, Monthey-Val d’Illiez und Val d’Entremont-Val Ferret im Wallis, wie das Institut für Schnee- und Lawinenforschung in seinem Lawinenbulletin mitteilte. In den übrigen Gebieten der Schweizer Alpen und im Jura herrsche erhebliche Lawinengefahr (Stufe 3).

Am Nachmittag sollte die Schneefallgrenze im Flachland gemäss MeteoSchweiz wieder etwas ansteigen. SRF Meteo erwartete lokal bis 800 Meter Regen und am Abend dann wiederum Schnee. Dazu soll gemäss den Prognosen auf den Bergen stürmischer Südwest- bis Westwind wehen.

Bis zu 50 Zentimeter Neuschnee in den Bergen

In der Schweiz ist am Donnerstag verbreitet Schnee bis in tiefe Lagen gefallen. Grosse Schneemengen gab es vor allem in den Voralpen und am nördlichen Alpenkamm. In Adelboden BE gab es einen neuen Dezemberrekord.

In der Gemeinde im Berner Oberland wurde am Donnerstagmorgen mit 58 Zentimetern Schnee der höchste Neuschneewert im Dezember gemessen, wie SRF Meteo mitteilte. Der alte Rekord datierte gemäss dem Wetterdienst vom 28. Dezember 1999. In Adelboden habe es zudem erst ein einziges Mal noch mehr Neuschnee gegeben, und zwar am 20. März 1967 mit 70 Zentimetern.

Die in St. Gallen gemessenen 29 Zentimeter seien der sechsthöchste Neuschneewert im Dezember in der Gallusstadt. Dort liege der Rekord im letzten Monat des Jahres bei 34 Zentimetern, er datiere vom 12. Dezember 1976. In Einsiedeln SZ wurde mit 37 Zentimetern am Donnerstagmorgen der zweithöchste Dezemberwert registriert, wie es weiter hiess.

Es sei ein seltenes Ereignis, dass es in den vergangenen 24 Stunden in der ganzen Schweiz geschneit habe – selbst im Tessin, wo in Locarno zehn Zentimeter Neuschnee gemessen wurden, twitterte das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (Meteoschweiz). Im Flachland blieben von der weissen Pracht nur ausnahmsweise mehr als drei Zentimeter liegen, so beispielsweise in Frauenfeld TG.

Grosse Lawinengefahr

Beim Trübsee im Kanton Nidwalden sei die gesamte Schneedecke schon 1,5 Meter dick, schrieb SRF Meteo weiter. Im Hochgebirge würden stellenweise sogar schon rund zwei Meter Schnee gemessen.

Nach den starken Schneefällen bestehe in Teilen der südlichen Walliser Alpen aber auch in Nord- und Mittelbünden, vom Domleschg bis ins Prättigau, im Samnaun sowie auf den nördlichen Bergen des Unterengadins, grosse Lawinengefahr, also Stufe 4 von 5, so SRF Meteo. Im übrigen Alpenraum besteht gemäss dem Institut für Schnee- und Lawinenforschung erhebliche Lawinengefahr.

Nach einer kurzen Wetterberuhigung geht es laut SRF Meteo am Freitagvormittag bereits mit neuem Schneefall weiter. Bis Samstagmittag könne oberhalb von 1000 Metern nochmals mit 10 bis lokal 40 Zentimetern Neuschnee gerechnet werden.

Die Wetterexperten hatten am Donnerstag bei Temperaturen um 0 Grad vor Schnee und Eisglätte gewarnt. Am frühen Morgen kam es im Flachland zu mehreren Unfällen. In den Bergen herrschte teils Kettenpflicht, oder Verkehrswege waren für Lastwagen gesperrt.

Sturmtief Frank tobt am Adventssamstag

Sturmtief Frank hat am Samstagmorgen auf den Gipfeln der Voralpen für orkanartige Böen mit Windstärken von bis zu 136 Kilometer pro Stunde gesorgt. Aber auch in der Nordwestschweiz stürmt es.

So wurden zu Beispiel in Rünenberg BL Windstärken zwischen 88 und 93 km/h gemessen, wie SRF Meteo und MeteoNews am Samstag im Kurznachrichtendienst Twitter mitteilten. In Welschenrohr SO gab es Böen mit Geschwindigkeiten von 84 km/h, in Gösgen AG noch 71 km/h.

Aber auch im restlichen Flachland wehte ein starker Südwestwind. Da sei das Maximum aber noch nicht erreicht, schreibt MeteoNews. Gleichzeitig blies der Wind auf dem Pilatus und dem Säntis mit Orkanstärke. Dort wurden Windgeschwindigkeiten von 136 km/h respektive 132 km/h gemessen.

Erhebliche Lawinengefahr

Gleichzeitig brachte Frank am Morgen regional sehr unterschiedliche Temperaturen: Während in Basel 10,2 Grad gemessen wurden, gab es am Flughafen Kloten ZH 4 Grad, in Luzern 1,4 Grad und in Visp VS 1,2 Grad, wie SRF Meteo weiter schreibt.

Im Wallis schneite es denn auch bis in die Tallagen. In Sitten VS seien zehn Zentimeter Neuschnee gemessen worden, in Visp sogar 18. Entsprechend erhöhte das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) die Lawinengefahr im westlichen Wallis bei Monthey-Val d’Illiez, Emosson und Génepi auf die zweithöchste Gefahrenstufe «gross».

Oberhalb von rund 2400 Meter über Meer seien auch spontane Lawinen zu erwarten, vor allem an West-, Nord- und Osthängen. Unterhalb von rund 1800 Meter seien durch Neu- und Triebschnee über der Altschneedecke mittlere Nass- und Gleitschneelawinen möglich. Die Gefahrenstufe in weiten Teilen der Alpen wird mit der dritthöchsten Stufe «erheblich» angegeben.

Grosse Lawinengefahr in Teilen der Alpen

Der Schneefall der vergangenen Tage hat zu einer beträchtlichen Lawinengefahr geführt. Im Berner Oberland und im Glarnerland herrscht grosse Lawinengefahr (Stufe 4 von 5), für einen Grossteil der restlichen Alpen erhebliche Lawinengefahr (Stufe 3), wie das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) am Montagabend mitteilte.

Am Sonntagabend und in der Nacht auf Montag schneite es laut SRF Meteo teils kräftig und bis ins Mittelland. Entlang der Berge wurden 50 Zentimeter Neuschnee gemessen.

Frankreich: Hunderte Menschen stecken auf verschneiter Autobahn fest

Heftiger Schneefall hat in Frankreich den Verkehr auf der Autobahn zwischen Lyon und Clermont-Ferrand zeitweise zum Erliegen gebracht. Hunderte Autos steckten am Sonntagabend auf der A89 bei Thiers fest, teilte die Präfektur mit. Langsam komme der Verkehr wieder in Bewegung. Der Autobahnbetreiber Vinci verteilte Essen und Trinken an die blockierten Insassen. Räumfahrzeuge seien im Einsatz, etliche Wagen seien noch ohne Winterreifen unterwegs gewesen. Am höchsten Punkt der am Rande des Zentralmassivs verlaufenden Autobahn fielen rund 30 Zentimeter Schnee.

Leichter Schneefall in Teilen der Schweiz

Teile der Schweiz sind am Freitagmorgen von einer dünnen Schneeschicht bedeckt gewesen. Erstmals in diesem Herbst schafften es Schneeflocken bis in die Niederungen. Doch nicht überall war es weiss. Während es in Zürich und Basel schneite, nieselte es in Bern nur.

Im Flachland lag auf rund 600 Metern über Meer etwas Schnee, wie SRF Meteo und der private Wetterdienst Meteonews auf Twitter schrieben. Auf Wiesen und auf Hausdächern blieb der Schnee zunächst liegen. Derzeit zieht eine Kaltfront über die Alpennordseite.

Die Schneefallgrenze lag laut SRF Meteo zwischen 300 und 500 Metern. Im Westen und in der Nähe der Voralpen lag die Schneefallgrenze bei 400 bis 700 Metern. Mit 45 Zentimetern am meisten Schnee wurde am Morgen laut dem Wetterdienst Meteocentrale auf dem 3130 Meter hohen Gornergrat im Wallis gemessen.

Auffallend waren die Unterschiede je nach Region. Während in Basel und Zürich in der Nacht auf Freitag Schnee fiel, lag die Schneefallgrenze am Genfersee und in den Alpen zwischen 800 bis 1000 Metern.

Am Freitagnachmittag sollte es überwiegend trocken bleiben. Gegen Abend waren in Juranähe neue Schneeschauer bis in tiefere Lagen nicht ausgeschlossen. Erwartet wurden Temperaturhöchstwerte zwischen 2 und 4 Grad, in der Romandie bis 6 Grad und auf 1000 Metern um 0 Grad sowie schwacher bis mässiger Wind aus westlichen Richtungen.

Für das Wochenende erwarteten die Meteorologen von SRF Meteo am Freitag Störungen mit schubweise feuchter Luft und polare Kaltluft in der Höhe. Am Samstag sollte es meist bewölkt bleiben und aus Nordwesten bereits am Vormittag erneut Regen oder Schnee aufziehen. Für den Sonntag wurde Schnee bis in die tiefsten Lagen erwartet; nur im Süden soll die Luft trockener bleiben.

Klimaforscher melden drittwärmsten Oktober

Der vergangene Monat war weltweit gesehen der drittwärmste Oktober seit Beginn der Aufzeichnungen 1979. Das teilte der europäische Klimawandeldienst Copernicus am Montag mit. Die Forscher des von der EU-Kommission koordinierten Programms gaben an, dass seit Beginn der Aufzeichnungen nur die Oktober 2015 und 2019 wärmer waren – und das nur «geringfügig», wie es hiess. Weltweit waren die Temperaturen 0,42 Grad wärmer als der Referenzdurchschnitt von 1991 bis 2020.

(Symbolbild: Keystone)

Vor allem im nördlichen Kanada, im Norden Russlands und in der westlichen Antarktis war es überdurchschnittlich warm. In Süd- und Südosteuropa war es hingegen etwas kälter als sonst.

Der in Bologna (Italien) und in Reading (Grossbritannien) ansässige Klimawandeldienst der EU erstellt monatlich Berichte über die Lufttemperatur, das Meereis und den Wasserkreislauf. Er stützt sich auf Daten von Satelliten, Schiffen, Flugzeugen und Wetterstationen rund um den Globus sowie Modellrechnungen. Die Copernicus-Aufzeichnungen gehen bis auf das Jahr 1979 zurück.

Erneut eisige Nacht in höheren Alpentälern der Schweiz
In der Nacht auf Sonntag sind die Temperaturen auch in einigen tieferen Lagen unter die Nullgradgrenze gerutscht. Richtig kalt wurde es aber erneut in den Bergen, zum Beispiel auf der Glattalp SZ auf 1885 Metern über Meer mit -24 Grad.

Vor allem in höheren Alpentälern mit Schnee seien am frühen Morgen die tiefsten Temperaturen gemessen worden, teilte Meteonews am Sonntag auf dem Kurznachrichtendienst Twitter mit. So gab es in Samedan GR auf 1705 M.ü.M -17,9 Grad, in Buffalora GR auf 1970 M.ü.M -16 Grad und in Andermatt UR auf 1442 M.ü.M -15,5 Grad.

Aber auch in tieferen nebelfreien Gebieten sanken die Temperaturen unter Null: So wurde in Schiers GR auf 660 Metern über Meer ein Tiefstwert von -5,3 Grad gemessen, in Thierachern BE auf 570 Metern -4,8 Grad und in Ebnat-Kappel SG auf 620 Metern -4,3 Grad. In Bern-Belpmoos gab es -4 Grad, in Emmen -3 und in Freiburg noch -2,6 Grad.

-20 Grad auf der Glattalp gemessen

Die Kälte ist definitiv in der Schweiz angekommen. In der Nacht auf Samstag wurden zudem erstmals in diesem Winter -20 Grad Celsius gemessen. Dies auf der Glattalp, wie mehrere Wetterdienste berichten.

Allgemein war es in den tieferen Alpentälern über Schnee eiskalt.

Mehrere Alpenpässe nach Wintereinbruch zu

Der Wintereinbruch in den höheren Lagen hat dazu geführt, dass zahlreiche Alpenpassstrassen für den Verkehr gesperrt sind. Einige wurden auch bereits in die Winterpause geschickt.

Im Kanton Uri verhängte die Baudirektion bereits am Mittwoch am Furka-, Susten- und Klausenpass die Wintersperre, wie diese am Donnerstag mitteilte. Nicht befahrbar wegen des Schnees ist aktuell auch die Gotthardpassstrasse. Ab (morgen) Freitag wird diese laut dem Bundesamt für Strassen (Astra) dann definitiv geschlossen.

Der Oberalppass zwischen Sedrun GR und Andermatt UR bleibt bis auf Weiteres mit Winterausrüstung tagsüber befahrbar. In der Nacht müsse auch dieser aus Sicherheitsgründen geschlossen werden, heisst es weiter.

Wintersperren gelten laut der Webseiten alpenpaesse.ch und tcs.ch unter anderem auch für den San Bernardinopass, den Nufenenpass, den Grimselpass sowie den Pragelpass.

Bis auf Weiteres gesperrt sind auch der Splügenpasss, die Forcla di Livigno sowie der Flüelapass. Offen, aber schneebedeckt sind unter anderem der Albulapass, der Malojapass, der Berninapass, der Simplonpass und der Julierpass.

Der erste Schnee – Eindrücke aus den verschneiten Alpen

Im Süden und den zentralen und östlichen Alpen fiel in der Nacht auf Donnerstag viel Schnee. Vor allem im Kanton Graubünden herrscht bereits Winterstimmung, am Donnerstagmorgen gab es vielerorts ein weisses Erwachen.

Die Schneefallgrenze sank stellenweise bis auf 700 Meter. In Sils im Engadin gab es 56 cm Neuschnee, in Vals 43 cm und in Arosa 37, wie «MeteoNews» berichtet.

Der Winter kündigt sich an – Viel Neuschnee in Graubünden

Das kühle und nasse Novemberwetter hat der Schweiz einiges an Niederschlag gebracht. Besonders im Süden und den zentralen und östlichen Alpen fiel dieser in höheren Lagen in Form von Schnee. So zeigten sich einige Orte in Graubünden tiefwinterlich.

Unter einer beachtlichen Neuschneedecke fanden sich am Donnerstagmorgen etwa Sils oder Arosa wieder. Laut Meteonews lagen in Sils 56 und in Vals 43 Zentimeter Schnell. Sogar in Ilanz auf knapp 700 m Höhe reichte es für ein «Schäumchen Neuschnee», wie der private Wetterdienst auf Twitter schrieb.

Neben Sils und Vals bekamen laut SRF Meteo auch Arosa mit 37 und Buffalora mit 36 Zentimetern einiges an Schnee. Aber auch im Wallis schneite es, so gab es in Zermatt 18 und auf der Grimsel an der Grenze zum Kanton Bern 45 Zentimeter.

Der Wintereinbruch sorgte oberhalb von 1000 Metern auch für schneebedeckte Fahrbahnen, wie SRF Meteo weiter mitteilte.

Grauer und nasser Start in den November

Auf eine trockene Nacht mit Föhn folgt zum Novemberstart eine Kaltfront. Sie bringt kaltes, graues und nasses Wetter, das vorerst bis Donnerstag bleibt. Die Schneefallgrenze sinkt, wie «SRF Meteo» schreibt, auf 1500 bis 1800 Meter.

In der Region Basel ziehen Wolken auf, die in der ersten Tageshälfte teils kräftige Regenfälle bringen. Gegen Nachmittag lässt der Regen etwas nach. Die Temperaturen liegen zwischen 9 und 13 Grad.

Ein Blick auf das Wochenend-Wetter zeigt, es ist Besserung in Sicht. Ab Freitag zeigt sich wieder häufiger die Sonne und es wird zunehmend freundlicher.

Sonniger, aber kühler Oktober

Ein goldener Herbst entschädigt für einen verlorenen Sommer – so könnte man das Wetter der vergangenen fünf Monate zusammenfassen. Und Meteonews bestätigt: Der Oktober war teilweise deutlich zu sonnig, im Norden viel zu trocken und verbreitet leicht zu kühl.

Nur gerade Lugano weist einen kleinen Temperaturüberschuss von 0,2 Grad auf, wie der private Wetterdienst Meteonews aus Zürich am Dienstag schrieb. Sonst war der Oktober verbreitet leicht zu kühl.

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Bunter Wettermix am Dienstag

Am Dienstag streift eine Störung die Schweiz und die Region. Auf Regen und Wolken folgt erst am Nachmittag Sonnenschein. Laut SRF Meteo wird es aber bereits am Mittwoch wieder sehr sonnig werden – mit Temperaturen bis zu 15 Grad in der Region Basel.

Herbststurm wütet in ganz Deutschland: Unfälle, Schäden, Bahnchaos

Der erste Herbststurm hat in weiten Teilen Deutschlands Schäden und ein Chaos im Zugverkehr verursacht. Das Sturmfeld umfasste laut Deutschem Wetterdienst (DWD) das gesamte Bundesgebiet. Starker Wind und orkanartige Böen liessen am Donnerstag zahlreiche Bäume umstürzen, sie kippten auf Schienen und Strassen. Polizei und Feuerwehren rückten zu Hunderten Einsätzen aus. In mehreren Bundesländern wurden Menschen verletzt.

So fiel in Hessen auf einer Landstrasse ein Baum auf ein fahrendes Auto, der 58-jährige Fahrer wurde schwer verletzt. In Thüringen erfasste ein Ast das Auto eines Fahrers, der dann ebenfalls ins Krankenhaus musste. Ein Radfahrer in Sachsen-Anhalt wurde von einem umfallenden Baum verletzt und deswegen stationär behandelt. Ein 17-jähriger Motorradfahrer in Mecklenburg-Vorpommern wurde ebenfalls verletzt. Mehrere Menschen wurden durch umgestürzte Bäume in ihren Autos eingeklemmt.

Ein umstürzender Baum im niedersächsischen Wolfsburg verfehlte nur knapp eine 20-Jährige, die gerade aus dem Auto stieg. Ein Ast traf sie jedoch am Kopf, sie kam in eine Klinik. Eine 22-Jährige gab an, ihr Wagen sei auf der A31 von einer Windböe erfasst worden. Die Frau verlor die Kontrolle und kam von der Fahrbahn ab, ihr Auto überschlug sich und blieb auf der Fahrerseite liegen – sie kam schwer verletzt ins Krankenhaus.

In Nordrhein-Westfalen stellte die Deutsche Bahn zeitweise den Fernverkehr ein. Erst nach mehr als drei Stunden rollten ab dem Nachmittag wieder Schnellzüge auf den wichtigen Strecken von Hamburg oder Berlin. Auch im Regionalverkehr gab es Verspätungen und Beeinträchtigungen durch Äste oder andere Gegenstände auf den Gleisen und in den Oberleitungen.

In Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt stellte die Deutsche Bahn zeitweise den Regionalverkehr ganz ein. Wie lange es dauern würde, bis der Schienenverkehr wieder reibungslos laufe, war laut einer DB-Mitteilung vom Nachmittag zunächst nicht absehbar. Die Bahn schaltete eine kostenlose Sonderhotline unter der Nummer 08000 996633.

Stürmische Kaltfront sorgt für Verkehrsbehinderungen

Das Sturmtief Hendrik hat am Donnerstagmorgen die Schweiz von West nach Ost überquert. Auf den Jurahöhen wehte der Sturm in Orkanstärke. In Zürich wurden 108 Kilometern pro Stunde gemessen. Im Kanton Bern und in Appenzell Innerrhoden stoppte der Sturm den Bahnverkehr.

Am heftigsten stürmte es auf dem Moléson FR mit 138 km/h, wie SRF Meteo mitteilte. Auf dem Chasseral im Jura erreichten die Böen Spitzenwerte von 134 Stundenkilometern. Den gleichen Wert registrierte der Wetterdienst auf dem Zürcher Üetliberg. Auf dem Bantiger bei Bern gab es Windspitzen von 133 km/h.

Im Flachland erreichten die Böen gebietsweise über 100 km/h, etwa in Aesch BL mit 126, Egolzwil LU mit 108 und in Schaffhausen mit 104 Stundenkilometern. Verbreitet erreichte der Sturm Geschwindigkeiten zwischen 70 und 90 Stundenkilometern. Dazu regnete es teils heftig. Bis am Mittag war der Spuk weitgehend vorbei. Auch die Temperaturen stiegen im Tagesverlauf.

Unterbrochene Bahnlinien

Am frühen Morgen fiel ein Baum auf die Fahrleitung und stoppte den Bahnverkehr zwischen Utzensdorf und Weiler bei Utzensdorf im Kanton Bern. Am Mittag war der Schaden auf der Linie Burgdorf-Solothurn behoben, wie BLS-Sprecher Stefan Locher der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Während des Unterbruchs fuhren Ersatzbusse zwischen Solothurn und Utzensdorf.

In den Mittagsstunden unterbrach das Unwetter gemäss der Bahnverkehrsinformation zudem den Betrieb zwischen Biel und Reuchenette-Péry im Berner Jura.

Auch die Berner Kantonspolizei hielt der Sturm auf Trab. Bei ihr gingen zwischen Mittwochabend und Donnerstagmittag 50 Meldungen über Sturmschäden ein. Meistens ging es um umgewindete Bäume oder auf die Strasse gewehte Gegenstände.

Bei der Autobahneinfahrt Thun-Süd kollidierte ein Auto mit einem Gegenstand auf der Fahrbahn. Verletzt wurde nach Polizeiangaben bei dem Sturm niemand.

Bäume auf Autobahn

Zwischen Weissbad AI und Wasserauen AI war der Betrieb der Appenzeller Bahn wegen des starken Winds zeitweise unterbrochen. Es verkehrten Ersatzbusse. Auf der Autobahn A1 zwischen Chavornay VD und La Sarraz VD behinderten am Morgen vom Wind gefällte Bäume den Verkehr.

Weit heftiger als in der Schweiz war der Sturm in Frankreich und Deutschland, woher der Kaltfrontausläufer über die Schweiz zog. In Deutschland zog ein Wirbelsturm eine Schneise der Verwüstung durch die Kleinstadt Schwentinnental. In Nordfrankreich fiel der Strom in etwa 250’000 Haushalten wegen des Sturms aus. Zudem kam es zu Zugsausfällen.

Kaltfront überquert die Schweiz begleitet von Sturmböen

Das Sturmtief Hendrik hat am Donnerstagmorgen die Schweiz von West nach Ost überquert. Die Ausläufer der Kaltfront liessen die Temperaturen schnell absinken. Auf den Jurahöhen wehte der Sturm in Orkanstärke. Und in Zürich wurden 108 Kilometern pro Stunde gemessen.

Am heftigsten stürmte es auf dem Moléson FR mit 138 km/h, wie SRF Meteo mitteilte. Auf dem Chasseral im Jura erreichten die Böen Spitzenwerte von 134 Stundenkilometern. Den gleichen Wert registrierte der Wetterdienst auf dem Zürcher Üetliberg. Auf dem Bantiger bei Bern gab es Windspitzen von 133 km/h.

Im Flachland erreichten die Böen gebietsweise über 100 km/h, etwa in Aesch BL mit 126, Egolzwil LU mit 108 und in Schaffhausen mit 104 Stundenkilometern. Verbreitet erreichte der Sturm Geschwindigkeiten zwischen 70 und 90 Stundenkilometern. Dazu regnete es teils heftig. Bis am Mittag war der Spuk weitgehend vorbei. Auch die Temperaturen stiegen im Tagesverlauf.

Zwischen Weissbad AI und Wasserauen AI war der Betrieb der Appenzeller Bahn wegen des starken Winds zeitweise unterbrochen. Es verkehrten Ersatzbusse. Auf die Autobahn A1 zwischen Chavornay VD und La Sarraz VD behinderten am Morgen vom Wind gefällte Bäume den Verkehr.

Weit heftiger war der Sturm in Deutschland, woher die Kaltfront über die Schweiz zog. Auf dem Feldberg im Schwarzwald erreichten die Spitzenwerte 166 Stundenkilometer.

In der Schweiz herrschten am Mittwochabend markante Unterschiede bei den Temperaturen. Während das Thermometer laut MeteoNews am Mittwochabend in Basel bei Südwestwind 20 Grad anzeigte, waren es im windstillen Luzern nur gerade 11 Grad.

Nach der Windböe kehrt die Sonne zurück

Mit dem Sturmtief Hendrik zogen starke Niederschläge und Sturmböen durch die Schweiz. Am Nachmittag soll das ganze dann aber vorüber sein und die Sonne meldet sich mit 15 bis 17 Grad zurück.

Im Verlauf des Tages lässt der Wind langsam nach

Das Sturmtief Hendrik fegt zur Zeit mit einer Geschwindigkeit mit bis zu 130 Kilometer pro Stunde durch die Region. Im Verlaufe des Tages soll der Wind dann aber allmählich nachlassen.

Kaltfront überquert die Schweiz begleitet von Sturmböen

Das Sturmtief Hendrik überquert im Tagesverlauf die Schweiz von West nach Ost. Die Ausläufer einer Kaltfront haben die Schweiz erreicht. Auf den Jurahöhen tobt der Sturm bereits in Orkanstärke mit bis zu 130 Kilometern pro Stunde, wie SRF Meteo auf Twitter schreibt.

Auf dem Chasseral waren es 126 Kilometer pro Stunde und in Reigoldswil im Oberbaselbiet 90 Kilometer pro Stunde. Die Kaltfront zieht in den Morgenstunden ostwärts über den Norden der Schweiz hinweg. Laut MeteoNews ist die Front von starken Regen begleitet.

Auch MeteoSchweiz rechnet mit dem Vormarsch der Kaltfront auf der Alpennordseite mit kräftigen Winden. Im Mittelland seien Windspitzen von 70 bis 90 Grad zu erwarten. Die Schneefallgrenze werde unter 2000 Meter sinken, hiess es auf Twitter weiter.

In der Schweiz herrschten am Mittwochabend markante Unterschiede bei den Temperaturen. Während das Thermometer laut MeteoNews am Mittwochabend in Basel bei Südwestwind 20 Grad anzeigte, waren es in Luzern nur gerade 11 Grad.

Thermometer klettert in der Region nochmals auf über 20 Grad

Derzeit überqueren uns die Wolken der Warmfront des Sturmtiefs Hendrik. Am Mittwoch, 20. Oktober, liegen wir im sogenannten «Warmluftsektor», schreibt Meteonews in einem Communiqué. Der Südwestwind frischt im Flachland tagsüber auf, in den Alpen wird es föhnig. Mit Windunterstützung steigen die Temperaturen noch einmal verbreitet auf Werte um 20 Grad. In den Föhntälern sind des 22 bis 24 Grad.

Auch in der Schweiz mache sich Hendrik bemerkbar. In der Nacht zum Donnerstag zieht der Wind kräftig an, mit der Kaltfront breiten sich gemäss Meteonews zudem Regengüsse aus. Die höchsten Windgeschwindigkeiten werden zwischen Mittwoch Mitternacht und Donnerstagmittag erwartet. Im Flachland werden aus heutiger Sicht in Böen 60 bis 70 Kilometer pro Stunde erreicht, in freien und leicht erhöhten Lagen auch etwas mehr. Am stärksten werd eder Wind auf den Jurakreten und den Voralpengipfeln wie etwa dem Säntis, hier gibt es zum Teil Orkanböen.

Warme Temperaturen bis zur Mitte der Woche

Der Oktober zeigt sich erneut von seiner goldigen Seite. Die Woche startet mit sonnigem Wetter und Temperaturen von bis zu 18 Grad. Nebst ein paar Schleierwolken dürfe man sich in den nächsten Tagen auf schönes Wetter einstellen. Ab Donnerstag kommt dann wieder Regen auf und am Freitag werden die Temperaturen aufgrund einer Kaltfront wieder sinken.

Kalter Donnerstagmorgen

Der Donnerstagmorgen, 14. Oktober, startet kalt. Wie MeteoNews auf Twitter schreibt kratzen die Temperaturen im Flachland vielerorts am Gefrierpunkt oder sogar darunter, was Bodenfrost bedeute. In Basel wurden früh morgens 3 Grad gemessen.

Die Höchstwerte liegen am Donnerstag bei 11 bis 14 Grad. Im Tessin liegen die Höchsttemperaturen gar bei 17 Grad. Es sei meist sonnig, berichtet SRF Meteo.

Erste Minustemperaturen - Schnee ab 1500 Metern

Minustemperaturen in weiten Teilen der Schweiz nach einer klirrend kalten Nacht: Am Montagmorgen gab es zum ersten Mal in diesem Herbst verbreitet Bodenfrost und vereinzelt sogar Luftfrost. Im Engadin sank das Thermometer auf -8,7 Grad.

Fast so kalt war es auch in La Brévine im Neuenburger Jura mit -7,9 Grad und am Ofenpass in Graubünden mit -7,6 Grad, wie der private Wetterdienst Meteonews am Montagmittag meldete. Kalt war es gegen 8 Uhr aber auch unter tausend Metern: in Courtelary BE wurden -3,3 Grad, in Welschenrohr SO -3,1 Grad und in Schüpfheim LU -2,7 Grad gemessen.

Kälter sei es zum Beispiel in Zürich-Kloten letztmals Ende April gewesen, schreibt SRF Meteo auf Twitter. Und in Bern muss man bis Anfang Mai zurückgehen, um ähnlich tiefe Temperaturen zu finden. In Bern-Belpmoos auf 510 Metern über Meer wurde -1 Grad gemessen.

In der Nacht auf Dienstag erreicht eine weitere Kaltfront mit neuen Regengüssen und noch kälterer Luft die Schweiz, wie Meteonews schreibt. Darum werde die Schneefallgrenze auf 1000 bis 1200 Meter sinken. Von Dienstag- bis Mittwochmittag werden am zentralen und östlichen Alpennordhang oberhalb von 1500 Metern zwischen 10 und 20 Zentimeter Schnee erwartet, der grösste Teil davon in der Nacht zum Mittwoch.

Goldenes Oktoberwetter am Wochenende

Bereits heute Freitag sorgt ein Hoch auf den Bergen für viel Sonnenschein, im Flachland gibt es dagegen zumindest teilweise hochnebelartige Wolken. Am Wochenende ändert sich am sonnigen Wetter in den Bergen nichts, im Flachland liegt dagegen unverändert teilweise Hochnebel. Nach einem nach Nebelauflösung noch freundlichen Montag sorgt ein Höhentrog bis Mittwoch für unbeständiges Wetter und in den Bergen für eine deutliche Abkühlung, die Schneefallgrenze kann gegen 1’000 Meter sinken.

Wanderwetter

Wer aber sicher Sonne will, sollte sich über den Hochnebel in die Berge oder ins Wallis oder ins Bündnerland begeben. Hier scheint jeweils zumeist die Sonne, und es ist mild, die Nullgradgrenze befindet sich bis morgen auf 3’000 Metern und knapp darüber, vor allem im Osten dann am Sonntag etwas tiefer. Damit gibt es auch gutes Wanderwetter, allerdings ist zu beachten, dass momentan im Norden ab rund 2’000 Metern vielerorts etwas Schnee liegt

Ein sich vom Atlantik über das nördliche Mitteleuropa bis nach Osteuropa erstreckendes Hoch sorgt heute Freitag und bis Sonntag auf den Bergen für viel Sonnenschein. (Grafik: MeteoNews)
Schnee oder gar nochmal ein Sommertag in der Region Basel?

Der Oktober hat nicht nur farblich durch die Laubverfärbung viel zu bieten, er ist auch ein Monat, der wettermässig eine grosse Palette abdeckt, wie der Wetterdienst MeteoNews mitteilt. So sind zu Beginn im Flachland noch vereinzelt Sommertage möglich. Gleichzeitig gibt es aber auch teilweise die ersten Fröste, vor allem in der zweiten Hälfte ist sehr selten auch schon der erste Schnee möglich.

Dies auch in der Region Basel: Ein Blick in die Statistik gibt einen Einblick. So war der letzte je gemessene Sommertag im Jahresverlauf in Basel-Binnigen im Oktober: Am 21. Oktober 1923. Wer sich also warme Sonnenstrahlen wünscht, der kann noch ein wenig hoffen. Sommertage im Oktober sind dann möglich, wenn die Höhenströmung aus südlichen bis südwestlicher Richtung kommt und etwas Südwestwind im Flachland und/oder Föhn in den Alpentälern weht. Dann ist in der ersten Oktoberhälfte auch vereinzelt mal noch eine Nullgradgrenze von 4000 Metern möglich.

Schneefans können ebenfalls die Daumen für ihr Lieblingswetter drücken: Selten kommt es bereits im Oktober zum ersten messbaren Schneefall in der Region. Der frühste registrierte Schnee im Jahr wurde in Basel bisher am 23. Oktober 2003 gemessen. Auch frostig könnte es werden: Der allererste Frost im Jahresverlauf wurde dabei auch schon im September gemessen: Genauer gesagt am 24. September 1931.

Niederschläge noch nicht zu Ende

In einigen Gebieten des Kantons Tessin ist in den vergangenen 48 Stunden viel Regen gefallen. Die höchste Niederschlagsmenge wurde mit rund 192 Millimetern auf der Alp Robièi verzeichnet, wie SRF Meteo in der Nacht auf Dienstag meldete.

Auch in Mosogno im Onsernonetal fielen mit 161 Millimetern und in Cevio im Maggiatal mit 125 Millimetern grosse Regenmengen. In Airolo südlich des Gotthardpasses waren es 120 Millimeter. In Locarno-Monti wurden 92 Millimeter registriert. Am Dienstag soll es laut SRF Meteo weiter regnen.

Wegen Hochwassergefahr ist die Bahnverbindung von Locarno durch das Centovalli nach Domodossola (I) auf unbestimmte Zeit unterbrochen, wie die Bahnverkehrsinformation auf ihrer Webseite meldet. Die Reisenden werden mit Ersatzbussen befördert.

Den meisten Regen bekamen bis Montagabend der Nordwesten des Tessins, das Misox und das Bergell ab, wie Meteonews mitteilte. Grosse Regenmengen registrierten die Meteorologen auch in Gebieten des Jura. Im Mittellandes dagegen blieb es meist bei ein paar Millimetern Regen. Im Norden des Kantons Graubünden blieb es trocken.

Sehr nasses hydrologisches Jahr in der Nordschweiz

Das mit dem September beendete hydrologische Jahr 2020/21 ist vor allem in der Nordschweiz überaus nass gewesen. In Basel und St. Gallen fiel fast ein Drittel mehr Niederschlag als im Mittel. In Basel war es sogar eines der nassesten Jahre überhaupt.

Das hydrologische Jahr startet jeweils am 1. Oktober und endet am 30. September. Nach dem nassen Frühling und einem Sommer mit Rekordregen an gewissen Orten kam wenig überraschend ein Niederschlagsüberschuss zusammen, wie SRF Meteo am Montag meldete. In Basel fielen 1064 Millimeter pro Quadratmeter, während es im langjährigen Mittel 780 sind. Nur die Rekordjahre von 1939 mit gut 1200 Millimetern, 1992 und 1999 übertrafen diesen Wert. Auch in St. Gallen lag die Niederschlagsmenge mehr als 30 Prozent über dem Mittel.

Bei den Niederschlagsmengen gibt es im Unterschied zu den recht gleichmässig verteilten Temperaturen lokal grosse Unterschiede. In Genf entsprachen die 950 Millimeter Niederschlag ziemlich genau dem langjährigen Mittelwert.

Auch in Lugano war es nur wenig nasser als gewöhnlich, obwohl es im Tessin überdurchschnittlich viel regnete. In Braunwald GL resultierte gar eine Niederschlagsmenge unter dem Mittel, obwohl der Rest des Glarnerlands Überschüsse verzeichnete. Vor allem der Juni und Juli brachten vielerorts Rekordregenmengen. Andererseits gab es im hydrologischen Jahr auch trockene Monate, so der Februar oder der April. Sogar viel zu trocken war der November.

Schnee und Schneeschmelze massgebend

Dass das hydrologische Jahr am 1. Oktober beginnt, liegt gemäss SRF Meteo an der Wasserwirtschaft. Hauptgrund bildet der Schnee, der in höheren Lagen zwischen dem Oktober und dem Jahresende fällt und als Wasser erst mit Frühling und Sommer im anschliessenden Kalenderjahr abfliesst. Durch die Bilanz Ende September geht die Gleichung Niederschlag minus Verdunstung gleich Abfluss einigermassen auf.

Allerdings sind in der Rechnung das Grundwasser und der Gletscherabfluss nicht berücksichtigt. Wie SRF Meteo schreibt, war in den letzten Jahren der Abfluss wegen der Gletscherschmelze immer gross. Auch im abgelaufenen hydrologischen Jahr war das nicht anders, obwohl es viel Niederschlag gab und verhältnismässig kühl war.

«Benni» bringt herbstliches Regenwetter

Heute Sonntag befindet sich die Schweiz auf der Vorderseite von Tief Benni in einer föhnigen Südwestströmung. Der starke bis stürmische Föhn sorgt in den Alpentälern für Windspitzen von etwa 70 bis lokal 120 km/h. Im Süden ist es währenddessen zeitweise nass, wobei sich die Niederschlagsintensitäten

Dabei wird nicht nur feuchte, sondern auch nochmals warme Luft zur Alpennordseite transportiert. Die Temperaturen erreichen im Höchstwerte von 22 bis 23 Grad in der Region Basel, in den Föhntälern liegen 25 bis 28 Grad drin.

Der Wochenstart wird dann in der ganzen Schweiz kühl und nass.  Am Sonntagabend wird die Nordwestschweiz von einer Kaltfront erfasst, in der Nacht auf Montag gibt es verbreitet Regen. Am Montag fällt mit Schwerpunkt im Westen wiederholt Regen, in der Deutschschweiz ist es seltener nass. Am Dienstag sind dann auch dort verbreitet Regengüsse zu erwarten, die Mengen halten sich allerdings im Vergleich zum Süden in Grenzen.

Minus zehn Grad: Der Wochenstart wird nass und kalt

Mit Temperaturen zwischen  15 bis 22 Grad erleben wir momentan einen durchschnittlichen Herbst. Die Sonne kommt häufig durch und dominiert fast im ganzen Land. Das ruhige und unspektakuläre Wetter soll auch am Freitag noch anhalten, ändere sich dann aber aufs Wochenende hin und zu Beginn der neuen Woche, wie Meteonews schreibt.

So würde bereits in der Nacht zum Samstag der Hochdruckeinfluss nachlassen: «Eine Kombination aus stürmischem Föhn, grossen Regenmengen und sinkender Schneefallgrenze bahnt sich an.» Trotzdem werden am Samstag noch Temperaturen um die 20 Grad erwartet.

Am Sonntag erreicht der Föhn dann laut Meteonews seinen Höhepunkt in den Alpen und es sind Böen von bis zu 100 km/h möglich. Der Spätsommer dreht mit Temperaturen bis 28 Grad nochmals richtig auf, bevor sich am Nachmittag spätestens jedoch am Abend eine Kaltfront ausbreitet.

Der Wochenstart wird stark bewölkt und nass: «Die Schneefallgrenze sinkt zum Teil unter 1500 Meter, bei anhaltend hohen Intensitäten sind in manchen Tälern auch Flocken bis gegen 1000 Meter möglich. Bei den Temperaturen gibt es einen entsprechend derben Dämpfer, im Vergleich zum Sonntag kühlt es markant ab», so die Wetterexperten.

Von Chur bis Basel werden rund elf bis 14 Grad erwartet; am wärmsten soll es mit 16 beziehungsweise 17 Grad noch in Sitten und Lugano werden.

Das bisherige Wetter

Ältere Berichte zur Wetterlage in der Region Basel und der Schweiz finden Sie hier.

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