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Der Telebasel Sport-Beitrag vom 6. Januar 2022.
Basel

Was sind die Folgen der Trainingslager-Absage?

Vorbereitung in der kalten Schweiz: Was bedeutet die Absage des Trainingslagers in Dubai für den FCB? Dieser Frage ging Telebasel auf den Grund.

Auch zu Hause in Basel wird intensiv trainiert. Die Spieler sind heiss. Das zeigt sich vor allem in einer Szene kurz vor dem Trainingsende: Pajtim Kasami und Michael Lang liefern sich ein Wortgefecht. Der Mittelfeldspieler ist der Meinung, bereits gewonnen zu haben. Der Aussenverteidiger ist sich sicher, dass es Unentschieden steht.

Bereits richtig Feuer drin

«Sie waren sich nicht ganz einig, ob es nun zweimal Unentschieden war oder nur einmal. Und wer eigentlich gewonnen hat. Dann machten wir nochmals ein Stechen», erklärt FCB-Coach Patrick Rahmen nach dem Training. Mit dem Stechen kann er die Situation klären. Am Schluss gewinnt das Team von Pajtim Kasami, der gleich selbst das entscheidende Tor schiesst.

Diese Rivalität und der Siegeswille im Training gefallen Captain Valentin Stocker: «Ich freue mich, wenn von Anfang an schon ein wenig Feuer drin ist. Man merkt auch oft, wenn man ein wenig müde ist, dass man ein wenig gereizter ist. Das ist gut, das wollen wir. Jeder will gewinnen. Wir müssen Vollgas geben und trainieren zweimal am Tag. Für mich ein guter Start im Moment».

Team Events geplant

Trotzdem kann man diese Trainingseinheiten zu Hause nicht mit einem Trainingslager vergleichen, in dem nicht nur hart trainiert wird, sondern die Spieler auch nach dem Training noch eng aufeinander sitzen. Deshalb leidet das sogenannte Team Building wahrscheinlich am meisten unter der Absage des Trainingslagers. FCB-Trainer Patrick Rahmen hat für dieses Problem aber Lösungen.

«Wir werden sicher noch etwas machen. Es kann sein, dass wir noch einen Tag nach Zermatt gehen werden. Um den Team Event, den wir im Sommer gehabt haben, nochmals kurz aufleben lassen. Weil doch einige Spieler nachgekommen sind. Es kann auch sein, dass wir noch zwei Tage ins Tessin gehen. Wir könnten das mit einem Spiel gegen Lugano verbinden.»

«Mit vollen Kräften in die Rückrunde»

Der Hauptfokus liegt aber natürlich auf dem Platz. Für Captain Valentin Stocker sind dort gerade mehrere Punkte wichtig: «Wir sind immer noch frisch zusammen und haben wieder neue Zugänge. Deshalb müssen wir die Spieler einfach so schnell wie möglich gut integrieren, damit wir als Team gut funktionieren. Das braucht Zeit und es braucht auch Automatismen. Vor allem in der Offensive, damit wir zu Chancen kommen. Dann können wir mit vollen Kräften und auch mental erholt in die Rückrunde starten».

Und so versucht der FCB nun halt hier in der kalten Schweiz das Optimum aus dieser Vorbereitung herauszuholen. Das erste Pflichtspiel bestreiten die Basler dann am 30. Januar auswärts gegen Schlusslicht Luzern.

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