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Basel

Diese vier Kandidaten wollen das Riehener Gemeindepräsidium

Am 6. Februar finden in Riehen die Gesamterneuerungswahlen statt. Dabei geht es auch um die Frage, wer neu das GemeindepräsidentInnen-Amt übernimmt.

Der Riehener Wahlkampf verspricht Spannung. Nach acht Jahren tritt der parteilose Gemeindepräsident Hansjörg Wilde nicht mehr. Gleich vier Personen haben das Rennen um seine Nachfolge aufgenommen. Drei davon sind bisherige Gemeinderäte. Sowohl Christine Kaufmann (EVP), Daniel Albietz (Mitte) und der Sozialdemokrat Guido Vogel wollen nach mehreren Jahren in der Exekutive das Präsidium. Zudem kandidiert der GLP-Einwohnerrat David Moor für dieses Amt.

S-Bahn Ausbau ein Schlüsselthema

Drei von vier Präsidiumskandidaten legen bei den politischen Geschäften den Fokus auf die Riehener Mobilität. «Oberste Priorität hat für mich sicher in den nächsten Monaten, dass wir den Doppelspurausbau, der oberirdisch stattfinden soll, auf den richtigen Weg bringen», sagt etwa Guido Vogel. Gleiche Ambitionen hat Christine Kaufmann: «Es wäre ein riesiger Gewinn für Riehen, wenn die S-Bahn unter den Boden könnte, das wäre eine effiziente S-Bahn und Landgewinn dazu.» Auch für den Grünliberalen David Moor ist klar, was zuoberst auf seiner Liste steht. «Das ist momentan sicher der Ausbau der S6 auf die Doppelspur mit möglicher Untertunnelung.»

Für Daniel Albietz dagegen hat die laufende Gemeindereform eine hohe Bedeutung. «Das ist für die Bevölkerung vielleicht nicht so interessant», so der Mitte-Politiker. Er fügt an: «Wir haben beschlossen, dass wir das Steuerungsmodell der Gemeinde, wie wir budgetieren und abrechnen, reformieren müssen. Diese Reform liegt mir sehr am Herzen.»

Erster Wahlgang am 6. Februar

Gespannt kann man auch sein, wer im ersten Wahlgang am 6. Februar das absolute Mehr schafft. Die bürgerliche Allianz tritt mit den vier Bisherigen Silvia Schweizer (FDP), Daniel Hettich (LDP), Felix Wehrli (SVP) und Daniel Albietz an. Die vier Parteien möchten die bürgerliche Mehrheit in der Riehener Exekutive verteidigen. Eine fünfte Kandidatur könnte je nach Ergebnis im zweiten Wahlgang ein Thema werden.

Mitte-Links hingegen will aus der Minderheitenposition im Gemeinderat ausbrechen. Die SP tritt mit dem Bisherigen Guido Vogel an und schickt die Grossrätin Edibe Gölgeli ins Rennen. Für die EVP tritt Christine Kaufmann erneut an. Ihr Parteikollege Daniele Agnolazza möchte neu in den Gemeinderat einrücken, ebenso der Grüne Béla Bartha. Ferner tritt Judith Vera Bützberger für die Kleinpartei EDU an.

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