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Basel

Chinoise oder Schinken?

Über 60 Kilo Fondue Chinoise verkauft die Basler Metzgerei Kuhn auf die Weihnacht hin. Was dieses Jahr sonst noch über die Theke geht? Wir haben nachgefragt.

Das Geschäft mit dem Fleisch brummt um die Weihnachtszeit. Auch in der Metzgerei Kuhn an der Sattelgasse. Die Bestellungen für Weihnachten kommen laufend rein. Chinoise, Schweinefilet im Teig, Tischgrill, die Bestellungen hängen feinsäuberlich aufgereiht neben der Theke. Neben diesen Schweizer Klassikern, wird aber noch etwas anderes immer häufiger beim Metzger bestellt. «Dieses Jahr erstaunlicherweise die Vögel: Enten, Gänse, Truthahn erstaunlich oft im Vergleich zu andern Jahren», sagt Filialleiter Ruedi Gautschi.

Das kommt nicht von ungefähr: Unter Expats hat sich rumgesprochen, dass Gautschi, durch seine Kindheit in Südafrika weiss wovon er spricht. «Meine Mutter hat damals an Weihnachten ihren Truthahn gemacht. Und ihre Füllung mache ich heutzutage noch – und das ist ein Geheimrezept. Doch die Geschmacksrichtung ist genau das, was dem im Englischen Raum entspricht. Und die Expats in Basel, man weiss ja das viel Englisch in Basel gesprochen wird», so Gautschi.

Ein Heiligtum

Mit grösster Sorgfalt bereitet der Metzger also diese Bestellungen noch vor. «Weihnachtsessen muss einfach stimmen, das darf man nicht verhunzen, das ist wie ein Heiligtum», so Ruedi Gautschi. Und mit diesem Heiligtum befasst er sich bis kurz vor dem Fest, falls es denn alle Bestellungen auch braucht. Während wir vor Ort sind ruft eine Frau an, die corona-positiv ist und Weihnachten ausfallen lässt.

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