Streit im Bundesrat: Omikron und 2G+ sollen am Freitag für heftige Diskussionen gesorgt haben. (Bild: Keystone)
Schweiz

Heftige Diskussionen im Bundesrat zu Corona-Massnahmen

Am Freitag beschloss der Bundesrat neue Corona-Massnahmen. In der vorgängigen Sitzung soll es laut Insidern wenig harmonisch zu und her gegangen sein.

Gestern Freitag verkündete der Bundesrat neue Corona-Massnahmen. Bei der Sitzung im Vorfeld soll es heftige Diskussionen gegeben haben, so ein Bericht des «Tages-Anzeigers». Wie die Zeitung erfahren hat, sollen bundesratsnahe Personen gesagt habe, die Sitzung sei nicht «besonders harmonisch verlaufen.»

So sei Gesundheitsminister Alain Berset (SP) etwa kritisiert worden, er habe die Unterlagen zu spät eingereicht. Auch die Frage, wie gefährlich die neue Omikron-Variante sei, habe zu Diskussionen geführt. Schliesslich soll aber die neue Mutation der Ausschlag für den Entscheid hin zu mehr Verschärfungen gegeben haben.

Gegen 2G+ habe sich zudem vor allem Bundespräsident Guy Parmelin (SVP) gewehrt, da er es nicht für angebracht hielt, dass ausgerechnet Geimpfte mit einer zusätzlichen Testpflicht bestraft würden. Wie «Blick» berichtet, hat sich aber bloss Finanzminister Ueli Mauerer (SVP) prinzipiell gegen weitere Verschärfungen ausgesprochen. Er argumentierte damit, dass sich die Zahl der Neuinfektionen stabilisiere. Maurer gilt seit Beginn der Pandemie als kritisch gegenüber Massnahmen.

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