Diesem Affe würde ein warmer Schal wohl auch guttun. (Bild: Unsplash/Kevin Goodrich)
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«Brrrrr…» – So schützt du dich gegen die Kälte

Magst du Kälte? Ob ja oder nein: Um nicht krank zu werden, musst du dich warmhalten. Mit diesen Tipps kann dir auch eisige Kälte nichts anhaben.

Bestimmt kennst du diesen Spruch deiner Eltern: «Es ist kalt draussen, zieh dich extra warm an!» Oft ist einem dann aber doch kalt – manchmal schon nach kurzer Zeit. So kann einem der Winter, der doch eigentlich eine coole Jahreszeit ist, verleiden. Folgend ein paar Tipps, um warm durch den Winter zu kommen:

Das «Zwiebelprinzip»

Klar ist: Mehrere Kleiderschichten wärmen besser als eine. Wer schnell friert, sollte anstelle von drei dicken aber eher auf vier dünnere Schichten setzen. Geeignet zur Winterjacke sind beispielsweise ein Unterhemd, ein T-Shirt und ein mittelwarmer Pulli. Mehrere Lagen bedeuteten automatisch mehrere Luftschichten, die zusätzlich isolieren. Ein weiterer Vorteil am Zwiebelprinzip ist, dass wir uns tagsüber besser an verschiedene Temperaturen anpassen können. Kommt plötzlich die Sonne hervor, können wir eine Schicht abziehen und kommen nicht ins Schwitzen.

Auf richtige Kleidungsmaterialien setzen

Kleidung ist nicht gleich Kleidung: Bei billigen Materialien nützen auch mehrere Schichten nichts. Empfehlenswert sind daher Materialien wie Wolle, Daunen oder Schaffell. Sie geben uns nicht nur warm, sondern sind auch sehr atmungsaktiv. Bei manchen Kunstfasern beginnen wir dagegen schnell zu schwitzen, weil sie nicht sonderlich atmungsaktiv sind. Denn: Je feuchter die Haut, desto kälter wird einem.

Innere Wärme durch Gewürze

Wer im Winter schnell friert, sollte sich eine heisse Tasse Tee mit Ingwer gönnen. In China kannte man die Pflanze schon vor 2000 Jahren. Ingwer regt unseren Stoffwechsel an und erzeugt dadurch ein wohliges Wärmegefühl. Auch weitere Gewürze wie Chili, Cayennepfeffer oder Zimt heizen uns von innen auf. Oder hast du lieber eine warme Suppe? Auch die wärmt.

Ab in die Badewanne!

Unterkühlt, müde, erschöpft? Dann hilft ein warmes Bad. Dieses hilft nicht nur gegen die Kälte, sondern auch beim Entspannen. Wärmende Badezusätze wie Rosen- oder Thymianöl können das Wohlgefühl noch verstärken. Du solltest allerdings jeweils nicht zu lange baden, da dies den Kreislauf stark belasten kann. Nach einem Bad ist es wichtig, sich warm und flauschig anzuziehen.

Mütze – der Kopf dankt

Im Gesicht und auf dem Kopf haben wir besonders viele Nervenenden. Dadurch ist die Kälte an diesen Stellen besonders spürbar. Eine warme Kappe ist daher äusserst empfehlenswert. Auch um den Hals und an den Fingern frieren wir schnell. Wer schnell friert, sollte Schal und Handschuhe immer griffbereit haben.

Für Sportfans: Durch Nase atmen

Draussen hat es geschneit. Die Temperatur liegt weit unter null Grad. Für viele Sportbegeisterte spielt dies aber keine Rolle, sie gehen trotzdem joggen. Nebst warmer Kleidung ist nun aber auch die Atemtechnik sehr wichtig. Es gilt: Bewusst durch die Nase atmen. Dadurch wird die Luft erwärmt, bevor sie in die Lunge geht. Kalte Luft kann zu Entzündungen in den Atemwegen oder zu Erkältungen führen.

So, mit diesen Tipps kannst du den Winter so richtig geniessen! 😊

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