Beim Unglück in Chiapa de Corzo starben mindestens 53 Menschen. (Bild: Keystone)
International

Mindestens 53 Migranten sterben bei LKW-Unfall in Mexiko

Bei einem Unfall eines Lastwagens in Mexiko sind nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft mindestens 53 Menschen ums Leben gekommen.

Der Laster kippte am Donnerstag, 9. Dezember 2021, im südmexikanischen Ort Chiapa de Corzo um. Er habe mittelamerikanische Migranten transportiert, teilte Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador auf Twitter mit.

Nach Angaben der Zivilschutzbehörde des Bundesstaates Chiapas gab es auch Dutzende von Verletzten. Deren Chef, Luis García, sagte dem Sender Milenio TV, der Lastwagen sei nach Aussagen von Augenzeugen in einer Kurve zu schnell unterwegs gewesen.

Hunderttausende Migranten versuchen jedes Jahr, über Mexiko in die USA zu gelangen. Die Mehrheit stammt aus Mexiko oder aus einem der mittelamerikanischen Länder Guatemala, Honduras und El Salvador. Dort herrschen viel Armut, Gewalt und Korruption, hinzu kommen die Folgen von Dürren und Naturkatastrophen. Viele der Migranten werden von Schleusern dicht gedrängt in Lastwagenanhängern transportiert.

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