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Der Telebasel News-Beitrag vom 7. Dezember 2021.
Region

Kanton erklärt Rheinufer-Areale zu Vogelgrippe-Kontrollgebieten

Nach dem Ausbruch der Vogelgrippe im Kanton Zürich in der Nähe des Rheins hat Baselland die Ufer-Areale des Rheins zum Kontroll- und Beobachtungsgebiet erklärt.

Das höchste Übertragungsrisiko herrscht beim Kontakt von Wasservögeln mit Hausgeflügel. Die Vogelgrippe ist vor einem Monat in einem Zürcher Hobbybetrieb entdeckt worden. Weil es sich um eine hochansteckende Variante handle, hätten die Kantone zusammen mit dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) präventive Massnahmen umgesetzt, teilte die Baselbieter Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion am 22. November 2021 mit.

Die Massnahmen enthalten Vorschriften für die Fütterung und den Auslauf des Geflügels. So dürfen Hühner, Gänse oder anderes Hausgeflügel nur noch unter Auflagen ins Freie. Futter- und Tränkestellen dürfen nicht für Wildvögel zugänglich sein. Die Auslaufflächen müssen mit einem Netz abgedeckt sein. Falls dies nicht möglich ist, müssen die Tiere in geschlossenen Ställen oder in Aussenräumen mit vergitterten Seitenwänden gehalten werden.

Zoo Basel: «Stallhaltung kann Tiere krank machen»

In Basel-Stadt gibt es momentan keine offizielle Stallpflicht. Aus Sicherheitsgründen hat der Zoo Basel aber die Australischen Buschhühner und die Lori-Papageien in die Innenhaltung verlegt. Die restlichen anderen rund 70 Vogelarten bleiben draussen, wie der Basler Zolli-Tierarzt Christian Wenker erklärt: «Viele der Zoo-Vögel vertragen die Stallhaltung nicht gut. Sie bekommen dann beispielsweise Fussprobleme». Ausserdem seien viele Vogelarten empfindlich auf Lungenentzündungen, da die Luftwerte im Inneren weniger gut sind. «Da müssen wir immer ein wenig abwägen, zwischen dem Wohlbefinden der Tiere und dem tatsächliche Risiko», so Wenker weiter.

Bekannte Vogelgrippe-Fälle gibt es in der Region noch keine. Gemäss den verfügbaren Informationen sind die Virenstämme der aktuell zirkulierenden Vogelgrippe nicht auf den Menschen sowie andere Tierarten übertragbar. Vogelkadaver sollten jedoch nicht berührt werden.

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