Atlético-Stürmer Antoine Griezmann eröffnete für die Spanier gegen Porto das Score. (Bild: Keystone)
International

Atlético Madrid in den Achtelfinals – Milan raus

Atlético Madrid zieht den Kopf aus der Schlinge und qualifiziert sich in der letzten Runde für die Achtelfinals der Champions League. Die AC Milan scheidet aus.

In den Gruppen A bis D war am letzten Spieltag nur noch ein Platz in den Achtelfinals der Champions League zu vergeben. Den schnappte sich Atlético Madrid mit einem 3:1-Sieg beim FC Porto.

Dieses vorentscheidende Tor in der Gruppe erzielte Antoine Griezmann in der 56. Minute nach einem Corner. Wenig später sah je ein Spieler beider Mannschaften wegen groben Fouls die Rote Karte. Die restlichen drei Tore fielen alle ab der 90. Minute, Atléticos Ehrentor hat erst in der 95. Die Spanier konnten verhindern, dass sie erstmals seit vier Jahren in der Gruppenphase hängenblieben.

Milan scheidet aus

Milan scheidet nach einer 1:2-Heimniederlage gegen Liverpool als Gruppenletzter aus den Wettbewerben aus. Die Milanisti wussten den für sie günstigen Umstand nicht zu nutzen, dass Liverpools Trainer Jürgen Klopp den meisten Stammkräften eine Pause gönnte, sie grösstenteils gar nicht mitreisen liess. Aus der Elf, die zuletzt in der Premier League meistens begann, stellte Klopp in Mailand nur Goalie Alisson sowie die erprobten Goalgetter Mohamed Salah und Sadio Mané in die Startformation. Milan ging in Führung, Salah und Divock Origi besorgten die Wende. Liverpool hat aus den Gruppenspielen das Punktemaximum herausgeholt – gleich wie in der Gruppe C Ajax Amsterdam, das gegen Sporting Lissabon daheim 4:2 siegte.

Leipzig in der Europa League

In der Gruppe A ging es einzig noch um den Platz in der K.o.-Phase der Europa League. Diesen sicherte sich Leipzig mit einem 2:1-Sieg zuhause gegen Gruppensieger Manchester City.

Die Leipziger wären auch mit einer Niederlage weitergekommen, denn sie hätten nur noch auf den 4. Platz abgedrängt werden können, wenn Brügge bei Paris Saint-Germain nicht verloren hätte. Aber davon waren die Belgier bei ihrer 1:4-Niederlage weit entfernt. Kylian Mbappé eröffnete das Spiel mit zwei Toren in den ersten sieben Minuten, und Lionel Messi erzielte später seine Tore Nummern 124 und 125 in der Königsklasse.

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