Insgesamt gebe es 900 Intensivbetten und 21'500 Akut-Betten. (Bild: Keystone)
Schweiz

23 Spitäler haben bereits keine Intensivplätze mehr frei

Im Moment gibt es 23 Spitäler in der Schweiz, die über keine freien zertifizierten Intensivbetten mehr verfügen.

Die Zahl der Covid-19-Patientinnen und -Patienten hat sich innerhalb von 23 Tagen verdoppelt.

Wenn auch erste Spitäler keine Intensivplätze mehr hätten, gebe es Stand Dienstag schweizweit noch ausreichende Intensivkapazitäten, sagte Andreas Stettbacher, Delegierter des Bundesrates für den Koordinierten Sanitätsdienst (KSD), am Dienstag vor den Medien in Bern. Es gebe noch eine Reserve an 167 Betten. Die Koordination und Verteilung der Betten unter den Spitälern werde damit unterstrichen.

Wenn die Zahl der Reserve unter 150 falle, müssten zusätzliche, nicht zertifizierte Betten mit Personal aus anderen Stationen in Betrieb genommen werden. Die Herausforderung sei zudem, dass ein Teil der zertifizierten Betten nicht mehr betrieben werden könne, wenn Intensiv-Personal ausfalle.

Insgesamt gebe es 900 Intensivbetten und 21’500 Akut-Betten. Die Belegung mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten auf normalen Stationen habe sich in den vergangenen fünf Tage verdoppelt.

Auf den Intensivstationen gab es Stand Dienstagmorgen über die gesamte Schweiz einen Anteil an Covid-Patienten von 39 Prozent. Mit zunehmender Tendenz von elf Prozent in den letzten fünf Tagen.

Am stärksten ausgelastet sind die Intensivstationen in der Westschweiz (97 Prozent Auslastung), mit einem Anteil von 40 Prozent an Covid-Patienten. Es folgt die Region Zürich mit einer Auslastung von 90 Prozent, aber mit dem schweizweit tiefsten Covid-Patienten-Anteil von 25 Prozent.

Die tiefste Auslastung hat das Tessin mit 60 Prozent und dem zweittiefsten Covid-Patienten-Anteil von 30 Prozent.

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