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Der Telebasel News Beitrag vom 5. Dezember 2021.
Basel

Patricia von Falkenstein als neue Nationalrätin: «Es ist wie der erste Schultag»

Die LDP-Präsidentin rutschte für Parteikollege Christoph Eymann in den Nationalrat nach. Im Interview erzählt sie von ihrer ersten Session im Nationalrat.

Diese Woche brach für Patricia von Falkenstein eine neue Ära an. Telebasel begleitete sie nach ihrer ersten Session in Bundesbern im Zug zurück nach Basel.

Die LDP-Präsidentin und frischgebackene FDP-Nationalrätin war in Basel bis jetzt sehr erfolgreich, wenn es darum ging, ParteikollegInnen ins richtige Licht zu rücken. Jetzt, im Nationalrat, muss sie selbst mehr in die Öffentlichkeit stehen.

Was ist in Bern anders als im Grossen Rat, Frau von Falkenstein?

«Es weht ein anderer Wind, was die Vorbereitung anbelangt. Also es ist nicht so wie im Kanton, wo man einen Ratschlag und dann den Bericht bekommt und somit etwas vorliegend hat. Sondern es gibt viele Anträge, die kommen. Man hat sogenannte Fahnen, also das ist das Gesetz mit allen Änderungen. Ich bin dann schon ein wenig ins Schleudern gekommen. Es steht nicht einmal immer drin, um was es geht. Dann blättert man durch diese Fahne, so ein dickes Ding. Also das ist schon ganz anders und es ist ein Riesentempo.»

Patricia von Falkenstein tanzt auf zwei Hochzeiten gleichzeitig. Bei der LDP in Basel und der FDP in Bern. Aufgeben will sie den Sitz im LDP-Präsidium noch nicht.

Wie schaffen Sie das?

«Das kann ich jetzt noch nicht so genau beurteilen. Für das habe ich ja trotz allem Zeit, also um zu schauen, was eigentlich im Kanton läuft. Das will ich auch, weil es ja auch Sachen gibt, die miteinander zu tun haben und wo man auch voneinander profitieren kann, dass man Vorstösse im Grossen Rat aber auch in Bern macht. Das haben wir bis jetzt auch so gemacht. Ich finde es wichtig, dass man auch als Bundespolitikerin weiss, was im Kanton läuft. Das gehört einfach ein bisschen dazu.»

Was treibt Sie denn eigentlich dazu an, so viele verschiedene Mandate zu haben?

«Ich setze mich gerne für andere ein und kann mir das auch leisten. Das muss man sich irgendwie leisten können, weil viele dieser Jobs sind ehrenamtlich oder man bekommt nur die Spesen bezahlt. Und ich will auch wissen, was andere Leute, also Eltern, ältere Leute etc. beschäftigt und möchte schauen, dass ich für die etwas rausholen kann.»

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