Der frisch gefallene Schnee wandelt sich vielerorts rasch in Schneematsch um. (Symbolbild: Keystone)
Schweiz

Sturmtief Frank tobt am Adventssamstag

Sturmtief Frank bringt uns am Wochenende Wind, Schnee und Regen, Es wird ungemütlich. Alles Aktuelle gibt's hier im Ticker.
Sturmtief Frank tobt am Adventssamstag

Sturmtief Frank hat am Samstagmorgen auf den Gipfeln der Voralpen für orkanartige Böen mit Windstärken von bis zu 136 Kilometer pro Stunde gesorgt. Aber auch in der Nordwestschweiz stürmt es.

So wurden zu Beispiel in Rünenberg BL Windstärken zwischen 88 und 93 km/h gemessen, wie SRF Meteo und MeteoNews am Samstag im Kurznachrichtendienst Twitter mitteilten. In Welschenrohr SO gab es Böen mit Geschwindigkeiten von 84 km/h, in Gösgen AG noch 71 km/h.

Aber auch im restlichen Flachland wehte ein starker Südwestwind. Da sei das Maximum aber noch nicht erreicht, schreibt MeteoNews. Gleichzeitig blies der Wind auf dem Pilatus und dem Säntis mit Orkanstärke. Dort wurden Windgeschwindigkeiten von 136 km/h respektive 132 km/h gemessen.

Erhebliche Lawinengefahr

Gleichzeitig brachte Frank am Morgen regional sehr unterschiedliche Temperaturen: Während in Basel 10,2 Grad gemessen wurden, gab es am Flughafen Kloten ZH 4 Grad, in Luzern 1,4 Grad und in Visp VS 1,2 Grad, wie SRF Meteo weiter schreibt.

Im Wallis schneite es denn auch bis in die Tallagen. In Sitten VS seien zehn Zentimeter Neuschnee gemessen worden, in Visp sogar 18. Entsprechend erhöhte das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) die Lawinengefahr im westlichen Wallis bei Monthey-Val d’Illiez, Emosson und Génepi auf die zweithöchste Gefahrenstufe «gross».

Oberhalb von rund 2400 Meter über Meer seien auch spontane Lawinen zu erwarten, vor allem an West-, Nord- und Osthängen. Unterhalb von rund 1800 Meter seien durch Neu- und Triebschnee über der Altschneedecke mittlere Nass- und Gleitschneelawinen möglich. Die Gefahrenstufe in weiten Teilen der Alpen wird mit der dritthöchsten Stufe «erheblich» angegeben.

Grosse Lawinengefahr in Teilen der Alpen

Der Schneefall der vergangenen Tage hat zu einer beträchtlichen Lawinengefahr geführt. Im Berner Oberland und im Glarnerland herrscht grosse Lawinengefahr (Stufe 4 von 5), für einen Grossteil der restlichen Alpen erhebliche Lawinengefahr (Stufe 3), wie das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) am Montagabend mitteilte.

Am Sonntagabend und in der Nacht auf Montag schneite es laut SRF Meteo teils kräftig und bis ins Mittelland. Entlang der Berge wurden 50 Zentimeter Neuschnee gemessen.

Frankreich: Hunderte Menschen stecken auf verschneiter Autobahn fest

Heftiger Schneefall hat in Frankreich den Verkehr auf der Autobahn zwischen Lyon und Clermont-Ferrand zeitweise zum Erliegen gebracht. Hunderte Autos steckten am Sonntagabend auf der A89 bei Thiers fest, teilte die Präfektur mit. Langsam komme der Verkehr wieder in Bewegung. Der Autobahnbetreiber Vinci verteilte Essen und Trinken an die blockierten Insassen. Räumfahrzeuge seien im Einsatz, etliche Wagen seien noch ohne Winterreifen unterwegs gewesen. Am höchsten Punkt der am Rande des Zentralmassivs verlaufenden Autobahn fielen rund 30 Zentimeter Schnee.

Leichter Schneefall in Teilen der Schweiz

Teile der Schweiz sind am Freitagmorgen von einer dünnen Schneeschicht bedeckt gewesen. Erstmals in diesem Herbst schafften es Schneeflocken bis in die Niederungen. Doch nicht überall war es weiss. Während es in Zürich und Basel schneite, nieselte es in Bern nur.

Im Flachland lag auf rund 600 Metern über Meer etwas Schnee, wie SRF Meteo und der private Wetterdienst Meteonews auf Twitter schrieben. Auf Wiesen und auf Hausdächern blieb der Schnee zunächst liegen. Derzeit zieht eine Kaltfront über die Alpennordseite.

Die Schneefallgrenze lag laut SRF Meteo zwischen 300 und 500 Metern. Im Westen und in der Nähe der Voralpen lag die Schneefallgrenze bei 400 bis 700 Metern. Mit 45 Zentimetern am meisten Schnee wurde am Morgen laut dem Wetterdienst Meteocentrale auf dem 3130 Meter hohen Gornergrat im Wallis gemessen.

Auffallend waren die Unterschiede je nach Region. Während in Basel und Zürich in der Nacht auf Freitag Schnee fiel, lag die Schneefallgrenze am Genfersee und in den Alpen zwischen 800 bis 1000 Metern.

Am Freitagnachmittag sollte es überwiegend trocken bleiben. Gegen Abend waren in Juranähe neue Schneeschauer bis in tiefere Lagen nicht ausgeschlossen. Erwartet wurden Temperaturhöchstwerte zwischen 2 und 4 Grad, in der Romandie bis 6 Grad und auf 1000 Metern um 0 Grad sowie schwacher bis mässiger Wind aus westlichen Richtungen.

Für das Wochenende erwarteten die Meteorologen von SRF Meteo am Freitag Störungen mit schubweise feuchter Luft und polare Kaltluft in der Höhe. Am Samstag sollte es meist bewölkt bleiben und aus Nordwesten bereits am Vormittag erneut Regen oder Schnee aufziehen. Für den Sonntag wurde Schnee bis in die tiefsten Lagen erwartet; nur im Süden soll die Luft trockener bleiben.

Klimaforscher melden drittwärmsten Oktober

Der vergangene Monat war weltweit gesehen der drittwärmste Oktober seit Beginn der Aufzeichnungen 1979. Das teilte der europäische Klimawandeldienst Copernicus am Montag mit. Die Forscher des von der EU-Kommission koordinierten Programms gaben an, dass seit Beginn der Aufzeichnungen nur die Oktober 2015 und 2019 wärmer waren – und das nur «geringfügig», wie es hiess. Weltweit waren die Temperaturen 0,42 Grad wärmer als der Referenzdurchschnitt von 1991 bis 2020.

(Symbolbild: Keystone)

Vor allem im nördlichen Kanada, im Norden Russlands und in der westlichen Antarktis war es überdurchschnittlich warm. In Süd- und Südosteuropa war es hingegen etwas kälter als sonst.

Der in Bologna (Italien) und in Reading (Grossbritannien) ansässige Klimawandeldienst der EU erstellt monatlich Berichte über die Lufttemperatur, das Meereis und den Wasserkreislauf. Er stützt sich auf Daten von Satelliten, Schiffen, Flugzeugen und Wetterstationen rund um den Globus sowie Modellrechnungen. Die Copernicus-Aufzeichnungen gehen bis auf das Jahr 1979 zurück.

Erneut eisige Nacht in höheren Alpentälern der Schweiz
In der Nacht auf Sonntag sind die Temperaturen auch in einigen tieferen Lagen unter die Nullgradgrenze gerutscht. Richtig kalt wurde es aber erneut in den Bergen, zum Beispiel auf der Glattalp SZ auf 1885 Metern über Meer mit -24 Grad.

Vor allem in höheren Alpentälern mit Schnee seien am frühen Morgen die tiefsten Temperaturen gemessen worden, teilte Meteonews am Sonntag auf dem Kurznachrichtendienst Twitter mit. So gab es in Samedan GR auf 1705 M.ü.M -17,9 Grad, in Buffalora GR auf 1970 M.ü.M -16 Grad und in Andermatt UR auf 1442 M.ü.M -15,5 Grad.

Aber auch in tieferen nebelfreien Gebieten sanken die Temperaturen unter Null: So wurde in Schiers GR auf 660 Metern über Meer ein Tiefstwert von -5,3 Grad gemessen, in Thierachern BE auf 570 Metern -4,8 Grad und in Ebnat-Kappel SG auf 620 Metern -4,3 Grad. In Bern-Belpmoos gab es -4 Grad, in Emmen -3 und in Freiburg noch -2,6 Grad.

-20 Grad auf der Glattalp gemessen

Die Kälte ist definitiv in der Schweiz angekommen. In der Nacht auf Samstag wurden zudem erstmals in diesem Winter -20 Grad Celsius gemessen. Dies auf der Glattalp, wie mehrere Wetterdienste berichten.

Allgemein war es in den tieferen Alpentälern über Schnee eiskalt.

Mehrere Alpenpässe nach Wintereinbruch zu

Der Wintereinbruch in den höheren Lagen hat dazu geführt, dass zahlreiche Alpenpassstrassen für den Verkehr gesperrt sind. Einige wurden auch bereits in die Winterpause geschickt.

Im Kanton Uri verhängte die Baudirektion bereits am Mittwoch am Furka-, Susten- und Klausenpass die Wintersperre, wie diese am Donnerstag mitteilte. Nicht befahrbar wegen des Schnees ist aktuell auch die Gotthardpassstrasse. Ab (morgen) Freitag wird diese laut dem Bundesamt für Strassen (Astra) dann definitiv geschlossen.

Der Oberalppass zwischen Sedrun GR und Andermatt UR bleibt bis auf Weiteres mit Winterausrüstung tagsüber befahrbar. In der Nacht müsse auch dieser aus Sicherheitsgründen geschlossen werden, heisst es weiter.

Wintersperren gelten laut der Webseiten alpenpaesse.ch und tcs.ch unter anderem auch für den San Bernardinopass, den Nufenenpass, den Grimselpass sowie den Pragelpass.

Bis auf Weiteres gesperrt sind auch der Splügenpasss, die Forcla di Livigno sowie der Flüelapass. Offen, aber schneebedeckt sind unter anderem der Albulapass, der Malojapass, der Berninapass, der Simplonpass und der Julierpass.

Der erste Schnee – Eindrücke aus den verschneiten Alpen

Im Süden und den zentralen und östlichen Alpen fiel in der Nacht auf Donnerstag viel Schnee. Vor allem im Kanton Graubünden herrscht bereits Winterstimmung, am Donnerstagmorgen gab es vielerorts ein weisses Erwachen.

Die Schneefallgrenze sank stellenweise bis auf 700 Meter. In Sils im Engadin gab es 56 cm Neuschnee, in Vals 43 cm und in Arosa 37, wie «MeteoNews» berichtet.

Der Winter kündigt sich an – Viel Neuschnee in Graubünden

Das kühle und nasse Novemberwetter hat der Schweiz einiges an Niederschlag gebracht. Besonders im Süden und den zentralen und östlichen Alpen fiel dieser in höheren Lagen in Form von Schnee. So zeigten sich einige Orte in Graubünden tiefwinterlich.

Unter einer beachtlichen Neuschneedecke fanden sich am Donnerstagmorgen etwa Sils oder Arosa wieder. Laut Meteonews lagen in Sils 56 und in Vals 43 Zentimeter Schnell. Sogar in Ilanz auf knapp 700 m Höhe reichte es für ein «Schäumchen Neuschnee», wie der private Wetterdienst auf Twitter schrieb.

Neben Sils und Vals bekamen laut SRF Meteo auch Arosa mit 37 und Buffalora mit 36 Zentimetern einiges an Schnee. Aber auch im Wallis schneite es, so gab es in Zermatt 18 und auf der Grimsel an der Grenze zum Kanton Bern 45 Zentimeter.

Der Wintereinbruch sorgte oberhalb von 1000 Metern auch für schneebedeckte Fahrbahnen, wie SRF Meteo weiter mitteilte.

Grauer und nasser Start in den November

Auf eine trockene Nacht mit Föhn folgt zum Novemberstart eine Kaltfront. Sie bringt kaltes, graues und nasses Wetter, das vorerst bis Donnerstag bleibt. Die Schneefallgrenze sinkt, wie «SRF Meteo» schreibt, auf 1500 bis 1800 Meter.

In der Region Basel ziehen Wolken auf, die in der ersten Tageshälfte teils kräftige Regenfälle bringen. Gegen Nachmittag lässt der Regen etwas nach. Die Temperaturen liegen zwischen 9 und 13 Grad.

Ein Blick auf das Wochenend-Wetter zeigt, es ist Besserung in Sicht. Ab Freitag zeigt sich wieder häufiger die Sonne und es wird zunehmend freundlicher.

Sonniger, aber kühler Oktober

Ein goldener Herbst entschädigt für einen verlorenen Sommer – so könnte man das Wetter der vergangenen fünf Monate zusammenfassen. Und Meteonews bestätigt: Der Oktober war teilweise deutlich zu sonnig, im Norden viel zu trocken und verbreitet leicht zu kühl.

Nur gerade Lugano weist einen kleinen Temperaturüberschuss von 0,2 Grad auf, wie der private Wetterdienst Meteonews aus Zürich am Dienstag schrieb. Sonst war der Oktober verbreitet leicht zu kühl.

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Bunter Wettermix am Dienstag

Am Dienstag streift eine Störung die Schweiz und die Region. Auf Regen und Wolken folgt erst am Nachmittag Sonnenschein. Laut SRF Meteo wird es aber bereits am Mittwoch wieder sehr sonnig werden – mit Temperaturen bis zu 15 Grad in der Region Basel.

Herbststurm wütet in ganz Deutschland: Unfälle, Schäden, Bahnchaos

Der erste Herbststurm hat in weiten Teilen Deutschlands Schäden und ein Chaos im Zugverkehr verursacht. Das Sturmfeld umfasste laut Deutschem Wetterdienst (DWD) das gesamte Bundesgebiet. Starker Wind und orkanartige Böen liessen am Donnerstag zahlreiche Bäume umstürzen, sie kippten auf Schienen und Strassen. Polizei und Feuerwehren rückten zu Hunderten Einsätzen aus. In mehreren Bundesländern wurden Menschen verletzt.

So fiel in Hessen auf einer Landstrasse ein Baum auf ein fahrendes Auto, der 58-jährige Fahrer wurde schwer verletzt. In Thüringen erfasste ein Ast das Auto eines Fahrers, der dann ebenfalls ins Krankenhaus musste. Ein Radfahrer in Sachsen-Anhalt wurde von einem umfallenden Baum verletzt und deswegen stationär behandelt. Ein 17-jähriger Motorradfahrer in Mecklenburg-Vorpommern wurde ebenfalls verletzt. Mehrere Menschen wurden durch umgestürzte Bäume in ihren Autos eingeklemmt.

Ein umstürzender Baum im niedersächsischen Wolfsburg verfehlte nur knapp eine 20-Jährige, die gerade aus dem Auto stieg. Ein Ast traf sie jedoch am Kopf, sie kam in eine Klinik. Eine 22-Jährige gab an, ihr Wagen sei auf der A31 von einer Windböe erfasst worden. Die Frau verlor die Kontrolle und kam von der Fahrbahn ab, ihr Auto überschlug sich und blieb auf der Fahrerseite liegen – sie kam schwer verletzt ins Krankenhaus.

In Nordrhein-Westfalen stellte die Deutsche Bahn zeitweise den Fernverkehr ein. Erst nach mehr als drei Stunden rollten ab dem Nachmittag wieder Schnellzüge auf den wichtigen Strecken von Hamburg oder Berlin. Auch im Regionalverkehr gab es Verspätungen und Beeinträchtigungen durch Äste oder andere Gegenstände auf den Gleisen und in den Oberleitungen.

In Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt stellte die Deutsche Bahn zeitweise den Regionalverkehr ganz ein. Wie lange es dauern würde, bis der Schienenverkehr wieder reibungslos laufe, war laut einer DB-Mitteilung vom Nachmittag zunächst nicht absehbar. Die Bahn schaltete eine kostenlose Sonderhotline unter der Nummer 08000 996633.

Stürmische Kaltfront sorgt für Verkehrsbehinderungen

Das Sturmtief Hendrik hat am Donnerstagmorgen die Schweiz von West nach Ost überquert. Auf den Jurahöhen wehte der Sturm in Orkanstärke. In Zürich wurden 108 Kilometern pro Stunde gemessen. Im Kanton Bern und in Appenzell Innerrhoden stoppte der Sturm den Bahnverkehr.

Am heftigsten stürmte es auf dem Moléson FR mit 138 km/h, wie SRF Meteo mitteilte. Auf dem Chasseral im Jura erreichten die Böen Spitzenwerte von 134 Stundenkilometern. Den gleichen Wert registrierte der Wetterdienst auf dem Zürcher Üetliberg. Auf dem Bantiger bei Bern gab es Windspitzen von 133 km/h.

Im Flachland erreichten die Böen gebietsweise über 100 km/h, etwa in Aesch BL mit 126, Egolzwil LU mit 108 und in Schaffhausen mit 104 Stundenkilometern. Verbreitet erreichte der Sturm Geschwindigkeiten zwischen 70 und 90 Stundenkilometern. Dazu regnete es teils heftig. Bis am Mittag war der Spuk weitgehend vorbei. Auch die Temperaturen stiegen im Tagesverlauf.

Unterbrochene Bahnlinien

Am frühen Morgen fiel ein Baum auf die Fahrleitung und stoppte den Bahnverkehr zwischen Utzensdorf und Weiler bei Utzensdorf im Kanton Bern. Am Mittag war der Schaden auf der Linie Burgdorf-Solothurn behoben, wie BLS-Sprecher Stefan Locher der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Während des Unterbruchs fuhren Ersatzbusse zwischen Solothurn und Utzensdorf.

In den Mittagsstunden unterbrach das Unwetter gemäss der Bahnverkehrsinformation zudem den Betrieb zwischen Biel und Reuchenette-Péry im Berner Jura.

Auch die Berner Kantonspolizei hielt der Sturm auf Trab. Bei ihr gingen zwischen Mittwochabend und Donnerstagmittag 50 Meldungen über Sturmschäden ein. Meistens ging es um umgewindete Bäume oder auf die Strasse gewehte Gegenstände.

Bei der Autobahneinfahrt Thun-Süd kollidierte ein Auto mit einem Gegenstand auf der Fahrbahn. Verletzt wurde nach Polizeiangaben bei dem Sturm niemand.

Bäume auf Autobahn

Zwischen Weissbad AI und Wasserauen AI war der Betrieb der Appenzeller Bahn wegen des starken Winds zeitweise unterbrochen. Es verkehrten Ersatzbusse. Auf der Autobahn A1 zwischen Chavornay VD und La Sarraz VD behinderten am Morgen vom Wind gefällte Bäume den Verkehr.

Weit heftiger als in der Schweiz war der Sturm in Frankreich und Deutschland, woher der Kaltfrontausläufer über die Schweiz zog. In Deutschland zog ein Wirbelsturm eine Schneise der Verwüstung durch die Kleinstadt Schwentinnental. In Nordfrankreich fiel der Strom in etwa 250’000 Haushalten wegen des Sturms aus. Zudem kam es zu Zugsausfällen.

Kaltfront überquert die Schweiz begleitet von Sturmböen

Das Sturmtief Hendrik hat am Donnerstagmorgen die Schweiz von West nach Ost überquert. Die Ausläufer der Kaltfront liessen die Temperaturen schnell absinken. Auf den Jurahöhen wehte der Sturm in Orkanstärke. Und in Zürich wurden 108 Kilometern pro Stunde gemessen.

Am heftigsten stürmte es auf dem Moléson FR mit 138 km/h, wie SRF Meteo mitteilte. Auf dem Chasseral im Jura erreichten die Böen Spitzenwerte von 134 Stundenkilometern. Den gleichen Wert registrierte der Wetterdienst auf dem Zürcher Üetliberg. Auf dem Bantiger bei Bern gab es Windspitzen von 133 km/h.

Im Flachland erreichten die Böen gebietsweise über 100 km/h, etwa in Aesch BL mit 126, Egolzwil LU mit 108 und in Schaffhausen mit 104 Stundenkilometern. Verbreitet erreichte der Sturm Geschwindigkeiten zwischen 70 und 90 Stundenkilometern. Dazu regnete es teils heftig. Bis am Mittag war der Spuk weitgehend vorbei. Auch die Temperaturen stiegen im Tagesverlauf.

Zwischen Weissbad AI und Wasserauen AI war der Betrieb der Appenzeller Bahn wegen des starken Winds zeitweise unterbrochen. Es verkehrten Ersatzbusse. Auf die Autobahn A1 zwischen Chavornay VD und La Sarraz VD behinderten am Morgen vom Wind gefällte Bäume den Verkehr.

Weit heftiger war der Sturm in Deutschland, woher die Kaltfront über die Schweiz zog. Auf dem Feldberg im Schwarzwald erreichten die Spitzenwerte 166 Stundenkilometer.

In der Schweiz herrschten am Mittwochabend markante Unterschiede bei den Temperaturen. Während das Thermometer laut MeteoNews am Mittwochabend in Basel bei Südwestwind 20 Grad anzeigte, waren es im windstillen Luzern nur gerade 11 Grad.

Nach der Windböe kehrt die Sonne zurück

Mit dem Sturmtief Hendrik zogen starke Niederschläge und Sturmböen durch die Schweiz. Am Nachmittag soll das ganze dann aber vorüber sein und die Sonne meldet sich mit 15 bis 17 Grad zurück.

Im Verlauf des Tages lässt der Wind langsam nach

Das Sturmtief Hendrik fegt zur Zeit mit einer Geschwindigkeit mit bis zu 130 Kilometer pro Stunde durch die Region. Im Verlaufe des Tages soll der Wind dann aber allmählich nachlassen.

Kaltfront überquert die Schweiz begleitet von Sturmböen

Das Sturmtief Hendrik überquert im Tagesverlauf die Schweiz von West nach Ost. Die Ausläufer einer Kaltfront haben die Schweiz erreicht. Auf den Jurahöhen tobt der Sturm bereits in Orkanstärke mit bis zu 130 Kilometern pro Stunde, wie SRF Meteo auf Twitter schreibt.

Auf dem Chasseral waren es 126 Kilometer pro Stunde und in Reigoldswil im Oberbaselbiet 90 Kilometer pro Stunde. Die Kaltfront zieht in den Morgenstunden ostwärts über den Norden der Schweiz hinweg. Laut MeteoNews ist die Front von starken Regen begleitet.

Auch MeteoSchweiz rechnet mit dem Vormarsch der Kaltfront auf der Alpennordseite mit kräftigen Winden. Im Mittelland seien Windspitzen von 70 bis 90 Grad zu erwarten. Die Schneefallgrenze werde unter 2000 Meter sinken, hiess es auf Twitter weiter.

In der Schweiz herrschten am Mittwochabend markante Unterschiede bei den Temperaturen. Während das Thermometer laut MeteoNews am Mittwochabend in Basel bei Südwestwind 20 Grad anzeigte, waren es in Luzern nur gerade 11 Grad.

Thermometer klettert in der Region nochmals auf über 20 Grad

Derzeit überqueren uns die Wolken der Warmfront des Sturmtiefs Hendrik. Am Mittwoch, 20. Oktober, liegen wir im sogenannten «Warmluftsektor», schreibt Meteonews in einem Communiqué. Der Südwestwind frischt im Flachland tagsüber auf, in den Alpen wird es föhnig. Mit Windunterstützung steigen die Temperaturen noch einmal verbreitet auf Werte um 20 Grad. In den Föhntälern sind des 22 bis 24 Grad.

Auch in der Schweiz mache sich Hendrik bemerkbar. In der Nacht zum Donnerstag zieht der Wind kräftig an, mit der Kaltfront breiten sich gemäss Meteonews zudem Regengüsse aus. Die höchsten Windgeschwindigkeiten werden zwischen Mittwoch Mitternacht und Donnerstagmittag erwartet. Im Flachland werden aus heutiger Sicht in Böen 60 bis 70 Kilometer pro Stunde erreicht, in freien und leicht erhöhten Lagen auch etwas mehr. Am stärksten werd eder Wind auf den Jurakreten und den Voralpengipfeln wie etwa dem Säntis, hier gibt es zum Teil Orkanböen.

Warme Temperaturen bis zur Mitte der Woche

Der Oktober zeigt sich erneut von seiner goldigen Seite. Die Woche startet mit sonnigem Wetter und Temperaturen von bis zu 18 Grad. Nebst ein paar Schleierwolken dürfe man sich in den nächsten Tagen auf schönes Wetter einstellen. Ab Donnerstag kommt dann wieder Regen auf und am Freitag werden die Temperaturen aufgrund einer Kaltfront wieder sinken.

Kalter Donnerstagmorgen

Der Donnerstagmorgen, 14. Oktober, startet kalt. Wie MeteoNews auf Twitter schreibt kratzen die Temperaturen im Flachland vielerorts am Gefrierpunkt oder sogar darunter, was Bodenfrost bedeute. In Basel wurden früh morgens 3 Grad gemessen.

Die Höchstwerte liegen am Donnerstag bei 11 bis 14 Grad. Im Tessin liegen die Höchsttemperaturen gar bei 17 Grad. Es sei meist sonnig, berichtet SRF Meteo.

Erste Minustemperaturen - Schnee ab 1500 Metern

Minustemperaturen in weiten Teilen der Schweiz nach einer klirrend kalten Nacht: Am Montagmorgen gab es zum ersten Mal in diesem Herbst verbreitet Bodenfrost und vereinzelt sogar Luftfrost. Im Engadin sank das Thermometer auf -8,7 Grad.

Fast so kalt war es auch in La Brévine im Neuenburger Jura mit -7,9 Grad und am Ofenpass in Graubünden mit -7,6 Grad, wie der private Wetterdienst Meteonews am Montagmittag meldete. Kalt war es gegen 8 Uhr aber auch unter tausend Metern: in Courtelary BE wurden -3,3 Grad, in Welschenrohr SO -3,1 Grad und in Schüpfheim LU -2,7 Grad gemessen.

Kälter sei es zum Beispiel in Zürich-Kloten letztmals Ende April gewesen, schreibt SRF Meteo auf Twitter. Und in Bern muss man bis Anfang Mai zurückgehen, um ähnlich tiefe Temperaturen zu finden. In Bern-Belpmoos auf 510 Metern über Meer wurde -1 Grad gemessen.

In der Nacht auf Dienstag erreicht eine weitere Kaltfront mit neuen Regengüssen und noch kälterer Luft die Schweiz, wie Meteonews schreibt. Darum werde die Schneefallgrenze auf 1000 bis 1200 Meter sinken. Von Dienstag- bis Mittwochmittag werden am zentralen und östlichen Alpennordhang oberhalb von 1500 Metern zwischen 10 und 20 Zentimeter Schnee erwartet, der grösste Teil davon in der Nacht zum Mittwoch.

Goldenes Oktoberwetter am Wochenende

Bereits heute Freitag sorgt ein Hoch auf den Bergen für viel Sonnenschein, im Flachland gibt es dagegen zumindest teilweise hochnebelartige Wolken. Am Wochenende ändert sich am sonnigen Wetter in den Bergen nichts, im Flachland liegt dagegen unverändert teilweise Hochnebel. Nach einem nach Nebelauflösung noch freundlichen Montag sorgt ein Höhentrog bis Mittwoch für unbeständiges Wetter und in den Bergen für eine deutliche Abkühlung, die Schneefallgrenze kann gegen 1’000 Meter sinken.

Wanderwetter

Wer aber sicher Sonne will, sollte sich über den Hochnebel in die Berge oder ins Wallis oder ins Bündnerland begeben. Hier scheint jeweils zumeist die Sonne, und es ist mild, die Nullgradgrenze befindet sich bis morgen auf 3’000 Metern und knapp darüber, vor allem im Osten dann am Sonntag etwas tiefer. Damit gibt es auch gutes Wanderwetter, allerdings ist zu beachten, dass momentan im Norden ab rund 2’000 Metern vielerorts etwas Schnee liegt

Ein sich vom Atlantik über das nördliche Mitteleuropa bis nach Osteuropa erstreckendes Hoch sorgt heute Freitag und bis Sonntag auf den Bergen für viel Sonnenschein. (Grafik: MeteoNews)
Schnee oder gar nochmal ein Sommertag in der Region Basel?

Der Oktober hat nicht nur farblich durch die Laubverfärbung viel zu bieten, er ist auch ein Monat, der wettermässig eine grosse Palette abdeckt, wie der Wetterdienst MeteoNews mitteilt. So sind zu Beginn im Flachland noch vereinzelt Sommertage möglich. Gleichzeitig gibt es aber auch teilweise die ersten Fröste, vor allem in der zweiten Hälfte ist sehr selten auch schon der erste Schnee möglich.

Dies auch in der Region Basel: Ein Blick in die Statistik gibt einen Einblick. So war der letzte je gemessene Sommertag im Jahresverlauf in Basel-Binnigen im Oktober: Am 21. Oktober 1923. Wer sich also warme Sonnenstrahlen wünscht, der kann noch ein wenig hoffen. Sommertage im Oktober sind dann möglich, wenn die Höhenströmung aus südlichen bis südwestlicher Richtung kommt und etwas Südwestwind im Flachland und/oder Föhn in den Alpentälern weht. Dann ist in der ersten Oktoberhälfte auch vereinzelt mal noch eine Nullgradgrenze von 4000 Metern möglich.

Schneefans können ebenfalls die Daumen für ihr Lieblingswetter drücken: Selten kommt es bereits im Oktober zum ersten messbaren Schneefall in der Region. Der frühste registrierte Schnee im Jahr wurde in Basel bisher am 23. Oktober 2003 gemessen. Auch frostig könnte es werden: Der allererste Frost im Jahresverlauf wurde dabei auch schon im September gemessen: Genauer gesagt am 24. September 1931.

Niederschläge noch nicht zu Ende

In einigen Gebieten des Kantons Tessin ist in den vergangenen 48 Stunden viel Regen gefallen. Die höchste Niederschlagsmenge wurde mit rund 192 Millimetern auf der Alp Robièi verzeichnet, wie SRF Meteo in der Nacht auf Dienstag meldete.

Auch in Mosogno im Onsernonetal fielen mit 161 Millimetern und in Cevio im Maggiatal mit 125 Millimetern grosse Regenmengen. In Airolo südlich des Gotthardpasses waren es 120 Millimeter. In Locarno-Monti wurden 92 Millimeter registriert. Am Dienstag soll es laut SRF Meteo weiter regnen.

Wegen Hochwassergefahr ist die Bahnverbindung von Locarno durch das Centovalli nach Domodossola (I) auf unbestimmte Zeit unterbrochen, wie die Bahnverkehrsinformation auf ihrer Webseite meldet. Die Reisenden werden mit Ersatzbussen befördert.

Den meisten Regen bekamen bis Montagabend der Nordwesten des Tessins, das Misox und das Bergell ab, wie Meteonews mitteilte. Grosse Regenmengen registrierten die Meteorologen auch in Gebieten des Jura. Im Mittellandes dagegen blieb es meist bei ein paar Millimetern Regen. Im Norden des Kantons Graubünden blieb es trocken.

Sehr nasses hydrologisches Jahr in der Nordschweiz

Das mit dem September beendete hydrologische Jahr 2020/21 ist vor allem in der Nordschweiz überaus nass gewesen. In Basel und St. Gallen fiel fast ein Drittel mehr Niederschlag als im Mittel. In Basel war es sogar eines der nassesten Jahre überhaupt.

Das hydrologische Jahr startet jeweils am 1. Oktober und endet am 30. September. Nach dem nassen Frühling und einem Sommer mit Rekordregen an gewissen Orten kam wenig überraschend ein Niederschlagsüberschuss zusammen, wie SRF Meteo am Montag meldete. In Basel fielen 1064 Millimeter pro Quadratmeter, während es im langjährigen Mittel 780 sind. Nur die Rekordjahre von 1939 mit gut 1200 Millimetern, 1992 und 1999 übertrafen diesen Wert. Auch in St. Gallen lag die Niederschlagsmenge mehr als 30 Prozent über dem Mittel.

Bei den Niederschlagsmengen gibt es im Unterschied zu den recht gleichmässig verteilten Temperaturen lokal grosse Unterschiede. In Genf entsprachen die 950 Millimeter Niederschlag ziemlich genau dem langjährigen Mittelwert.

Auch in Lugano war es nur wenig nasser als gewöhnlich, obwohl es im Tessin überdurchschnittlich viel regnete. In Braunwald GL resultierte gar eine Niederschlagsmenge unter dem Mittel, obwohl der Rest des Glarnerlands Überschüsse verzeichnete. Vor allem der Juni und Juli brachten vielerorts Rekordregenmengen. Andererseits gab es im hydrologischen Jahr auch trockene Monate, so der Februar oder der April. Sogar viel zu trocken war der November.

Schnee und Schneeschmelze massgebend

Dass das hydrologische Jahr am 1. Oktober beginnt, liegt gemäss SRF Meteo an der Wasserwirtschaft. Hauptgrund bildet der Schnee, der in höheren Lagen zwischen dem Oktober und dem Jahresende fällt und als Wasser erst mit Frühling und Sommer im anschliessenden Kalenderjahr abfliesst. Durch die Bilanz Ende September geht die Gleichung Niederschlag minus Verdunstung gleich Abfluss einigermassen auf.

Allerdings sind in der Rechnung das Grundwasser und der Gletscherabfluss nicht berücksichtigt. Wie SRF Meteo schreibt, war in den letzten Jahren der Abfluss wegen der Gletscherschmelze immer gross. Auch im abgelaufenen hydrologischen Jahr war das nicht anders, obwohl es viel Niederschlag gab und verhältnismässig kühl war.

«Benni» bringt herbstliches Regenwetter

Heute Sonntag befindet sich die Schweiz auf der Vorderseite von Tief Benni in einer föhnigen Südwestströmung. Der starke bis stürmische Föhn sorgt in den Alpentälern für Windspitzen von etwa 70 bis lokal 120 km/h. Im Süden ist es währenddessen zeitweise nass, wobei sich die Niederschlagsintensitäten

Dabei wird nicht nur feuchte, sondern auch nochmals warme Luft zur Alpennordseite transportiert. Die Temperaturen erreichen im Höchstwerte von 22 bis 23 Grad in der Region Basel, in den Föhntälern liegen 25 bis 28 Grad drin.

Der Wochenstart wird dann in der ganzen Schweiz kühl und nass.  Am Sonntagabend wird die Nordwestschweiz von einer Kaltfront erfasst, in der Nacht auf Montag gibt es verbreitet Regen. Am Montag fällt mit Schwerpunkt im Westen wiederholt Regen, in der Deutschschweiz ist es seltener nass. Am Dienstag sind dann auch dort verbreitet Regengüsse zu erwarten, die Mengen halten sich allerdings im Vergleich zum Süden in Grenzen.

Minus zehn Grad: Der Wochenstart wird nass und kalt

Mit Temperaturen zwischen  15 bis 22 Grad erleben wir momentan einen durchschnittlichen Herbst. Die Sonne kommt häufig durch und dominiert fast im ganzen Land. Das ruhige und unspektakuläre Wetter soll auch am Freitag noch anhalten, ändere sich dann aber aufs Wochenende hin und zu Beginn der neuen Woche, wie Meteonews schreibt.

So würde bereits in der Nacht zum Samstag der Hochdruckeinfluss nachlassen: «Eine Kombination aus stürmischem Föhn, grossen Regenmengen und sinkender Schneefallgrenze bahnt sich an.» Trotzdem werden am Samstag noch Temperaturen um die 20 Grad erwartet.

Am Sonntag erreicht der Föhn dann laut Meteonews seinen Höhepunkt in den Alpen und es sind Böen von bis zu 100 km/h möglich. Der Spätsommer dreht mit Temperaturen bis 28 Grad nochmals richtig auf, bevor sich am Nachmittag spätestens jedoch am Abend eine Kaltfront ausbreitet.

Der Wochenstart wird stark bewölkt und nass: «Die Schneefallgrenze sinkt zum Teil unter 1500 Meter, bei anhaltend hohen Intensitäten sind in manchen Tälern auch Flocken bis gegen 1000 Meter möglich. Bei den Temperaturen gibt es einen entsprechend derben Dämpfer, im Vergleich zum Sonntag kühlt es markant ab», so die Wetterexperten.

Von Chur bis Basel werden rund elf bis 14 Grad erwartet; am wärmsten soll es mit 16 beziehungsweise 17 Grad noch in Sitten und Lugano werden.

Das bisherige Wetter

Ältere Berichte zur Wetterlage in der Region Basel und der Schweiz finden Sie hier.

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