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Der Telebasel Talk vom 30. November 2021.
Region

Omikron «wahrscheinlich» in der Schweiz: Was tun, Herr Steffen?

Das BAG meldete einen ersten mutmasslichen Fall der Omikron-Variante. Die Fallzahlen steigen weiter. Im Talk analysiert Kantonsarzt Thomas Steffen die Lage.

Erste Fälle einer Omikron-Coronavirus-Ansteckung sind mittlerweile in mehreren europäischen Ländern, wie Deutschland, Dänemark, Belgien oder Italien registriert worden. Am Sonntagabend, 28. November, meldete auch das Bundesamt für Gesundheit BAG einen Verdachtsfall: «eine Person, vor rund einer Woche zurückgekehrt aus Südafrika». Eine Sequenzierung soll am Dienstag Gewissheit bringen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Variante B.1.1.529 wegen der grossen Zahl an Mutationen als «besorgniserregend» eingestuft. Aber die bisherigen Meldungen dazu ergeben noch kein klares Bild. Von milden Verläufen ist die Rede, aber auch von hoher Ansteckungsgefahr.

Basler Regierungen beschliesst Verschärfungen

In den Nachbarländern Österreich und Deutschland haben die Behörden mit teilweise drastischen Massnahmen auf die laufende Ansteckungswelle reagiert (2G-Pflicht, Lockdowns für Ungeimpfte). Die Schweiz hält sich bislang vergleichsweise zurück.

Aber Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger kündigte am Sonntag eine Verschärfung der Massnahmen an. In Basel-Stadt waren am letzten Donnerstag 85 Personen wegen Corona in Spitalpflege, zehn davon in Intensiv-Betreuung. Das sind zwar deutlich weniger als noch in der Hochphase vom letzten November bis Mitte Januar. Aber es sind deutlich mehr als sonst im Jahresverlauf. Am Sonntag waren knapp 1’400 Personen in Isolation, dieser Wert entspricht dem Zehnfachen, der noch vor einem Monat festgestellt wurde.

Update: Der Regierungsrat Basel-Stadt hat heute eine Reihe von Verschärfungen beschlossen. Hier geht es zur Medienmitteilung.

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