Die neuen Massnahmen schränken indirekt das Nachtleben erneut ein. (Symbolbild: Keystone)
Basel

Nachtclubs sehen ihre Existenz erneut bedroht

Der Verein Kultur & Gastronomie sieht die Existenz der Clubs und Konzertlokale durch die von der Regierung verfügte Ausweitung der Maskentragpflicht bedroht.

Er fordert eine Verlängerung der kantonalen Härtefall-Unterstützung. Erste Clubs haben bereits ihre Schliessung angekündigt.

Die Wiedereinführung der Maskentragpflicht und das Dekret, dass nur noch im Sitzen konsumiert werden dürfe, komme einer de-facto-Schliessung der Nachtkultur-Betriebe gleich, teilte die Lobbyvereinigung der Klubs, Konzert- und Veranstaltungslokale am Dienstag mit. Dass sich die Regierung nicht zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen geäussert habe, sei enttäuschend.

Konkret fordert die Vereinigung eine Weiterführung des Covid-19-Härtefallprogramms und der Ausfallentschädigungen für betroffene Kulturunternehmen. Überdies plädiert Kultur&Gastronomie für eine Neuauflage der Mietzinshilfen nach dem Drei-Drittelsmodell und für die Verlängerung des vereinfachten Verfahrens für Kurzarbeitsentschädigungen.

In der Zwischenzeit haben erste Basler Clubs angekündigt, dass sie ihren Betrieb unter diesen Umständen nicht weiterführen könnten. Der Club Nordstern schreibt auf Facebook, dass man sich aufgrund der verfügten Massnahmen gezwungen sehe, den Betrieb per sofort einzustellen.

3 Kommentare

  1. Diese Clubs brauchen Keine Staatsgelder. Sollen zuerst erst mal die gültigen Regeln befolgen und keine anderen krumme Touren stoppen (Lachgas-Ballone z. B). Gewinne machen und wenn es mal etwas weniger gibt beim Staat jammern und z. L. der Steuerzahler weiter Gewinne maximieren. Könnte man auch mal von Folgeschäden reden (Alkoholismus und andere Drogen) die daraus resultieren (Unfälle etc) die auch einfach der Allgemeinheit auferlegt werden?Report

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Mehr aus dem Channel