Die FachexpertInnen des Bundes kommentierten die aktuellen Gefahren der Corona-Pandemie. (Bild: Keystone)
Schweiz

Task Force-Chefin: «Bei Weihnachtsessen wird es schwierig»

In der Schweiz werden Geisterspiele erneut zum Thema. Auch weitere Veranstaltungen, bei denen sich mehrere Menschen treffen, stehen im Fokus.

Der Bundesrat werde diese Frage sicher bald beraten, sagte Anne Lévy, Direktorin des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), am 29. November 2021 vor den Medien auf die Frage einer Journalistin.

Klar sei eines, sagte Lévy: «Je weniger Leute sich treffen, desto besser. Und wenn man sich trifft, dann mit Maske». Viele Kantone hätten ja bereits vorgeschlagen, dass gerade in Stadien wieder Masken getragen werden müssten. «Ich halte das persönlich für einen sehr guten Entscheid.»

Rudolf Hauri, Präsident der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte, fügte an, dass Ansteckungen offenbar eher bei kleineren Veranstaltungen und im Amateurbereich stattfänden. Dies zeigten die Erfahrungen mit Contact Tracing.

Gleichzeitig seien nur sehr wenige Fälle von Ansteckungen bei grösseren Sportveranstaltungen bekannt. Offenbar funktionierten dort die Schutzkonzepte, und die Disziplin sei vorhanden.

«Nicht der beste Zeitpunkt für Riesenparties»

Task Force-Chefin Tanja Stadler sagte, es sei wichtig, die Kontakte möglichst zu reduzieren, auch wenn nun die Vorweihnachtszeit komme. Schwierig seien insbesondere Weihnachtsessen, bei denen man keine Masken tragen könne. Da werde es vermehrt zu Ansteckungen kommen, wenn man die Anlässe nicht reduziere.

Momentan sei «sicher nicht der beste Zeitpunkt, privat Riesenparties zu feiern». Privat fühle man sich eher sicher, «aber das ist falsche Sicherheit».

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