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Der Telebasel News Beitrag vom 27. November 2021.
Basel

IWB werden noch 15 Jahre am Fernwärmenetz bauen

Basel hat eines der grössten Fernwärmenetze der Schweiz. In den nächsten 15 Jahren kommen zu den bestehenden 120 Kilometern Leitungen nochmals deren 60 dazu.

Die IWB bauen an verschiedenen Orten in der Stadt. So klafft beispielsweise ein mehrere hundert Meter langer Graben im Wettsteinquartier in der Strasse. Der Grund ist der Fernwärmeausbau. Im Rahmen des basel-städtischen Energierichtplans bauen die Industriellen Werke Basel (IWB) in den nächsten 15 Jahren zusätzliche 60 Kilometer Fernwärmeleitungen. So sollen umweltschädliche Alternativen wie Öl- und Gasheizungen verdrängt werden.

Generationen Projekt mit umweltfreundlichem Effekt

Fernwärme wird durch erhitztes Wasser generiert. Das Wasser wird hauptsächlich durch die Kehrrichtverbrennung erwärmt. Im Gegensatz zum Heizen mit Öl und Gas eine geringe Belastung für die Umwelt. «Wenn der Ausbau da ist und alle Liegenschaften angeschlossen sind, haben wir 70’000 Tonnen CO2 eingespart», erklärt Evelyn Rubli, Leiterin im Geschäftsbereich Wärme der IWB. Der Ausbau des Fernwärmenetzes sei ein grosser Beitrag zur Klimafreundlichkeit der Stadt.

Nach dem Ausbau soll sich die Anzahl der ans Fernwärmenetz geschlossenen Haushalte verdoppeln. Aktuell versorgen die IWB 30 Prozent der Basler Haushalte mit Fernwärme. Der Fernwärmeausbau soll bis im Jahr 2035 abgeschlossen sein. «Das werden wir Stück für Stück, in einer rollenden und zeitlichen sehr vorrausschauenden Planung, realisieren», erklärt Rubli.

Eine genaue Anzahl Baustellen, die es geben wird, können die IWB noch nicht nennen: «Die Koordination mit den BVB und dem Tiefbauamt ist dort sehr wichtig. Wir möchten gerne Synergien nutzen, wir möchten möglichst viele Baustellen zusammenlegen können.»

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