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Telebasel Plätzli gsuecht vom 25. November 2021.
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Weshalb leben diese Büsi schon lange im Tierheim?

Es gibt Katzen im Tierheim, die über längere Zeit kein neues Zuhause finden. Dies kann mehrere Gründe haben. Plätzli gsuecht wirft einen Blick darauf.

Grundsätzlich finden alle Katzen ein neues Zuhause. Es kommt jedoch vor, dass Katzen über längere Zeit kein neues Zuhause finden. Was sind die Gründe? Es ist um Beispiel oft einfacher, jüngere Katzen zu vermitteln als eine Senioren-Katze, den die Bedürfnisse und der körperliche Zustand verändern sich mit zunehmendem Alter.

Verunfallte oder kranke Katzen haben es oft auch schwerer ein neues Zuhause zu finden. Für unzertrennliche Katzen, die nur gemeinsam vermittelt werden, ist es manchmal schwieriger, ein Zuhause zu finden. Es kommt vor, dass sich neue BesitzerInnen nur für eine der beiden Katzen interessieren.

Ausserdem suchen diese Tiere ein neues Zuhause: 

Khan & Kalimero (männlich, kastriert, ca. 8 Monate alt)

Khan und Kalimero kamen Anfangs Juni mit ihren vier Geschwistern ins Tierheim. Leider haben die beiden noch kein neues Zuhause gefunden. Da die Brüder unzertrennlich sind, möchten das Tierheim die beiden gerne gemeinsam in ein neues Zuhause vermitteln. Für die beiden wäre ein Zuhause ideal, in dem sie nach einer entsprechenden Eingewöhnungszeit Freigang geniessen können. Die Brüder wünschen sich für ihr neues Zuhause genügend Platz und viele Möglichkeiten sich auszutoben.

Lux & Lima (männlich & kastriert, ca. 6 Monate alt)

Lux und Lima kamen Anfang Juli zusammen aus einer Kastrationsaktion ins Tierheim. Da sie draussen sehr wild aufgewachsen sind, wollten die beiden Hübschen nichts von uns Menschen wissen und haben dies sehr deutlich mit Zähnen und Krallen gezeigt. Mit viel Geduld und dem einen oder andern Leckerchen haben wir das Vertrauen der Beiden in die Menschen ein wenig aufbauen und festigen können. Lux ist ein mittlerweile schöner, stattlicher, halblanghaar Kater der vermutlich durch einen Unfall nur noch ein Drittel seines Schwanzes besitzt. Dies hindert ihn aber nicht in seinem Tatendrang nach Futter und Aufmerksamkeit zu betteln. Sobald er einen kennt und als Futterlieferant akzeptiert hat, kann er durchaus sehr charmant und freundlich sein.

Manchmal geniesst er von seinen Lieblingstierpflegern ausgiebige Schmuseeinheiten oder ein schönes Spiel mit der Spielangel. Auch Lima kam leider nicht unversehrt ins Tierheim. Ihr fehlt der rechte Unterschenkel, weil wohl auch sie als Kitten einen Unfall gehabt haben muss. Dieses Defizit gleicht sie aber sehr gut aus und hat keine Probleme beim Rennen oder springen. Lima ist noch zurückhaltender und braucht mehr Zeit, um aufzutauen. Sie ist noch sehr unsicher im Umgang mit Menschen und benötigt wohl eine längere Eingewöhnungszeit.

Hat sie aber Vertrauen gefasst, ist auch Lima eine freundliche, verspielt kleine Dame. Lux und Lima sind sehr sozial zu Artgenossen und altersentsprechend sehr aktiv, verspielt und neugierig. Da die Beiden eher von der schüchternen Sorte sind, sehen wir sie nicht in einem Haushalt mit viel Trubel oder kleinen Kindern. Da die beiden draussen geboren wurden und eine Zeitlang draussen gelebt haben, möchten wir ein neues Zuhause, ländlich im Grünen gelegen, in dem sie später wieder Freigang geniessen können.

Dolly (weiblich, 3 Monate alt)

Dolly kam Mitte September zusammen mit ihrer Mutter Sara als aus einem Tierschutzfall. Sie ist zwar die Kleinste vom Wurf, gleicht dies aber mit sehr viel Selbstvertrauen und Kreativität aus. Die hübsche, weisse Dame ist kein Kind von Traurigkeit und strotzt nur so vor Energie und Tatendrang. Dolly ist sozial zu Artgenossen und altersentsprechend aktiv, verspielt und neugierig. Gerne darf in ihrem neuen Zuhause eine gleichaltrige freundliche Katze sein. Dolly darf natürlich auch als Einzelprinzessin in ein neues Zuhause ziehen. Eine Familie mit Kindern, in der auch etwas mehr Trubel herrscht, wäre für die selbstbewusste junge Katze auch ganz nach ihrem Geschmack. Für die weisse Schönheit suchen die Tierpfleger ein Zuhause, in dem sie nach einer entsprechenden Eingewöhnungszeit Freigang geniessen darf.

(Bild: Telebasel)

Leopardengeckos Anubis und Esperanca

Anubis und Esperanca kamen im August zu uns ins Tierheim. Die zwei hübschen Leopardgeckos erleben wir als sehr neugierig und eher zahm. Leopardgeckos sind mehrheitlich dämmerungs- und nachtaktiv und verbringen den Tag unter Steinen oder in Höhlen. Demensprechend sollten Anubis und Esperanca in ihrem neuen Terrarium genügend Rückzugsmöglichkeiten geboten werden. Genügend Klettermöglichkeiten, sowie ein flaches Wasserbad sollten ebenfalls in seinem neuen Zuhause auf die beiden warten. Sollte der neue Besitzer bereits einen oder mehrere Leopardengeckos besitzen und sich in der Vergesellschaftung dieser auskennen, ist eine Vermittlung zu weiteren Artgenossen nicht ausgeschlossen. Anubis und Esperanca können aber auch zusammen für die Einzelhaltung übernommen werden. Leopardgeckos ernähren sich unter anderem von Insekten, weshalb der neue Besitzer sich bewusst sein muss, dass er seinen neuen Haustieren Lebendfutter geben muss.

Wenn Sie sich für eines der Tiere interessieren, wenden Sie sich bitte ans Tierheim beider Basel:

Stiftung TBB Schweiz
Geschäftsstelle
Birsfelderstrasse 45
Postfach 4020 Basel

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