Am Donnerstagabend wurde in Basel demonstriert. (Symbolbild: Keystone)
Basel

Sachbeschädigungen bei unbewilligter Demo

Am Donnerstag trafen sich ab 18:00 Uhr Hunderte am Theaterplatz in Basel, um gegen sexuelle Gewalt zu demonstrieren. Dabei kam es zu Sachbeschädigungen.

In Basel trafen sich am Donnerstagabend hunderte Menschen zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. Ein Demonstrationszug zog ab 18:00 Uhr durch die Innenstadt.

Wie die Basler Polizei am Donnerstagabend auf Twitter bekannt gibt, sei es dabei zu Sachbeschädigungen in Form von Sprayereien gekommen. Die Behörden hätten weiter verhindert, dass der Demonstrationszug zum Weihnachtsmarkt gelangt. Die Basler Polizei hatte im Vorfeld gegenüber Telebasel bestätigt, dass sie vor Ort bei einer Kundgebung im Einsatz sei.

Ein Video der Demo gegen Gewalt an Tinfa vor zwei Jahren. (Video: Instagram/fem_streik_bs)

Es kam zu Verkehrseinschränkungen: Der öffentliche Verkehr musste umgeleitet werden.

Demos in mehreren Städten

Mehrere hundert Menschen haben am Donnerstagabend in mehreren Schweizer Städten gegen Gewalt an Frauen, Trans-, Inter- und Non-Binären-Menschen demonstriert. Die Teilnehmenden erinnerten insbesondere an die 25 Frauen, die im laufenden Jahr in der Schweiz von ihrem Partner getötet wurden.

In Genf versammelten sich rund hundert Personen zu einer Demonstration gegen sexuelle Gewalt. Zu der Kundgebung auf der Place Bel-Air anlässlich des internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen hatte das Frauenstreik-Kollektiv der Stadt aufgerufen.

Die Organisatorinnen betonten, dass die Femizide nur die Spitze des Eisberges seien. Viele Frauen seien Demütigungen und Belästigungen ausgesetzt, würden von ihrem Partner im Alltag ständig kontrolliert oder erlitten psychische oder körperliche Gewalt. In Lausanne demonstrierten rund 300 Personen. Auch in der restlichen Deutschschweiz fanden Kundgebungen statt, etwa in Zürich.

An mehreren Orten wurden anlässlich des internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen Gebäude zudem orange beleuchtet. In der Stadt Bern beteiligten sich mehrere Botschaften an der Aktion, darunter die Vertretung der Europäischen Union.

2 Kommentare

  1. Ich finde es eine Frechheit in der jetzigen Situation zu demonstrieren!! Was überlegen sich diese Leute eigentlich ??? Es ist denen scheissegal wieviele Personen sich anstecken. Lockdown lässt grüssen 🤔🤔🤔Report

  2. Es haben nicht nicht Frauen demonstriert sondern auch Trans-, Inter- und Nonbinäre Personen!! Es ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen, Trans-, Inter- und Nonbinären Personen!!
    Bitte korrigieren denn «nur Frauen» ist falsch.Report

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