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Der Telebasel News Beitrag vom 24. November 2021.
Basel

Darum werden genau diese Haltestellen gestrichen

Damit die Fahrzeiten kürzer werden, sollen in Basel in den kommenden Jahren sechs Tram- und Bushaltestellen aufgehoben werden.

Vor dem Musical Theater soll der 14er bald nicht mehr zwei mal innerhalb von 200 Metern halten. Nach den neusten Plänen des Bau- und Verkehrsdepartements, sollen die Stationen Riehenring und Musicaltheater zusammengelegt werden. «Geplant ist eine neue Tramverbindung durchs Klybeck, es soll eine Haltestelle am Erlenmattplatz geben. Das wäre dann zu Nahe an den bestehenden Haltestellen. Wir haben also nochmals geschaut, welche Abstände sinnvoll sind und darum würden wir Riehenring und Musical Theater zusammengelegt und eine Haltestelle an der Kreuzung Feldbergstrasse entsteht dafür», erklärt Adrienne Hungerbühler, vom Amt für Mobilität.

Neben der Zusammenlegung beim Musical Theater soll auch bei Bernerring/Laupenring und Mülhauserstrasse/St. Johanns-Tor aus zwei Stationen eine werden. Die Stationen Ensisheimerstrasse, Airolostrasse und Im Westfeld sollen komplett verschwinden. Andere Stationen wie Bankverein und Kunstmuseum bleiben verschont obwohl sie keine 200 Meter auseinander liegen. Hungerbühler sagt «dort ist es sehr auffällig mit dem kurzen Abstand, das ist uns bewusst», trotzdem bräuchte man hier wegen der starken Frequentierung beide Stationen. 

Die Regierung stelle «erfreut» fest, dass die politische Akzeptanz für eine etwas geringere Haltestellendichte zugunsten kürzerer Fahrzeiten gestiegen sei, teilte sie mit. Sie beantragt dem Grossen Rat, den Anzug aus SVP-Reihen stehen zu lassen. Stück für Stück kommen diese Änderungen jetzt in den Grossen Rat, der Umbau am Musicaltheater wird wohl innerhalb des nächsten halben Jahres diskutiert. Die Umsetzung der Pläne soll zwischen 2024 und 2028 realisiert werden.

6 Kommentare

  1. Vielleicht werden die Haltestellen zuerst auch noch behindertengerecht jmgebaut, um sie dann anschliessend aufzuheben. Würde mich nicht wundern. Zudem wird es eindach wieder vom Hohen Ross herunterbefohlen, statt die Einwohner zu befragen welche es sein könnten.Report

  2. Warum Ensisheimerstrasse, das ist ja eine lange Strecke? Beim BVD kann gewurstelt werden wie’s grad kommt, das ist unglaublich. In der Privatwirtschaft wären schon längst Köpfe gerollt, und eine Selbstdarstellerin mit einer grossen Röhre als einzige Qualifikation hätte wohl keine Chance.Report

  3. Die Haltestellen Gewerbeschule/Messeplatz/Clarastrasse liegen 500m auseinander und zwei davon sind kein Knotwnpunkt… Könnten wohl auch alle zusammen am Messeplatz kombiniert werden. Schade!Report

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