Wer 3G-Veranstaltungen besucht, geht zurzeit ein sehr hohes Risiko ein, mit dem Coronavirus in Kontakt zu kommen. (Symbolbild: Keystone)
Schweiz

Die Wahrscheinlichkeit von Positiven an 3G-Events ist sehr hoch

Die Wahrscheinlichkeit, dass an 3G-Veranstaltungen mit dem Coronavirus infizierte Menschen anwesend sind, ist laut der Task Force des Bundes sehr hoch.

Wer aber nur getestet sei, sei gegen einen schweren Verlauf der Krankheit nicht oder weniger geschützt, sagte Task-Force-Chefin Tanja Stadler am Dienstag vor den Medien in Bern. Deshalb sei es in der aktuellen epidemiologischen Lage wichtig, wenig Kontakte in Innenräumen zu haben. «Und falls doch, dann mit weniger Risiko.» Dies könne entweder mit einer Maskenpflicht oder mit Schliessungen bewerkstelligt werden. Dies zu entscheiden, sei Aufgabe der Politik.

Es müsse einfach jedem und jeder klar werden: «Wenn die Spitäler voll sind, leiden darunter alle», sagte Stadler. Es könne jeden und jede treffen, entweder als Corona-Kranker oder als Mensch mit einer anderen schweren Krankheit, die im Spital nicht mehr behandelt werden könne, weil es an Personal und Betten fehle.

Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit beim Bundesamt für Gesundheit (BAG), zeigte sich indes persönlich einigermassen zuversichtlich, dass viele Menschen wieder eher bereit seien, sich ein bisschen einzuschränken angesichts «der Kulisse, die sich aufbaut».

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