Der Fall Peng Shuai sorgt für grosses internationales Aufsehen und für politische Spannungen. (Bild: Keystone)
International

China äussert sich erstmals zum Fall Peng Shuai

In Peking äusserte sich Zhao Lijian, Sprecher des chinesischen Aussenministeriums, erstmals offiziell zum Fall der Tennisspielerin Peng Shuai.

China kritisiert das internationale Aufsehen um Peng scharf. Die Rede war von bösartigen Unterstellungen. «Ich denke, einige Leute sollten aufhören, dieses Thema absichtlich und böswillig aufzubauschen», so Zhao Lijian.

Peng, einst Doppelsiegerin in Wimbledon und am French Open, verschwand während fast drei Wochen von der Bildfläche nach Vergewaltigungsvorwürfen gegen einen ranghohen Parteifunktionär. Erst am letzten Wochenende tauchten über Chinas staatliche Medien Videoaufnahmen von Peng Shuai auf. Ausserdem führte die 35-Jährige am Sonntag ein Videotelefonat mit Thomas Bach, dem IOC-Präsidenten.

Putin wird Olympische Winterspiele besuchen

Chinas Regierung äusserte sich nicht nur zu Peng. Wladimir Putin werde als «guter Freund Chinas» im Februar die Winterspiele in Peking besuchen. Der russische Präsident habe die Einladung Pekings angenommen.

Derweil wird das IOC mit Kritik überhäuft, auch weil es sich im verworrenen Fall um die vermisste Tennisspielerin von Chinas Propaganda habe vor den Karren spannen lassen – aber auch für die kritiklose Haltung gegenüber China, wenn es um Menschenrechtsverletzungen geht.

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