Beim Unfall in Arisdorf starb am 13. November ein 18-Jähriger; die vier weiteren Jugendlichen im Auto wurden schwer verletzt. (Bild: Baselbieter Kantonspolizei)
Baselland

Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung nach Unfall in Arisdorf

Nach dem tödlichen Unfall vom 13. November in Arisdorf wird gegen den Lenker des Mercedes AMG wegen mehreren möglichen Strafbeständen ermittelt.

Dies berichtet «20 Minuten» am Montagmorgen. Beim Unfall war ein 18-Jähriger gestorben, die vier weiteren Insassen, alle zwischen 16 und 18 Jahre alt, wurden verletzt.

Laut dem Bericht hätten die fünf A-Junioren des FC Pratteln laut Musik gehört und Lachgas inhaliert. Das würde ein Video aus der Unfallnacht zeigen, das der Zeitung vorliegt. Auch der Fahrer habe Lachgas konsumiert: Die Partydroge habe zur Ohnmacht geführt und den Unfall herbeigeführt.

Externe Gutachten werden erstellt

Gegen den Fahrer wird nun wegen Verdachts auf fahrlässige Tötung, Verdachts auf mehrfache fahrlässige Körperverletzung und wegen Verdachts auf grobe Verletzung der Verkehrsregeln ermittelt. Diese Straftatbestände könnten sich aber im Verlauf der Untersuchungen noch ändern, wie Staatsanwaltschaftssprecher Michael Lutz gegenüber der Zeitung betont.

Ziel der Strafuntersuchung sei es, herauszufinden, was zum Unfall geführt habe. Ob dabei strafrechtlich relevante Handlungen den Unfall herbeigeführt hätten, sei derzeit noch nicht klar. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Neben der Untersuchung werden externe Gutachten erstellt, so Lutz weiter. Abgeklärt werde beispielsweise der technische Zustand des Mercedes AMG.

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