In der Baselbieter Gemeinde Lauwil wurden sieben Ziegen gerissen – ein Wolf könnte der Verursacher gewesen sein. (Symbolbild: Keystone)
Baselland

Tierriss in Lauwil – Geht im Oberbaselbiet der Wolf um?

In der Nacht auf Donnerstag sind in Lauwil sieben Geissen einem Raubtier-Angriff zum Opfer gefallen. Dass es ein Wolf war, sei nicht auszuschliessen.

In der Nacht auf Donnerstag wurden in Lauwil sieben Geissen von einem Raubtier gerissen, wie die «BaZ» berichtet. Nach dem Vorfall wurden Tierhalter aus Lauwil und den benachbarten Gemeinden Bretzwil und Reigoldswil von den Baselbieter Behörden nahegelegt, ihre Geissen, Schafe und anderen Kleinwiederkäuer über Nacht im Stall unterzubringen oder mit einem geeigneten Zaun zu schützen. Im Schreiben, welches der Zeitung vorliegt, sei die Empfehlung auch Betrieben im weiteren Umkreis ausgesprochen worden.

Von welchem Raubtier der Tierriss in Lauwil ausging, sei noch nicht klar. Wie Rolf Wirz, Sprecher der Baselbieter Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion, gegenüber der «BaZ» sagt, habe man das Rissbild noch nicht identifizieren können. Es würden sowohl ein Wolf, als auch ein wildernder Hund in Frage kommen. Ob im Oberbaselbiet der Wolf unterwegs ist, wird sich wohl erst nach einer DNA-Analyse an den getöteten Geissen herausstellen, die derzeit noch läuft.

Seit der Rückkehr des Wolfes in die Schweiz vor 25 Jahren wäre das der erste Nachweis für die Präsenz des Tieres im Kanton Baselland.

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