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Basel geht aus – TV vom 19. November 2021.
Region

Essen wie in Grossmutters Küche

Das Restaurant Pöstli zum Mönch in Münchwilen setzt auf eine Küche wie bei Grossmuttern. Im Sommer 2020 hat Gastronom Ralph Scherz die Leitung übernommen.

Essen wie bei Grossmuttern, dass verspricht Wirt Ralph Scherz in seinem Lokal «Pöstli zum Mönch» in Münchwilen. Im Sommer 2020 hat der erfahrene Gastronom die Leitung des Dorfrestaurants der Gemeinde im Fricktal übernommen. Davor war er unter anderem bereits im «Schiff» in Wallbach tätig.

Hier setzt er nun auf eine modern interpretierte Hausmannskost. Auf Gerichte, die man zu Hause oder in anderen Restaurants vielleicht nicht mehr unbedingt kocht. Scherz erwähnt zum Beispiel die geschmorten Rindskopfbäggli, welche er mit Pastinaken- und Kartoffelpüree serviert. Oder auch Gemüsesorten wie der Topinambur, welcher früher auch hier häufig angepflanzt wurde und unter dem Namen Jerusalem-Artischocke bekannt war. Aber auch Klassiker wie Kalbsläberli mit Rösti sind im Angebot.

Tierwohl steht an erster Stelle

Dem Pöstli-Wirt geht es aber nicht nur darum, Speisen wie zu Grossmutters Zeiten anzubieten, sondern auch um das damit verbundene Berufsethos, um den Umgang mit den Rohstoffen. Er wolle mit den Grundnahrungsmitteln respektvoll umgehen und auf das Tierwohl achten. Auch die Verarbeitung soll möglichst nachhaltig erfolgen. Deshalb setze er häufig auf regionale Produzenten. Und bei Produkten von weiterher achte er konsequent auf Bio- und Nachhaltigkeitslabels.

Statt einer starren Karte gibt es im Pöstli eine grosse Tafel, welche täglich mit dem aktuellen Angebot beschriftet wird. Dies ermögliche es ihm, von gewissen Dingen auch nur kleine Mengen anzubieten. Als Beispiel nennt Scherz die Ochsenbäggli, von denen jedes Tier schliesslich nur zwei habe. «Dann kann man es gleich am Abend wieder wegwischen, wenn die zwei Bäggli weg sind», so der Gastgeber.

Grossmütter gibt es auf der ganzen Welt

Wie Ralph Scherz betont, sei seine Küche aber durchaus auch weltoffen. Denn auch in anderen Ländern gebe es schliesslich Grossmütter. Thailändisch angehaucht sind zum Beispiel die würzigen Riesencrevetten aus Wildfang. Zu erwähnen ist ebenso der neben der Gartenwirtschaft eigens geräucherte Biolachs aus Irland.

Während der gegenwärtigen Wildsaison kommen die grossen Renner aber aus der direkten Nachbarschaft. So etwa der Wildschweinpfeffer aus dem Münchwiler Wald oder der Wildschweinrücken, welcher aus der Jagd im benachbarten Oeschgen stammt.

Pöstli zum Mönch, Dorfstrasse 42, 4333 Münchwilen
+41 (0) 56 555 88 83 / zum-moench.ch / info@zum-moench.ch
Mo geschlossen, Di 17 – 23 Uhr, Do-Fr 11 – 14 und 17 – 23 Uhr , Sa 11 – 14 und 16 – 23 Uhr, So 11 – 20 Uhr

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