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Telebasel Plätzli gsuecht vom 18. November 2021.
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Aussenhaltung von Kaninchen – Das müssen Sie wissen

Wenn die kalte Jahreszeit kommt, bedeutet das nicht automatisch, dass Kaninchen in die Innenhaltung ziehen müssen. Plätzli gsuecht erklärt, wieso.

Kaninchen können das ganze Jahr im Aussengehege gehalten werden. Die Aussenanlage sollte dabei möglichst gross sein und spannend gestaltet werden. Auch ein gut isolierter Schutzraum muss zur Verfügung stehen. Genügend Rückzugs- und Versteckmöglichkeiten dürfen natürlich nicht fehlen.

Den Kaninchen sollte rund um die Uhr Heu und sauberes Wasser zur Verfügung stehen. Nagematerialien sind ebenfalls unentbehrlich, die als Nahrung, aber auch zur Beschäftigung und Pflege genutzt werden können. Für eine artgerechte Haltung benötigen Kaninchen unbedingt die Gesellschaft von Artgenossen. Im Frühjahr empfiehlt es sich, die Kaninchen schrittweise an die Aussenhaltung zu gewöhnen. Mehr Infos dazu sehen Sie im Video.

Diese Tiere suchen ausserdem ein Zuhause:

Hund Blacky (männlich, kastriert, 7 Jahre alt)

Blacky ist ein aktiver, intelligenter, lebensfroher Vierbeiner. Der Rüde ist sehr wissbegierig. Er ist mit Begeisterung mit von der Partie und hat Spass. Man kann mit ihm beispielsweise Suchspiele machen, zumal er seine Nase gut und sehr gerne einsetzt. Für Blacky werden gelassene, ausgeglichene, liebevolle und naturverbundene Menschen mit Erfahrung in der Hundeerziehung, Geduld und Verständnis gesucht.

Blacky ist ein Appenzeller-Mischling und wahrlich kein Stubenhocker. Appenzeller wurden wurden als Bauernhof und Hütehund gezüchtet und sind durch und durch Energiebündel. Bei gelassenen, sportlichen Menschen, die Spass daran haben, zusammen mit Blacky zu arbeiten und ihm genügend Auslauf bieten, fühlt er sich bestimmt wohl. Sein neues Zuhause sollte ländlich gelegen sein und da am besten am Rand eines Dorfes. Blacky wird weder zu Kindern, noch zu Katzen vermittelt.

(Bild: Telebasel)

Wellensittiche

Diverse Wellensittiche suchen ein neues Zuhause. Da Wellensittiche nicht alleine gehalten werden, vermittelt das Tierheim seine Wellensittiche zu zweit, zu einem weiteren Artgenossen oder in eine bereits bestehende Gruppe.

In ihrem neuen Zuhause sollte man für sie genügend Sitz- und Klettermöglichkeiten anbieten, aber auch viel Platz, um zu fliegen. Eine Aussenhaltung ist nicht ausgeschlossen, jedoch sollte den Vögeln genügend Platz an einem warmen und isolierten Ort zur Verfügung gestellt werden.

Eine Wasserschale für die Federpflege, eine Sepiaschale und Kalksteine sollten ebenfalls vorhanden sein. Diese sind wichtige Kalziumlieferanten und dienen dem Abwetzen des Schnabels. Da Wellensittiche zu den Papageien gehören, sind sie sehr schlau und gelehrig. Auch teilen sie sich ab und zu sehr lautstark mit, was vor allem bei der Haltung in einer Wohnung mit lärmempfindlichen Nachbarn zu beachten ist.

(Bild: Telebasel)

Tsala, Nympensittich (männlich)

Der lustige Nymphensittich Tsala wurde im September gefunden und im Tierheim abgegeben. Leider hat sich sein Besitzer, von dem Tsala viele lustige Lieder gelernt hat, nicht bei uns gemeldet, weshalb das Tierheim jetzt ein neues Zuhause für ihn sucht.

Seine neuen Besitzer sollten kein Problem mit Lautstärke haben, da er sehr gerne mit seinen lustigen Liedern die Aufmerksamkeit der Tierpfleger und wahrscheinlich auch seines neuen Besitzers sucht. In seinem neuen Zuhause sollte aber dennoch unbedingt ein Artgenosse auf ihn warten, denn Nymphensittiche gehen feste Paarbindungen ein. Tsala ist ein aufgeweckter, neugieriger Vogel, er schaut beim Putzen immer ganz genau zu, was die Tierpfleger machen.

Nymphensittiche können sich gut an unterschiedliche Temperaturen anpassen und können in unsern Breiten auch in Gartenvolièren mit frostfreiem Schutzraum gehalten werden, was Tsala sehr gefallen würde. Da Tsala ein friedlicher Vogel ist, könnte er problemlos mit anderen Sitticharten und Prachtfinken vergesellschaftet werden.

Ihm sollte genügend Platz zum Fliegen angeboten werden, da Tsala, wenn ihm Bewegung fehlt, sehr schnell übergewichtig und auch krank werden kann. Passendes Körnerfutter und Wasser sollte ihm immer zur Verfügung stehen. Nymphensittiche mögen es auch, wenn sie ein Vogelbad zur Gefiederpflege zur Verfügung haben.

Wichtig ist auch ein Wetzstein für den Schnabel. Handelsüblicher Vogelsand, der neben der Hygiene auch für die Verdauung der Tiere gut ist, dient als Einstreu.

(Bild: Telebasel)

Kater Papuna (männlich, 5 Monate alt)

Der süsse kleine Papuna kam Mitte September samt seiner ganzen Familie ins Tierheim. Anfangs noch sehr eingeschüchtert, taut er nun langsam auf und vertraut den Menschen immer mehr.

Für den hübschen Kater wünschen sich die Tierpfleger ein Zuhause, in dem er sich voll und ganz austoben kann. Viel Beschäftigung, Schmuseeinheiten und Spiele sind ein Muss, damit Papuna Menschen mit etwas Positivem verbinden kann. Papunas neue Besitzer sollten Zeit und Liebe, sowie am besten auch Erfahrung mit Katzen mitbringen.

Es wird bestimmt etwas dauern, bis sich Papuna in seinem neuen Zuhause eingelebt hat und sich seine Streicheleinheiten von selbst einfordert. Obwohl der Kleine die Aussenwelt noch nicht kennt, wäre es schön, wenn er Freigang bekäme, damit er seine Abenteuerlust auskosten kann.

(Bild: Telebasel)

Wenn Sie sich für eines der Tiere interessieren, wenden Sie sich bitte ans Tierheim an der Birs.

Stiftung TBB Schweiz
Geschäftsstelle
Birsfelderstrasse 45, Postfach
4020 Basel

Tel. 061 378 78 78
info@tbb.ch

Telebasel kann Anfragen zu den Tieren weder beantworten noch weiterleiten.

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