Ab Mittwoch gelten im Bundesland Baden-Württemberg verschärfte Corona-Regeln. (Bild: Keystone)
Basel

Grenznahes Deutschland schaltet auf 2G um

Baden-Württemberg schaltet ab Mittwoch, 17. November, auf Corona-Alarmstufe um. Die Zertifikatspflicht wird dabei deutlich verschärft.

Das deutsche Bundesland Baden-Württemberg wird am 17. November 2021 auf Corona-Alarmstufe umschalten. Das hat auch für die Grenzgebiete zur Schweiz die deutliche Ausweitung und Verschärfung der Zertifikatspflicht auf 2G zur Folge.

Die Alarmstufe tritt dann ein, wenn die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen des Bundeslandes an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert von 390 übersteigt. Das sei am Montag und Dienstag der Fall gewesen, berichteten verschiedene deutsche Medien am Dienstag, 16. November.

Konkret hat dies eine Verschärfung der Zertifikatspflicht zur Folge: Für kulturelle Einrichtungen, Freizeitbetriebe, die Verpflegungsareale auf Weihnachtsmärkten sowie für Innenräume von Gastronomiebetrieben und Clubs gilt 2G. Das heisst, dass Ungeimpfte oder nicht Genesene dort keinen Zutritt mehr haben. Für den Besuch von Aussenbereichen ist für Ungeimpfte ein negatives PCR-Testresultat Bedingung.

Bei der Alarmstufe kommt es auch zur Verschärfung der Regeln im Einzelhandel. Dort gilt mit Ausnahme von Geschäften für den täglichen Bedarf (Lebensmittelläden, Apotheken etc.) dann neu die 3G-Regel.

Verschärft werden die Schutzbestimmungen auch im Privatbereich: Haushalte dürfen nur noch einen einzigen Gast zu Besuch empfangen.

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