Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger ist vom Resultat der Impfwoche nicht begeistert. (Bild: Keystone)
Basel

Stadtkanton zieht Bilanz der nationalen Impfwoche

Die nationale Impfwoche ging vergangenen Sonntag zu Ende. Im Kanton Basel-Stadt liessen sich 1053 Personen erstmals gegen Corona impfen.

Im Kanton Basel-Stadt haben sich 1053 Menschen während der nationalen Impfwoche eine Erstimpfung gegen Covid-19 verabreichen lassen. Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger äussert sich zufrieden, aber nicht begeistert vom Resultat.

Mit den 1053 Erstimpfungen haben während der nationalen Impfwoche vom 8. bis 14. November fast doppelt so viele Personen die erste Impfdosis erhalten wie in der Woche davor mit 538 Spritzen, wie das Gesundheitsdepartement am Montag mitteilte. Mit den Neuimpfungen habe der Kanton eine Quote von 70 Prozent an Erstimpfungen erreicht.

Die baselstädtische Kampagne richtete sich in erster Linie an Jugendliche und junge Erwachsene. Diese Zielgruppe war mit 394 Impfungen oder einem Anteil von 37 Prozent aber unterdurchschnittlich vertreten.

Die Verantwortlichen der Basler Gesundheitspolitik ziehen ein zurückhaltendes Fazit der Basler Kampagne. Man freue sich über jede zusätzliche Person, die sich impfen lasse, lässt sich Kantonsapothekerin Esther Ammann und Leiterin der kantonalen Impfkampagne zitieren. Und Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger (Mitte) gibt sich im Communiqué zufrieden, aber nicht begeistert vom Resultat.

Engelberger hofft aber auf einen «gewissen Nachhall» für die kommenden Tage. Die Impfwoche habe medial einige Aufmerksamkeit ausgelöst. In Basel-Stadt war unter anderem ein Impfschiff auf dem Rhein unterwegs. Darüber hinaus waren in verschiedenen Apotheken, Arztpraxen, im Impfbus und im kantonalen Zentrum bei der Messe Basel Impfungen ohne Voranmeldung möglich.

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