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Der Telebasel News-Beitrag vom 14. November 2021.
Region

Piks auf dem Rhein: Basler Impfschiff legt ab

Bei einer Schifffahrt auf dem Rhein konnten sich alle Interessierten über die Impfung informieren. Auch die Impfung selbst war vor Ort möglich.

Zum Abschluss der Impfwoche beider Basel legte das Impfschiff auf dem Rhein an. Einen Nachmittag lang konnten sich interessierte Menschen über die Impfung informieren und sich vor Ort auch gleich impfen lassen. Mit einem Ansturm an Impfwilligen rechneten die Organisatoren aber nicht.

«Wir sind an der Schifflände mit den ersten Menschen gestartet und da sind bereits etwa zehn bis 15 Personen zum Impfen an Bord gekommen. Wenn wir die Gesamtzahlen der Menschen anschauen, die noch nicht geimpft sind, und sich noch impfen lassen wollen, ist das nicht mehr eine grosse Anzahl. Und im Moment muss man mit einer tiefen Zahl zufrieden sein», sagt Dominik Straumann, Leiter des kantonalen Impfzentrums.

Thema mRNA beschäftigt viele Menschen

Im Rahmen der nationalen Impfwoche haben die beiden Basel verschiedene Impf- und Informationsanlässe angeboten. Viele Fragen, die den Experten gestellt wurden, betrafen den Impfstoff, erklärt Hans Vogt, der ärztliche Gesamtleiter des kantonalen Impfzentrums BL. «Oft sind die Menschen unsicher, weil sie vielleicht einmal nach einer anderen Impfung unangenehme Nebenwirkungen hatten. Oft kommen aber auch Fragen zur mRNA, das höre sich so nach Gentechnik an. Da erklären wir zuerst, was das überhaupt bedeutet. Das sind die Hauptfragen, die wir in dieser Woche per Telefon, Mail oder am Eingang erhalten haben.»

Dass die Fallzahlen zurzeit wieder ansteigen liege vor allem daran, dass noch immer viele Menschen nicht geimpft sind, erklärt Hans Vogt. «Zwei Drittel der Bevölkerung sind jetzt geimpft. Vor allem die Gruppe der 20- bis 50-Jährigen ist aber noch nicht geimpft. Das sind diejenigen, die am aktivsten im Leben sind und am Abend ausgehen, arbeiten und so weiter. Bei dieser Gruppe haben wir noch eine grosse Lücke und das sind auch die, die die Erreger dann weitergeben und weiter verbreiten. Vielleicht ist man selber nicht stark krank, aber man ist Träger und streut es weiter. Deshalb ist es wirklich wichtig, dass man sich impfen lässt.»

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