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Region

Stadtkanton begrüsst einheitliche Massnahmen vom Bund

Das Coronavirus hält die Stadt Basel und die Region weiterhin auf Trab. Alles Aktuelle finden Sie stets hier im Ticker.
«Omikron ist seit zwei, drei Wochen hier»

Richard Neher forscht am Biozentrum der Universität Basel zur Evolution des Coronavirus›. Wir wollten von ihm mehr über die Basler Omikron-Fälle wissen. Er sagt: «Omikron ist seit zwei, drei Wochen hier». Und er geht davon aus, dass es vermehrt zu Impfdurchbrüchen kommen wird. Unten das ganze Interview.

Einheitliche Massnahmen auf Bundesebene nötig

Der Kanton Basel-Stadt begrüsst grundsätzlich die vom Bund vorgeschlagenen verschärften Corona-Massnahmen. Einheitliche Massnahmen auf Bundesebene seien derzeit dringend nötig. Lesen Sie hier mehr.

Der Kantons Basel-Stadt stellt fest, dass Nachtklubs und Bars von der vom Bundesrat vorgeschlagenen Sitzpflicht im Innenbereich stark betroffen sind. (Symbolbild: Keystone)
Niggi Näggi-Anlass im Tierpark Lange Erlen abgesagt

Der Niggi Näggi-Anlass, der am 5. Dezember im Tierpark Lange Erlen hätte stattfinden sollen wird abgesagt. In einer Mitteilung schreiben die Verantwortlichen, dass sie Aufgrund der aktuellen Lage sich dazu entschlossen haben den Anlass abzusagen.

Landkreis Lörrach bittet Reiserückkehrer von Südafrika sich zu melden

Der Landkreis Lörrach schreibt in einer Mitteilung, dass sich alle Reiserückkehrer aus dem südlichen Afrika via Onlineformular beim Gesundheitsamt melden sollen. Der Landkreis wolle so versuchen die Ausbreitung der neuen Omikron-Variante einzudämmen.

Personen, die seit dem 15. November 2021 aus den Ländern Südafrika, Botsuana, Eswatini, Lesotho, Malawi, Mosambik, Namibia und Simbabwe in den Landkreis eingereist sind, werden dringend gebeten, sich unter dem Link www.loerrach-landkreis.de/omikron beim Gesundheitsamt zu melden.

326 Neuinfektionen in Basel-Stadt am Mittwoch

Der Kanton Basel-Stadt meldet einen neuen Höchstwert der Ansteckungszahlen. Am 1. Dezember wurden dem Gesundheitsdepartement 326 Neuansteckungen gemeldet. 100 Personen werden hospitalisiert und davon 14 Personen auf der Intensivstation. Drei weitere Menschen sind an einer Covid-Erkrankung im Stadtkanton gestorben.

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(Bild: Keystone)
Personen mit tiefem Einkommen leiden stärker unter Pandemie

Die Studie CoVCo-Basel zeigt, dass Personen mit niedrigem Einkommen stärker unter der Corona-Pandemie leiden. Die Häufigkeit depressiver Symptome hat sowohl in dieser Bevölkerungsgruppe als auch bei Jüngeren und Frauen insbesondere zugenommen.

«Wir sehen, dass diese Personen schon früh in der Pandemie eine ausgeprägte Depressions-Symptomatik zeigten, die sich weiter verschärfte und auch Mitte 2021 noch nicht auf das Niveau zu Anfang der Pandemie zurückging», liess sich Studienleiterin Nicole Probst-Hensch vom Schweizerischen Tropen- und Public-Health-Instituts (Swiss TPH) in einer Mitteilung vom Mittwoch zitieren.

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411 Neuinfektionen im Kanton Basel-Landschaft

Der Kanton Basel-Landschaft meldet am 1. Dezember 411 Neuinfektionen. Mit Ausnahme vom 29. November (437 Corona-Fälle), hatte Baselland bis jetzt noch nie so hohe Ansteckungszahlen an einem Tag.

Omikron-Fall im Kanton Basel-Landschaft bestätigt

Unterdessen hat sich auch im Kanton Basel-Landschaft ein positiver Fall des Omikron-Virus bestätigt. Die Person ist in Isolation. Das Contact Tracing-Team hat die nötigen Massnahmen eingeleitet und weitere Quarantänemassnahmen getroffen. Noch ist nicht klar, wie viele Personen mit der Person in Kontakt standen. Das Ausmass sei jedoch nicht mit dem Fall in Basel-Stadt zu vergleichen, heisst es auf Anfrage.

Die ursprünglich angenommene Verbindung mit dem Fall in Basel-Stadt hat sich nicht bestätigt, wie die Gesundheitsdirektion weiter mitteilt. Die Ansteckungsquelle ist unbekannt. Aus Datenschutzgründen gibt die Baselbieter Gesundheitsdirektion keine weiteren Details bekannt.

Ab Freitag Anmeldungen für Auffrischimpfungen Ü50

Der Kanton Basel-Landschaft öffnet das Anmeldefenster im Rahmen eines bewussten Priorisierungsentscheids für Ü50 am Freitag, 3. Dezember 2021. Auf der Webseite des Kantons wird im Laufe des Freitags ein entsprechendes Anmeldefenster sichtbar sein.

Erste Priorität haben die Auffrischungsimpfungen in den Alters- und Pflegeheimen durch mobile Teams. Zweite Priorität haben Personen ü65 und solche mit medizinischem Attest. In dritter Priorität wird das Gesundheitspersonal mit Patientenkontakt geimpft und danach Personen ü50. Ab Montag, 6. Dezember 2021, arbeitet das Impfzentrum Mitte in Muttenz wieder in drei Schichten. So wird die Kapazität um einen Drittel erhöht.

Aufgrund der erwarteten starken Nachfrage nach Auffrischimpfungen wird das Impfzentrum West in Laufen ab Januar 2022 ebenfalls wieder in Betrieb genommen. Dort können sowohl Auffrischimpfungen wie auch Erst- und Zweitimpfungen vorgenommen werden. Bei der Anmeldung über die Kantonale Website kann der Impfort nach erfolgter Aufschaltung des Impfzentrums West ausgewählt werden.

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Erste Priorität haben die Auffrischungsimpfungen in den Alters- und Pflegeheimen durch mobile Teams. (Foto: Key)
19-jähriger Gymnasiast infiziert

Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt gibt weitere Informationen zum gestern Abend bestätigten Omikron-Fall bekannt. Es handelt sich dabei um einen der beiden vom Bundesamt für Gesundheit genannten Fälle. Betroffen ist ein 19-jähriger Gymnasiast. Er ist vollständig geimpft und hat nur leichte Symptome.  Die Ansteckungsquelle ist unbekannt, es bestand keine Reisetätigkeit im Vorfeld. Entdeckt wurde der Fall mit dem regelmässigen Massentesten in Schulen. Der anschliessende Einzeltest wurde sequenziert und das Omikron-Virus bestätigt.

Im ansteckungsrelevanten Zeitraum hatte der Schüler Kontakt mit seiner Klasse sowie mit dem Chor und dem Orchester, mit denen er in der letzten Woche eine Aufführung hatte. Das Contact Tracing Team hat gestern Abend die entsprechenden Massnahmen forciert und Schulleitung, Eltern und weitere private Kontaktpersonen des Schülers identifiziert. Rund 100 Personen müssen für zehn Tage in Quarantäne.

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Gymnasium Kirschgarten: Hier geht der 19-Jährige zur Schule. (Foto: Key)

Omikron-Variante des Coronavirus in Basel-Stadt nachgewiesen

Basel-Stadt hat einen Fall der Coronavirus-Variante Omikron nachgewiesen. Eine Person sei in Isolation, meldete am Dienstagabend das Gesundheitsdepartement. Kurz davor hatte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) zwei Omikron-Ansteckungen in der Schweiz bestätigt. Die betroffenen Personen seien in Isolation.

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Basler Nachtkultur fordert Unterstützung vom Regierungsrat

Der Kanton Basel-Stadt hat die Corona-Massnahmen wieder verschärft. Nebst einer Maskentragepflicht für Veranstaltungen gilt auch wieder die Konsumation im Sitzen. Dies käme einer Schliessung der Nachtkultur gleich, schreibt der Verein Kultur und Gastronomie (K&G) in einer Mitteilung.

Der Verein respektiere die Notwendigkeit der neuen Massnahmen, fordert den Regierungsrat aber auf ein Bewusstsein für die Folgen und entsprechende Unterstützung für die Branche. Der Regierungsrat soll die Härtefallgelder sowie die Ausfallsentschädigungen für betroffene Kulturunternehmen verlängern. Ebenso soll bei Mietzinshilfen wieder die Drei-Drittellösung angestrebt werden.

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31'055 Personen in Basel-Stadt für Auffrischimpfung angemeldet

Am 15. November startete der Kanton Basel-Stadt mit den Auffrischimpfungen im Impfzentrum der Messe Basel. 14’574 Personen haben bereits ihre Boosterimpfung erhalten und 31’055 Personen haben sich für eine Auffrischimpfung angemeldet, wie der Kanton in einer Mitteilung schreibt.

Basel-Landschaft: 335 neue Corona-Fälle am Dienstag

Weitere 335 Corona-Fälle werden am Dienstag, 30. November, innert eines Tages im Baselland vermeldet. Weitere Todesfälle gab es nicht. In einem Spital im Kanton befinden sich zur Zeit 69 Corona-PatientInnen, wovon sechs intensivmedizinische Behandlung benötigen.

Auch Baselbiet weitet Maskenpflicht aus

Auch der Kanton Basel-Landschaft weitet die Maskenpflicht wieder aus. Ab 1. Dezember gilt die neue Regelung. Die Maske muss neu in Innenräumen von öffentlich zugänglichen Einrichtungen sowie an weiteren Orten, wo dicht gedrängte Personengruppen häufig zu erwarten sind, getragen werden. Sprich an Veranstaltungen, Messen, Restaurants, Clubs, Bars und Betrieben in den Bereichen Kultur, Unterhaltung, Freizeit und Sport. Dies gilt auch an Veranstaltungen mit Zertifikatspflicht (3G+).

Basel-Stadt: 208 Neuinfektionen am Dienstag

Am Dienstag, 30. November, werden im Kanton Basel-Stadt weitere 208 Corona-Fälle registriert. Zwei weitere Covid-Patienten sind im Zusammenhang mit dem Virus verstorben. 13 Personen sind derzeit auf der Intensivstation. insgesamt hospitalisiert sind im Kanton Basel-Stadt 92 Personen, die positiv auf Covid-19 getestet wurden.

Booster-Impfungen für alle: Startbeginn im Baselbiet unklar

Noch ist unklar, ab wann im Baselbiet die breite Bevölkerung Zugang zur Auffrischimpfung gegen das Coronavirus erhält. Der Kanton will zuerst Booster-Impfungen für die priorisierten Personen abschliessen.

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Nun ist das Baselbieter Gesundheitspersonal mit der Booster-Impfung an der Reihe. (Bild: Keystone)
Gesundheitspersonal im Baselbiet kann sich für Booster anmelden

Seit gestern Montag kann sich das Gesundheitspersonal im Kanton Basel-Landschaft für die Auffrischimpfung anmelden, teilt der Kanton am Dienstag mit. Am Wochenende vom 4. und 5. Dezember 2021 wird im Impfzentrum Muttenz ausschliesslich Gesundheitspersonal mit dem Booster geimpft. Die Anmeldung erfolgt über die kantonale Website.

Basler Regierung verschärft Corona-Massnahmen

Die Basler Regierung verfügt eine Maskentragpflicht für den Besuch von öffentlichen Veranstaltungen sowie von Bar- und Clubbetrieben. Die Massnahmen treten am Mittwoch in Kraft und werden vorerst bis 31. Januar 2022 gelten.

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Basler Unispital startet Hilferuf an Gesundheitspersonal

Das Basler Unispital startet auf Twitter einen Hilferuf. «Aufgrund der steigenden Corona-Zahlen brauchen wir dringend Ihre Unterstützung», so eine Mitteilung des Spitals.

«Wir suchen für temporäre Einsätze auf Stundenlohnbasis Personen – auch ohne Pflegehintergrund –, welche pflegerische Hilfstätigkeiten zur Entlastung unserer Bettenstationen übernehmen. Natürlich freuen wir uns auch über Bewerbungen von Pflegefachpersonen», so die Mitteilung weiter. Gesucht werden StudentInnen, PflegehelferInnen, AssistentInnen Gesundheit und Soziales sowie Fachpersonal Gesundheit, medizinische PraxiassistentInnen und Diplomierte Pflegefachleute.

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So reagieren Baslerinnen und Basler auf die Massnahmen im Landkreis Lörrach

Am Sonntag hat der Landkreis Lörrach die Corona-Massnahmen erneut verschärft. Für Grenzgängerinnen und Grenzgänger die gerne bei den Deutschen Nachbarn shoppen hat man sich noch nicht an die neuen Massnahmen gewohnt.

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Der Telebasel News Beitrag vom 29. November 2021.
Landkreis Lörrach sucht Verstärkung für Impfteams

Der Landkreis Lörrach hat erneut zu impfen begonnen. Zunächst stehen dafür zwei Impfteams zur Verfügung. Geplant ist, die Zahl der Impfteams im Landkreis Lörrach stark aufstocken zu dürfen, um möglichst viele Menschen im Landkreis impfen zu können. Aus diesem Grund sucht der Landkreis nun engagiertes Personal um dieser Aufstockung nachkommen zu können, wie sie in einer Mitteilung schreiben.

Basel-Stadt gibt Booster-Impfung für unter 65-Jährige frei

Wie der Kanton Basel-Stadt in einer Mitteilung schreibt sind ab Montag, 29. November die Auffrischimpfungen im Stadtkanton auch für Personen unter 65 Jahren freigegeben. Anmelden können sich alle Personen aus Basel-Stadt, die über 18 Jahre alt sind und deren zweite Impfung mindestens sechs Monate her ist. Anmelden kann man sich auf der Website des Impfzentrums bei der Messe Basel.

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(Bild: Keystone)
703 Neuinfektionen in Basel-Landschaft übers Wochenende

Der Kanton Basel-Landschaft meldet am 29. November 703 neue Corona-Fälle innerhalb der letzten drei Tagen.

Am Montag meldet Basel-Stadt 101 Neuinfektionen

Der Kanton Basel-Stadt meldet am 29. November 101 neue Corona-Fälle. 90 Personen befinden sich aktuell mit einer Covid-Erkrankung im Spital und davon sind 12 Menschen auf der Intensivstation.

Basel-Stadt meldet am Sonntag 122 Neuinfektionen

Die Basler Behörden melden am Sonntag, 28. November 2021, 122 neue Corona-Fälle. Damit sind seit Beginn der Pandemie 19’883 Menschen mit dem Virus infiziert worden. Derzeit befinden sich im Stadt-Kanton 624 Personen in Quarantäne und 1’394 in einer Isolation.

Todesfälle wurden seit gestern keine neuen gemeldet. Die Zahl der nach einer Erkrankung mit dem Coronavirus Verstorbenen Menschen bleibt damit bei 225. Die aktuellen Zahlen in den Basler Spitälern liegen erst wieder am Montag vor.

Neue Einschränkungen für Ungeimpfte in Lörrach

Ab Sonntag, 28. November, treten im Landkreis Lörrach weitere Massnahmen in Kraft für Personen, die weder geimpft noch genesen sind. Grund für die Verschärfung: Die Corona-Verordnung von Baden-Württemberg schreibt vor, dass die Massnahmen verschärft werden müssen, wenn an zwei Tagen in Folge die 7-Tage-Inzidenz über 500 ausfällt. Dies sei nun der Fall, schrieb das Landratsamt am Samstag in einer Medienmitteilung. Es gelten neu zusätzlich zu den Massnahmen der Alarmstufe II folgende Beschränkungen:

  • Personen, die weder geimpft noch genesen sind, ist der Zutritt in Betriebe des Einzelhandels und Märkte – mit Ausnahme von Betrieben der Grundversorgung – nicht gestattet.
  • Personen, die weder geimpft noch genesen sind, dürfen sich zwischen 21 und 5 Uhr nur mit triftigem Grund ausserhalb der Wohnung aufhalten.

Einen detaillierten Überblick über die Regelungen finden Sie hier.

Wenn die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Lörrach fünf Tage in Folge unter 500 liegt, werden die zusätzlichen Beschränkungen für nicht-immunisierte Personen am darauffolgenden Tag wieder aufgehoben.

Neuer Höchstwert an Corona-Neuinfektionen in Basel-Stadt

Am Samstag, 27. November, meldet der Kanton Basel-Stadt innert eines Tages weitere 322 Corona-Fälle. Das ist die höchste Anzahl Neuinfektionen im Stadtkanton seit Pandemiebeginn. Eine weitere Person ist im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Die Zahl der Todesopfer im Kanton Basel-Stadt steigt damit auf 225. Es befinden sich derzeit 551 Personen in Quarantäne und 1385 sind in Isolation.

Thomas Steffen: Omikron-Variante könnte bereits in der Schweiz sein

Erste europäische Länder melden Verdachtsfälle bei der neuen Corona-Variante Omikron. Auch in der Schweiz dürfte die Mutation schon angekommen sein – oder bald kommen. Das sagte der Basler Kantonsarzt Thomas Steffen in einem Interview mit Blick TV. Es bleibe zu klären, ob sich das Virus stärker ausbreite als die Delta-Variante oder diese gar verdränge.

Darüber dürfte in den nächsten Tagen mehr bekannt werden, so Steffen. Die Verbreitung liesse sich mit Booster-Impfungen allenfalls verzögern. Man müsse ferner bei der Verbreitung des Virus genau hinschauen und die Dynamik erfassen.

Der Basler Kantonsarzt Thomas Steffen warnt vor einer schnellen Ausbreitung der Supervariante Omikron. (Bild: Keystone)
KSBL-Personal kann sich bald für Booster-Impfung anmelden

Ab kommender Woche sollen sich die Mitarbeitenden des KSBL für die Booster-Impfung anmelden, wie Telebasel aus sicherer Quelle weiss. Die angemeldeten Personen werden dann im Impfzentrum Mitte in Muttenz geimpft. Informiert wurde das Personal am Freitag in einem Schreiben des Spitals.

Kanton Basel-Landschaft meldet 276 Neuinfektionen

Der Kanton Basel-Landschaft meldet am Freitag 276 neue Corona-Fälle. Damit sind seit Beginn der Pandemie insgesamt 27’903 BaselbieterInnen mit dem Virus infiziert worden.

Todesfälle wurden mit Stand Mittwoch keine neuen gemeldet. Verstorben sind weiterhin 238 Menschen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung.

Die Spitalzahlen liegen ebenfalls nur bis Donnerstag vor: Stationär wurden insgesamt 47 Menschen behandelt. Sieben davon auf der Intensivstation.

Situation in den Basler Schulen

In den letzten vier Wochen registrierte der Kanton Basel-Stadt 2’877 Neuinfektionen. Dabei konnten 56 Prozent der Neuinfektionen Ansteckungsquellen zugeordnet werden.

Von den bekannten Quellen haben sich die meisten Personen in der Familie (40 Prozent), in der obligatorischen Schule (21 Prozent), bei der Arbeit (9 Prozent) oder bei einem Familientreffen (7 Prozent) oder angesteckt. Dies geht aus dem wöchtlichen Bulletin des Gesundheitsdepartement Basel-Stadt hervor.

Seit dem Mittwoch, 24. November 2021, wurde an allen Basler Schulen die Maskentragpflicht wieder eingeführt. Sie gilt ab den 5. Primarschulklassen. (Symbolbild: Keystone)

Zur aktuellen Lage in den Basler Schulen

Primarschulen und Kindergärten (Total 12‘814 Schülerinnen und Schüler sowie 1‘906 Lehrpersonen)

  • 452 Schülerinnen und Schüler in Quarantäne oder Selbstisolation, entspricht 2,5 Prozent.
  • 49 Lehrpersonen in Quarantäne oder Selbstisolation, entspricht 2,6 Prozent.

Sekundarschulen (Total 4‘343 Schülerinnen und Schüler sowie 650 Lehrpersonen)

  • 82 Schülerinnen und Schüler in Quarantäne oder Selbstisolation, entspricht 1,9 Prozent.
  • 8 Lehrpersonen in Quarantäne oder Selbstisolation, entspricht 1,2 Prozent.

Mittel- und Berufsfachschulen (Total 7‘400 Schülerinnen und Schüler sowie 1’170 Lehrpersonen)

  • 59 Schülerinnen und Schüler in Quarantäne oder Selbstisolation, entspricht 0,8 Prozent.
  • 4 Lehrpersonen in Quarantäne oder Selbstisolation, entspricht 0,8 Prozent.
Knapp 12'000 Boosterimpfungen in Basel-Stadt verabreicht

Seit dem Start der Auffrischimpfungen in Pflegeinstitutionen und Einrichtungen der Behindertenhilfe am 4. November 2021 in Basel-Stadt wurde bisher in 24 Institutionen und Einrichtungen geimpft. 1’892 Personen erhielten eine Auffrischimpfung: 1557 Bewohnende und 335 Mitarbeitende. Dies teilt das Gesundheitsdepartement am Freitag mit.

Mit Stand gestern Montag, 22. November 2021, wurden im Kanton Basel-Stadt total 298‘275 Impfungen verabreicht. 139‘139 Personen sind komplett geimpft mit einer Erst- und Zweitimpfung. (Symbolbild: Keystone)

Im Coronaimpfzentrum erhielten bis gestern Donnerstag zudem 11’774 Personen die Boosterimpfung. Weitere 11’557 Personen haben sich im Impfzentrum für eine Auffrischimpfung angemeldet.

Basel-Stadt meldet 182 Neuinfektionen

Die Basler Behörden melden am Freitag, 26. November 2021, 182 neue Corona-Fälle. Damit sind seit Beginn der Pandemie 19’439 Menschen mit dem Virus infiziert worden. Derzeit befinden sich im Stadt-Kanton 547 Personen in Quarantäne und 1’318 in einer Isolation.

Todesfälle wurden keine neuen gemeldet. Die Zahl der nach einer Erkrankung mit dem Coronavirus Verstorbenen Menschen bleibt damit bei 224. In Basler Spitälern liegen derweil 85 Corona-Patienten. Zehn von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt.

Zertifikatsbetrug auch in den beiden Basel?

Wurden auch in den beiden Basel massenweise gefälschte Corona-Zertifikate ausgestellt? Jüngst sorgte ein Falls in Schaffhausen national für Aufregung. Ein Kantonsangestellter wird beschuldigt, Hunderte gefälschte Zertifikate ausgestellt zu haben. Zudem wird gegen drei weitere Personen ermittelt.

Die soll jedoch kein Einzelfall sein und könnte auch in den beiden Basel geschehen sein. Denn laut Informationen von «Blick» führt auch im Kanton Basel-Landschaft die Staatsanwaltschaft ein Verfahren gegen eine Person durch, welche möglicherweise Zertifikat gefälscht haben könnte. Und im Stadtkanton würden die Behörden einem Verdachtsfall aus dem Impfzentrum nachgehen.

Weitere Angaben seien in beiden Kantonen wegen den laufenden Untersuchungen nicht möglich.

Rudolf Steiner Schulen grenzen sich von Impfgegnern ab

«Für den Verband der Rudolf Steiner Schulen Schweiz haben offene Schulen und Präsenzunterricht oberste Priorität», heisst es in einer Mitteilung vom späten Donnerstagabend. «Daher begrüsst er die Impfungen gegen Covid-19 und grenzt sich von Massnahmeverweigerern und Impfgegnern ab.»

Der Verband der Rudolf Steiner Schulen Schweiz spreche sich auch in der fünften Welle für die Massnahmen von Bund und Kantonen aus. «Insbesondere anerkennt er, dass die zugelassenen Schutz- und Auffrischimpfungen geeignet sind, zur Eindämmung der Corona-Pandemie beizutragen. Massnahmen, die helfen, die Schulen, Kindergärten und Spielgruppen im Präsenzunterricht offen zu halten, empfiehlt er, mit oberster Priorität umzusetzen», so die Mitteilung.

Die Rudolf Steiner Schulen grenzen sich von Impfgegnern ab. (Bild: Keystone)

«Impfen sollte selbstverständlich eine individuelle Entscheidung sein», sagt Robert Thomas, Präsident des Verbands der Rudolf Steiner Schulen Schweiz. «Wir grenzen uns jedoch von Massnahmeverweigerern und prinzipiellen Impfgegnern, von demokratie- und staatsfeindlichen Äusserungen sowie von verschwörungstheoretischem und rechtsextremem Gedankengut ab.» Daher verwahre sich der Verband davor, mit diesen Gruppierungen oder diesem Gedankengut assoziiert zu werden. Impf- und Massnahmenskepsis gebe es – wie in allen anderen gesellschaftlichen Bereichen – auch an Rudolf Steiner Schulen. «Die Skeptiker sind jedoch deutlich in der Minderheit», so die Mitteilung.

40’991 Personen an «Breites Testen Baselland» teilgenommen

Zwischen dem 14. und 21. November haben laut dem Kanton Baselland 40’991 Personen am Programm «Breites Testen Baselland» teilgenommen. Von den 4’816 Pools seien laut Medienmitteilung 109 positiv gewesen. Daraus wurden 173 positive Fälle beim Depooling festgestellt.

In den Schulen seien in den vergangenen sieben Tagen 254 positive Fälle bei Schülerinnen und Schüler registriert worden, heisst es weiter. Bei Lehrpersonen waren es 22 Fälle.

Per Donnerstag, 25. November 2021, registriert das Baselbiet seit Beginn der Pandemie total 27’359 positiv getestete Personen.

268 neue Corona-Fälle im Baselbiet

Der Kanton Basel-Landschaft meldet am Donnerstag 268 neue Corona-Fälle. Damit sind seit Beginn der Pandemie insgesamt 27’627 BaselbieterInnen mit dem Virus infiziert worden.

Todesfälle wurden mit Stand Mittwoch keine neuen gemeldet. Verstorben sind weiterhin 237 Menschen nach einer Erkrankung mit dem Virus.

Die Spitalzahlen liegen ebenfalls nur bis Mittwoch vor: Stationär wurden insgesamt 48 Menschen behandelt. Sechs davon auf der Intensivstation.

Wieder Maskenpflicht an Baselbieter Schulen

Aufgrund der in den Schulen stark ansteigenden Übertragungen des Coronavirus führt der Regierungsrat eine flächendeckende Maskenpflicht für Schülerinnen, Schüler und Lernende ab der 5. Primarklasse sowie für die Lehrpersonen aller Stufen ein. Dies teilt der Kanton Basel-Landschaft am Donnerstag mit. Diese Massnahmen treten am Montag, 29. November 2021, in Kraft und gelten bis auf Weiteres.

Im Baselbiet müssten alle SchülerInnen ab der 5. Klasse ab Montag wieder eine Maske tragen. (Bild: Keystone)

«Aktuell verbreitet sich das Sars-CoV-2-Virus besonders unter Kindern und Jugendlichen deutlich stärker als in der übrigen Bevölkerung und gelangt über die Schülerinnen und Schüler auch zu den besonders gefährdeten Personengruppen», so die Begründung. «Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft will sowohl aus pädagogischen wie auch sozialen und psychologischen Gründen am Präsenzunterricht auf allen Schulstufen festhalten.»

Die veränderte epidemiologische Lage mache dafür jedoch zusätzliche Massnahmen notwendig. Eine Maskenpflicht gilt auch für jüngere Kinder, die eine Mehrjahrgangsklasse zusammen mit Schülerinnen und Schülern ab der 5. Primarklasse besuchen. Den Schülerinnen und Schülern der 1. bis 4. Primarklassen wir von den Behörden zudem das Tragen einer Maske empfohlen. Im Sportunterricht sowie auf den Aussenarealen der Schulen besteht keine Maskentragpflicht. Den Lehrpersonen sowie den Volksschülerinnen und -schülern ab der 5. Primarklasse werden die Masken kostenlos zur Verfügung gestellt. Für die Finanzierung und Beschaffung ist der jeweilige Schulträger zuständig, so die Mitteilung.

Im Kunstmuseum Basel gilt Maskenpflicht

Das Kunstmuseum Basel hat ein umfassendes Schutzkonzept für Publikum und Mitarbeitende im Museum, Bistro und Bibliothek erarbeitet. Das Museum würde sich dabei an die Vorgaben des Bundes, des Kantons Basel-Stadt und die Empfehlungen des Verbands Schweizer Museen halten, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag.

So gilt ab sofort im Museum zusätzlich zur 3G-Regel eine Maskenpflicht, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Diese gelte sowohl für die BesucherInnen wie auch für die MitarbeiterInnen. Ausgenommen von der Zertifikatspflicht sind Besucher unter 16. Kein Masken tragen müssen Kinder unter 12 Jahren.

Basel-Stadt meldet 263 Neuinfektionen

Die Basler Behörden melden am Donnerstag, 25. November 2021, 263 neue Corona-Fälle – so viele wie noch nie seit Ausbruch der Pandemie. Damit sind seit Beginn der Pandemie 19’257 Menschen mit dem Virus infiziert worden.

Im Kanton Basel-Stadt nehmen die Neuinfektionen mit dem Coronavirus massiv zu. (Keystone)

Todesfälle wurden keine neuen gemeldet. Die Zahl der nach einer Erkrankung mit dem Coronavirus Verstorbenen Menschen bleibt damit bei 224.

In Basler Spitälern liegen derweil 84 Corona-Patienten. Elf von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt. Mehr dazu hier.

8'345 Auffrischimpfungen in Bselbieter Alters- und Pflegeheimen

Die Auffrischimpfungen von BewohnerInnen von Alters- und Pflegeheimen werden im Kanton Basel-Landschaft seit rund vierzehn Tagen wieder durch mobile Teams in den Heimen vorgenommen. Bisher wurden im Kanton Basel-Landschaft insgesamt rund 8’345 Auffrischimpfungen verabreicht, heisst es in einer Mitteilung der Baselbieter Gesundheitsbehörden am Donnerstag.

Basel-Landschaft fährt Impfangebot wieder hoch

Das Impfzentrum West in Laufen wird ab Januar 2022 wieder in Betrieb genommen. Dort können sowohl Auffrischimpfungen wie auch Erst- und Zweitimpfungen vorgenommen werden, heisst es in einer Mitteilung der Gesundheitsdirektion Basel-Landschaft am Donnerstag.

Das Impfzentrum Feldreben in Muttenz wurde seit der Eröffnung nie geschlossen. (Keystone)

Der Grund sei die zu erwartenden grosse Nachfrage nach Auffrischimpfungen, heisst es weiter. Interessierte für eine Auffrischungsimpfung können sich direkt bei ihrer Praxis oder Apotheke nach dem Angebot erkundigen. Das Impfzentrum in Laufen wurde erst im September 2021 geschlossen, als das Impfangebot auf Apotheken und Arztpraxen ausgeweitet wurde.

Erfolgreiche Virenfilter in Trams und Busse der BLT

Virenfilter in Tango-Trams und Bussen der Baselland Transport AG (BLT) sind gemäss Angaben des Transportunternehmens erfolgreich. Die Ergebnisse würden eine signifikante Reduktion der Virenlast zeigen, teilte die BLT am Mittwoch mit.

Seit dem Frühjahr setzen die BLT in den modernen Tango-Trams und Bussen Filter ein, welche die Luft von Pollen, Staub und Viren befreien. Nun sei «die hohe Effektivität» mittels Labortests belegt. Lüftungsanlagen «weisen eine hohe Reinigungswirkung für feine Aerosole auf», wie es in der Mitteilung heisst. Mehr als 95 Prozent der Partikel würden entfernt.

Mehr dazu hier.

In Tango-Trams und Busse der BLT werden Luftfilter eingesetzt, die auch Viren beseitigen. (Bild: zVg)
Weihnachtsmarkt in Liestal wird abgesagt

«Nach langem Zögern, sorgfältigem Abwägen und Risiken abschätzen, haben wir uns schweren Herzens dazu entschieden, den Weihnachtsmarkt in Liestal abzusagen», schreiben die Verantwortlichen in einer Mitteilung.

Da die Fallzahlen wieder rasant ansteigen könne man keinen beruhigten Weihnachtsmarkt durchführen auch weil bereits die notwendige Zertifikatspflicht-Kontrolle einen grossen Aufwand mit sich bringen würde. Aus diesem Grund wird der Weihnachtsmarkt in Liestal in diesem Jahr nicht stattfinden. Die Verantwortlichen hoffen dann wieder auf einen Markt im 2022.


(Bild: zVg)
Theater Basel führt Maskenpflicht wieder ein

Aufgrund der epidemiologischen Lage hat das Theater Basel entschlossen, ab dem 29. November in ihren Zuschauerräumen wieder eine Maskenpflicht einzuführen.

Zudem wird im Foyer Public sowie im Theatercafé und im Foyer des Schauspielhauses das Tragen einer Maske empfohlen, wie das Theater Basel in einer Mitteilung schreibt.

Mehr Infos hier.

(Bild: Keystone)
3G-Regel für das Landesamt

Im Landkreis Lörrach gilt im Landesamt und in dessen Aussenstellen neu die 3G-Regel. Personen, die die Gebäude betreten möchten müssen entweder geimpft, genesen oder getestet sein.

Solothurn verschärft Massnahmen in Alters- und Pflegeheimen

Der Kanton Solothurn hat aufgrund der angespannten epidemiologischen Lage die Corona-Massnahmen verschärft. Ab dem 1. Dezember werden Mitabreitende von Alters- und Pflegeheimen dazu verpflichtet sich regelmässig testen zu lassen. Ebenso gilt eine 3G-Pflicht für alle Besucherinnen und Besucher von Heimen. Ebenso sollen alle Bewohnerinnen und Bewohner mit einer Auffrischimpfung versorgt werden.

Mehrt dazu hier.

(Symbolbild: Keystone)
299 Corona-Fälle in Basel-Landschaft

Am 24. November meldet der Kanton Basel-Landschaft 299 Neuinfektionen innerhalb der letzten 24 Stunden.

201 neue Corona-Fälle im Kanton Basel-Stadt

Die Basler Behörden melden am Mittwoch 201 neue Corona-Fälle. Damit sind seit Beginn der Pandemie 18’994 Menschen mit dem Virus infiziert worden.

Todesfälle wurden keine neuen gemeldet. Die Zahl der nach einer Erkrankung mit dem Coronavirus Verstorbenen Menschen bleibt damit bei 224.

In Basler Spitälern liegen derweil 85 Corona-Patienten. Elf von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt.

Deutsche ÖV-Zertifikatspflicht betrifft auch die Region Basel

Seit (heute) Mittwoch gilt in Deutschland in Bahn und Bus eine 3G-Zertifikatspflicht. Das hat auch Auswirkungen auf den grenzüberschreitenden Tram-, Bus- und S-Bahnverkehr in der Region Basel.

Klar ist, wer mit der Regio-S-Bahn die Grenze nach Lörrach oder Weil am Rhein in Deutschland überquert, muss einen 3G-Nachweis für vollständig geimpft, genesen oder getestet mit sich führen. Darauf weisen die SBB auf ihrer Website hin. Ausgenommen von dieser Zertifikatspflicht sind Schülerinnen und Schüler sowie Kinder unter sechs Jahren. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Booster-Impfung für Baselbieter Gesundheitspersonal soll in den nächsten Tagen folgen
Der Booster-Entscheid für das Baselbieter Gesundheitspersonal soll in den nächsten Tagen erfolgen. (Bild: Keystone)

Das Kanton Basel-Stadt boostert seit Montag des gesamte Gesundheitspersonal. Im Baselbiet sind die Booster-Impfungen für das Gesundheitspersonal derweil noch nicht freigegeben, die Behörden arbeiten aber an einem entsprechenden Entscheid, wie Rolf Wirz von der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion auf Anfrage Telebasel ausführt. «Wir werden in den nächsten Tagen dazu informieren. Zuerst müssen wir die Systeme so einrichten, damit eine Anmeldung gewährleistet ist, für die es eine Bescheinigung vom Arbeitgeber braucht.»

In einigen Fällen sei auch eine direkte Impfung im Spital möglich: «Für das Personal auf den Intensiv-Pflegestationen fassen wir eine Impfung vor Ort ins Auge, aber auch das muss noch genau geklärt und entschieden werden», so Wirz.

Steigende Fallzahlen – und noch immer wird getanzt

Die Corona-Zahlen steigen in den letzten Tagen rasant an und somit auch die Verunsicherung bei den Leuten. Gestern gab das BAG bekannt, dass eine hohe Wahrscheinlichkeit bestehe, dass sich auch an 3G-Veranstaltungen mit dem Coronavirus infizierte Menschen befinden könnten. Wie sicher sind deshalb Clubs, denn stundenlanges tanzen in einem Raum ist nach wie vor erlaubt. Telebasel hat darüber mit Valentin Aschwanden, Mitinhaber des Viertel- und Balz-Klubs, gesprochen.

Der Telebasel News Beitrag vom 23. November 2021.
Gesundheitsdepartement Basel-Stadt empfiehlt am «Black Friday» eine Maske zu tragen

Die Fallzahlen im Kanton Basel-Stadt steigen weiter stark an. Im Zeitraum der letzten vier Wochen (26. Oktober bis 22. November) wurden 2327 Neuinfektionen im Stadtkanton registriert.

Am Freitag, 26. November findet der «Black Friday» statt. da aus diesem Anlass mit einem grösseren Ansturm auf die Shoppingzentren zu rechnen ist, empfiehlt das Gesundheitsdepartement in den Shoppingmeilen (wie z. B. der freien Strasse) eine Maske zu tragen.

(Bild: Keystone)

Seit dem 15. November laufen die Auffrischimpfungen im Coronaimpfzentrum der Messe Basel. Bereits 6982 Personen haben eine Boosterimpfung erhalten.

263 Neuinfektionen im Baselbiet am Dienstag

Der Kanton Basel-Landschaft meldet am 23. November 263 neue Corona-Fälle innerhalb der letzten 24 Stunden.

Weitere Walk-in-Impfangebote in Baselbieter Gemeinden

Auch im Dezember 2021 und Januar 2022 besucht ein mobiles Impfteam verschiedene Gemeinden im Baselbiet und bietet unkomplizierte Walk-in-Impfungen in einer Gemeindeliegenschaft an  Es ist keine Anmeldung nötig wer sich gegen Covid-19 impfen lassen will, kann einfach vorbeikommen, wie der Baselbieter Krisenstab mitteilt.

Geimpft wird der Impfstoff Comirnaty von Pfizer-Biontech. Mitbringen muss man einen amtlichen Ausweis und seine Krankenkassenkarte. Es werden sowohl Erst- und Zweitimpfungen durchgeführt. Falls in einer Gemeinde nur die erste Impfung durchgeführt werden kann, findet die zweite Impfung im Impfzentrum Muttenz statt. Aus organisatorischen Gründen werden an diesen Terminen keine Booster-Impfungen durchgeführt.

Eine vollständige Liste der Gemeinden, in denen das Angebot besteht, finden Sie hier.

So viele Basler Corona-Patienten im Spital wie zuletzt im Januar

Der Kanton Basel-Stadt meldet am Dienstag 151 neue Corona-Fälle. Damit liegt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten bei insgesamt 18’793.

Neben den Fallzahlen steigen auch die Hospitalisationen: 80 Corona-Patienten werden derweil in einem Basler Spital behandelt. Das sind so viele, wie seit letztem Januar nicht mehr. Auf der Intensivstation liegen derweil elf Corona-Patienten. Diese Zahl hat sich im Vergleich zur Vorwoche verdoppelt.

 

Die Zahl der Corona-Patienten in den Basler Spitälern ist stark gestiegen. (Bild: Keystone)

Todesfälle gab es derweil keine weiteren im Stadtkanton. Damit sind seit Beginn der Pandemie weiterhin 224 Menschen nach einer Corona-Infektion verstorben.

Keine Weihnachtsmarkt-Ouvertüre auf dem Münsterplatz

Vom 25. November bis 23. Dezember 2021 erstrahlt Basel im vorweihnachtlichen Lichterglanz. Die festlich geschmückte Innenstadt, der Basler Weihnachtmarkt sowie zahlreiche Konzerte, Theater-aufführungen und Ausstellungen sollen den Besucherinnen und Besuchern ein stimmungsvolles Erlebnis bieten.

Zur Basler Weihnacht gibt es diverse Corona-Beschränkungen. (Bild: Keystone)

Ein besonderes Highlight ist der Basler Weihnachtsmarkt auf dem Münsterplatz und dem Barfüsserplatz, der vom Ranking «European Best Destinations» zum besten Weihnachtsmarkt Europas 2021 gekürt wurde. Es gibt aber auch Einschränkungen: Aufgrund der Corona-Pandemie wird der Basler Weihnachtsmarkt mit Covid-Zertifikatskontrolle durchgeführt. Zudem muss die Ouvertüre auf dem Münsterplatz abgesagt werden. Mehr dazu gibt es hier.

Mehr Impfdurchbrüche in der Region Basel

In der Region Basel ist der Anteil der geimpften Personen bei den Infektionen mit dem Coronavirus gestiegen. Die Zahlen aus Baselland zeigen aber, dass der Anteil der Geimpften in den Covid-19-Stationen der Spitäler weitaus kleiner ist. Alle Details lesen Sie hier.

Kein 2G für Jugendliche in Baden-Württemberg

Mit den steigenden Corona-Zahlen gibt es in Baden-Württemberg strengere Massnahmen. So setzen die Behörden bei Erwachsenen auf die 2G-plus-Regel. Für Jugendliche gibt es derweil keine drastischen Verschärfungen, wie die «Badische Zeitung». Die 2G-Regel gibt es für Schülerinnen und Schüler vorerst nicht.

Absage des Neujahrempfangs 2022 in Binzen

Der für Januar in Binzen geplante Neujahrempfang des Landkreises Lörrach ist abgesagt. Das teilen die Behörden am Dienstagmorgen mit: DieEntscheidung haben Landrätin Marion Dammann und Binzens Bürgermeister Andreas Schneucker vor dem Hintergrund der derzeitigen Infektionslage gemeinsam getroffen.

Stattdessen sei geplant, sich zumindest gemeinsam in virtueller Form an die Bewohnerinnen und Bewohner des Landkreises zu wenden. «Wir bedauern sehr, in diesem Jahr den Neujahrsempfang erneut absagen zu müssen. Es wäre jedoch in der jetzigen Lage nicht nur ein falsches politisches Signal, sondern angesichts der grössten Infektionswelle seit Beginn der Pandemie auch schlicht nicht zu verantworten, eine solche Veranstaltung in diesem Winter durchzuführen», so Landrätin Dammann und Bürgermeister Schneucker in einem gemeinsamen Statement.

Basel-Stadt verstärkt den Massnahmenmix

Aufgrund der epidemiologischen Lage hat der Kanton Basel-Stadt am Montag, 22. November den Massnahmenmix zur Bekämpfung der Pandemie verstärkt. So gilt ab Mittwoch eine Maskenpflicht in Schulen (ab der 5. Primarstufe) und Tagesstrukturen, sowie eine Masken- und Zertifikatspflicht für Besuchende von Spitälern, Alters-, Pflege- und Behindertenheimen.

Ebenso wird die 3-G Regel sowie eine Maskentragepflicht auf Mitarbeitende von Gesundheitsinstitutionen festgelegt. Die Massnahmen sind gelten vorerst befristet bis zum 31. Januar 2022, wie der Kanton in einer Mitteilung schreibt.

Mehr dazu hier.

Gesamtes Gesundheitspersonal in Basel-Stadt kann zur Booster-Impfung

Seit Montag kann sich auch das Gesundheitspersonal im Kanton Basel-Stadt für eine Auffrisch-Impfdosis gegen Covid-19 anmelden. Damit will der Kanton die Gesundheitsversorgung vor möglichen Einbrüchen schützen.

Bei den Booster-Impfungen für das Gesundheitspersonal handle es sich um eine «Off-Label-Anwendung», teilte das Basler Gesundheitsdepartement am Montag mit. Das heisse, dass die dritte Dosis frühestens sechs Monate nach der Zweitimpfung gespritzt werden könne.

Mehr dazu hier.

(Symbolbild: Keystone)
Baselbiet meldet 501 neue Corona-Fälle

Das Baselbiet meldet seit Freitag 501 neue Corona-Fälle. 343 davon wurden alleine am Montag verzeichnet. Damit sind seit Beginn der Pandemie 26’759 Menschen mit dem Virus infiziert worden.

Im Spital werden mit Stand Sonntag 47 Menschen mit einer Corona-Erkrankung behandelt. Drei davon auf der Intensivstation.

Informationen zu den Todesfälle gab es seit dem 18. November keine neuen.

So wir die «Adväntsgass im Glaibasel» die Zertifikatspflicht durchsetzen

Während der Adväntsgass gibt es je einen Ein- und Ausgang  auf der Seite Greifengasse und auf der Seite Lindenberg sowie einzelne Durchgänge zu besonderen Attraktionen, an denen ebenfalls kontrolliert wird. Der Veranstaltungsperimeter klammert jedoch das Trottoir aus, dieses kann also auch ohne Zertifikat benutzt werden.

Ansonsten konzentriert sich die Adväntsgass in diesem Jahr auf das, was sie am besten kann: Einen heimeligen Ort zu schaffen für das gemütliche Beisammensein.

Festbieranstich von Ueli Bier wird abgesagt

«Auf Grund der kurzfristigen, neuen Empfehlungen und Auflagen des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt und der daraus resultierenden Diskussionen im Team haben wir beschlossen den Festbieranstich vom Dienstag, den 23. November abzusagen», das teilen die Verantworlichen von Ueli Bier am Montagmittag mit.

«Die aktuellen (und die zu erwartenden) Infektionszahlen sprechen eine deutliche Sprache und ein ungezwungener Festbieranstich wäre auch ohne die Männerstimmen nicht möglich», heisst es im Schreiben. Zusätzlich werde das Tragen einer Maske empfohlen, was beim Festbieranstich nur bedingt möglich ist. «Vor allem möchten wir aber das Risiko einer Ansteckung der Mitarbeiter und Gäste am Anlass vermeiden. Es wären alle Vorort, das Gedränge gross, der Durst auch und Masken würden die Gäste nicht tragen», heisst es in der Mitteilung weiter.

94 neue Corona-Fälle im Kanton Basel-Stadt
Im Kanton Basel-Stadt gibt es am Montag 94 neue Corona-Fälle. (Bild: Keystone)

Der Kanton Basel-Stadt vermeldet am Montag, 22. November, 94 neue Corona-Fälle. Seit Beginn der Pandemie wurden damit 18’642 Menschen mit dem Virus infiziert.

Todesfälle melden die Behörden am Montag keine neuen. Damit liegt die Zahl der nach einer Coronavirus-Erkrankung Verstorbenen weiterhin bei 224.

Über die Hospitalisationszahlen vom Wochenende und vom Montag ist noch nichts bekannt.

Basel-Stadt: 93 Neuansteckungen am Sonntag

Der Kanton Basel-Stadt zählt am Sonntag, 21. November, weitere 93 positive Coronatests. Weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus wurden nicht vermeldet. Bisher sind im Stadtkanton 224 Covid-Patienten verstorben. Die Zahlen zu den Spitaleinweisungen werden vom Kanton erst am Montag kommuniziert.

Basel-Stadt: 178 Neuansteckungen am Samstag

Am Samstag, 20. November 2021, werden im Stadtkanton 178 neue Corona-Fälle innert eines Tages gemeldet. Derzeit sind 994 Personen in Isolation und 594 Kontaktpersonen in Quarantäne. Weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 kamen nicht dazu.

Dies academicus-Bankett abgesagt

Das Rektorat der Universität Basel hat am Freitagnachmittag entschieden, am Dies academicus auf das traditionelle Bankett zu verzichten. Die Feierlichkeiten zum Geburtstag der Universität Basel finden aber wie geplant am Freitag, 26. November, im Basler Münster statt. Das heisst es in einer entsprechenden Mitteilung der Uni Basel.

«Die hochansteckende Covid-Deltavariante führt leider zu einem starken Anstieg der Fallzahlen», so Rektorin Andrea Schenker-Wicki in der Mitteilung, «deshalb scheint es uns angebracht, auf eine Grossveranstaltungen zu verzichten, bei der keine Maske getragen werden kann.» Die Universität Basel wolle ihre Bankett-Gäste auf keinen Fall einem erhöhten Risiko aussetzen. Der Entscheid für die Absage des Banketts sei in enger Absprache mit den ExpertInnen der Medizinischen Fakultät und des Universitätsspitals Basel getroffen worden.

Im vergangenen Jahr musste die Universität sämtliche Feierlichkeiten rund um den Dies academicus absagen.

Booster-Impfungen in Basel-Stadt

Seit dem Start der Auffrischimpfungen in Pflegeheimen am 4. November 2021 in Basel-Stadt wurde bisher in 13 Pflegeheimen geimpft. 1’150 Personen erhielten eine Auffrischimpfung: 955 Bewohnende und 195 Mitarbeitende, wie aus dem Coronavirus-Bulletin des Basler Gesundheitsdepartements vom Freitag, 19. November, hervorgeht.

Im Corona-Impfzentrum bei der Messe Basel erhielten bis am Donnerstag 5’937 Personen die Booster-Impfung. Im Impfzentrum haben sich 14’707 Personen für eine Auffrischimpfung angemeldet.

Corona-Ausbruch an Rudolf Steiner Schule Basel

Wie die Rudolf Steiner Schule am Freitag, 19. November, mitteilt, sind acht SchülerInnen und vier Lehrpersonen an Covid-19 erkrankt (Stand Donnerstagabend). Bisher habe sich keine Klasse in Quarantäne begeben müssen.

214 Neuinfektionen im Baselbiet

Das Baselbiet meldet für Freitag, 19. November, 214 Neuinfektionen.

Die Zahl der Spitalpatienten lag am 18. November bei 45, drei der Menschen mussten auf der Intensivstation behandelt werden. Todesfälle gab es mit Stand Donnerstag einen neuen. Seit Beginn der Pandemie sind somit 236 Menschen im Kanton Basel-Landschaft im Zusammenhang mit dem Virus verstorben.

Vogel Gryff: Tänze mit 3G denkbar

Die Planungen für den Vogel Gryff am 27. Januar 2022 sind im Gange. Wie Greifenmeister Raymond Schmid auf Anfrage von Telebasel sagt, gehe er davon aus, dass der Traditionsanlass stattfinden kann. Seine Ehrengesellschaft hat diesmal den Vorsitz. Das Gryffemähli sollte mit Zertifikatspflicht möglich sein. Offene Fragen gibt es dagegen, unter welchem Schutzkonzept Vogel Gryff, Leu und Wild Maa durchs Kleinbasel ziehen.

Für den Vogel Gryff 2022 sind 3G-Regeln denkbar. (Archivbild: Key)

Wie Spielchef Andy Lehr gegenüber Telebasel erklärt, gebe es zwei Varianten. Entweder wird es ein normaler Vogel Gryff. Oder aber ein Anlass unter 3G-Regeln. Die drei Tiere würden dann in abgesperrten Bereichen tanzen. Auf Plätzen und in Hinterhöfen dürfte das einfach sein. Kniffliger wird der grosse Tanz auf der Mittleren Brücke. Die Ehrengesellschaften seien aber im Austausch mit den Behörden, um auch für diesen Ort eine Lösung zu finden, wie Andy Lehr erklärt. Angedacht sei auch, den Tanz für die Kinder auf dem Messeplatz durchzuführen. Für welche Option sie sich entscheiden, hängt vom Bundesratsentscheid ab. Die jetzigen Coronamassnahmen gelten bis am 24. Januar 2022, also bis kurz vor dem Vogel Gryff.

 

203 Neuinfektionen im Stadtkanton

Der Kanton Basel-Stadt meldet am Freitag, 19. November, 203 neue Corona-Ansteckungen. Damit steigt die Zahl der bestätigten Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 18’277.

Im Zusammenhang mit dem Coronavirus gab es derweil einen neuen Todesfall. Die Zahl der Verstorbenen liegt damit bei 224.

60 Menschen werden aktuell mit einer Corona-Infektion in einem Basler Spital behandelt. Elf davon auf der Intensivstation. Mehr dazu hier.

223 neue Corona-Fälle im Kanton Basel-Stadt

Der Kanton Basel-Stadt meldet am Donnerstag 223 neue Corona-Fälle. Noch nie wurden im Stadtkanton so viele neue Infektionen an einem Tag verzeichnet.  Zudem haben sich Infektionen im Vergleich zum Vortag mehr als verdoppelt: Am Mittwoch waren es noch 104 neue Fälle. Seit Beginn der Pandemie haben sich damit 18’074 mit dem Virus infiziert.

In Basler Spitälern liegen aktuell 49 Covid-Patienten. Sechs von ihnen müssen auf der Intensivstation behandelt werden.

Todesfälle gab es keine weiteren. Damit liegt die Zahl der nach einer Covid-Infektion Verstorbenen im Kanton weiterhin bei 223.

Weiterer Todesfall im Landkreis Lörrach

Seit letztem Donnerstag wurden dem Gesundheitsamt des Landkreises Lörrach insgesamt 659 Neuinfektionen gemeldet (im Zeitraum der Vorwoche: 504 Neuinfektionen). Die 7-Tages-Inzidenz liegt damit aktuell bei 287,5 Neuinfektionen pro 100’000 Einwohner (Inzidenz vor einer Woche: 220,2). Das ist der höchste Wert im Landkreis seit Beginn der Pandemie. Der bisherige Inzidenz-Höchstwert mit einer 7-Tages-Inzidenz von 286,8 war in der zweiten Welle vor elf Monaten am 17. Dezember 2020 erreicht.

Ein weiterer Todesfall wurden in den letzten sieben Tagen gemeldet. Es handelt sich um eine über 50-jährige Person, wie die Behörden mitteilen.

22 Menschen im Spital

Derzeit befinden sich derzeit 22 Personen aus dem Landkreis mit Covid-19-Infektion in Krankenhäusern innerhalb und ausserhalb des Landkreises und damit zwei weniger als am vergangenen Donnerstag. Mittlerweile müssen sechs Personen intensivmedizinisch behandelt werden, das sind vier mehr als in der Vorwoche, davon müssen zwei Personen beatmet werden.

Die Zahl der aktiven Fälle liegt bei 1’040 (Vorwoche: 725). Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 13’621 Menschen aus dem Landkreis nachweislich mit SarsCoV-2 infiziert, von denen 12’261 wieder als genesen gelten. Seit Beginn der Pandemie wurden insgesamt 320 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 im Landkreis gemeldet.

1’094 neue Fälle in einer Woche im Baselbiet

Per heute Donnerstag, 18. November, Stand 15 Uhr, registriert das Covid-Management Basel-Landschaft seit Beginn der Pandemie Ende Februar 2020 total 25’814 positiv getestete Personen. In der Vorwoche wurden 14’560 PCR-Tests durchgeführt, von diesen waren 6,3 Prozent positiv. Insgesamt wurden 385’880 Impfungen ausgeführt.

Die Corona-Zahlen im Baselbiet steigen weiter stark. (Bild: Keystone)

Seit der vergangenen Woche haben die Behörden ei  Plus von 1’094 Fällen verzeichnet. Es befinden sich 1’280 positiv getestete Personen in Isolation, das sind 424 Personen mehr als vor einer Woche. 924 Personen sind aufgrund eines Kontaktes mit einer positiven Person in Quarantäne, das sind 349 mehr als vor einer Woche. Insgesamt wurden bisher 385’880 Impfungen ausgeführt. Es gab keine weiteren Todesfälle.

Entspannung im Alters- und Pflegheim Käppeli

Die Situation im Alters- und Pflegeheim Käppeli in Muttenz hat sich weiter stabilisiert, wie die Baselbieter Behörden mitteilen. Ein Grossteil der Bewohnenden und Mitarbeitenden konnten aus der Isolation entlassen werden. Die vierte Umgebungsabklärung hat keine neuen Corona-Infektionen ergeben. Im Alters- und Pflegeheim Obesunne in Arlesheim bleibt der betroffene Bereich weiterhin isoliert, um eine Durchmischung von Bewohnenden und Mitarbeitenden aus anderen Stockwerken zu verhindern. Die Schutzmassnahmen bleiben bestehen. Am 16. November hat das mobile Impfteam 75 Booster-Impfungen durchgeführt. Die Ergebnisse der letzten Umgebungsabklärung liegen noch nicht vollständig vor.

In der vergangenen Woche (8. bis 14. November) haben total 39’201 Personen am Programm «Breites Testen Baselland» teilgenommen. Von den 4’538 Pools waren 67 positiv. Beim anschliessenden Depooling mit 958 Betroffenen wurden daraus 83 positive Personen festgestellt. In den Schulen wurden in den vergangenen sieben Tagen 227 positive Fälle bei Schülerinnen und Schüler registriert. Bei Lehrpersonen waren es 21 Fälle.

Baselbiet meldet 225 neue Corona-Fälle

Das Baselbiet meldet am Donnerstag, 18. November, 225 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Das ist nach den am Montag verzeichneten 264 neuen Fällen der höchste Tageswert seit Beginn der Pandemie. Seit Beginn wurden im Kanton insgesamt 26’039 bestätigte Fälle verzeichnet.

Die Zahl der Spitalpatienten lag am 17. November bei 38, drei der Menschen mussten auf der Intensivstation behandelt werden. Todesfälle gab es mit Stand Mittwoch keine neuen. Seit Beginn der Pandemie sind somit 235 Menschen im Kanton Basel-Landschaft im Zusammenhang mit dem Virus verstorben.

Zertifikatspflicht für Besuche in Spitälern und Alters- und Pflegeheimen

Ab Freitag, 19. November, gilt im Kanton Basel-Landschaft Zertifikatspflicht (3G) für Besuche in Alters- und Pflegeheimen sowie in Spitälern. Gleichzeitig gilt für Mitarbeitende von Spitälern, Alters- und Pflegeheimen sowie Heimen der Behindertenhilfe eine Verpflichtung zu regelmässigen Tests. Dies teilt die Baselbieter Regierung in einer Mitteilung mit.

Zertifikat- und Testpflicht in Heimen: Die Baselbieter Regierung will die besonders vulnerablen Personengruppen schützen. (Symbolbild: Keystone)

Neben der Zertifikatspflicht in Alters- und Pflegeheimen wird das Tragen einer Gesichtsmaske in Innenräumen verbindlich angeordnet, um die Verbreitung des Virus durch Besucherinnen und Besucher in diesen Institutionen zu verringern, heisst es weiter. Mehr dazu hier.

Massenansteckung bei Chorprobe

Bei einer Chorprobe in Basel hat sich rund die Hälfte der Chorsängerinnen und Chorsänger mit dem Coronavirus angesteckt. Laut Regionaljournal Basel sei der Anlass unter den 3G-Regeln gestanden. 85 Prozent der Mitglieder waren geimpft. Viele davon sind Pensionierte, für die die Booster-Impfung angestanden wäre.

So denkt Basel über die 2G-Regel

In Baden-Württemberg gilt seit dem 17. November an vielen Orten die 2G-Regel. Wegen der überfüllten Intensivstationen wurde für das ganze Bundesland die Corona-Alarmstufe aktiviert. In Lörracher Restaurants oder ins Vitra-Museum in Weil kommt deshalb nur noch, wer geimpft wurde oder genesen ist.

Auch in der Schweiz nehmen die Fallzahlen stetig zu. Telebasel hat sich in der Innenstadt umgehört, was die Baslerinnen und Basler von der 2G-Regel halten.

Die Meinungen der Baslerinnen und Basler über die 2G-Regel gehen auseinander. (Telebasel News-Beitrag vom 17. November 2021)

«Also eigentlich würde ich das fair finden, die Lage erfordert, dass man jetzt stärkere Massnahmen ergreift», findet die 18-jährige Sophie aus Basel. Hildegart aus Muttenz sieht das anders: «Ich bin immer noch für die 3G-Regel, denn die Getesteten sind ja auch sicher und ich will die Population auch nicht auseinandertreiben».

Weihnachtsmarkt nur mit Covid-Zertifikat

Wer den Weihnachtsmarkt auf dem Münster- oder dem Barfüsserplatz besuchen möchte, braucht dafür ein gültiges Covid-Zertifikat. Dies hat der Kanton Basel-Stadt mitgeteilt. Der Entscheid sei die Voraussetzung für eine sichere Durchführung der Weihnachtsmärkte in der Pandemie.

«Hierbei sollen die guten Erfahrungen mit den Zugangskontrollen an der Basler Herbstmesse zum Tragen kommen», schreibt der Kanton in seiner Mitteilung. Wie genau das detaillierte Schutzkonzept für den Weihnachtsmarkt in Basel aussehen wird, wird nächste Woche bekanntgegeben.

Mehr dazu hier.

(Archivbild: Keystone)
237 Neuinfektionen in Baselland

Der Kanton Basel-Landschaft meldet am Mittwoch, 17. November, 237 neue Corona-Infektionen innerhalb der letzten 24 Stunden. So viele Neuinfektionen an einem Tag hat der Kanton Basel-Landschaft seit der Beginn der Pandemie bis jetzt fast noch nie (Ausnahme am 15. November 2021, 263 Neuinfektionen) verzeichnen müssen.

Grosser Rat will keine erneuten Gratis-Tests

Der Grosse Rat hat sich am Mittwoch gegen die erneute Übernahme der Kosten von Coronatests für 3G-Zertifikate ausgesprochen. Er lehnte es mit 76 zu 14 Stimmen bei 3 Enthaltungen ab, eine entsprechende Motion eines SVP-Vertreters an die Regierung zu überweisen.

Mehr dazu hier.

(Bild: Keystone)
104 neue Corona-Fälle im Kanton Basel-Stadt

Der Kanton Basel-Stadt meldet am Mittwoch, 17. November, 104 neue Corona-Ansteckungen. Damit steigt die Zahl der bestätigten Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 17’851.

Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gab es derweil keine neuen. Die Zahl der Verstorbenen liegt damit unverändert bei 223.

48 Menschen werden aktuell mit einer Corona-Infektion in einem Basler Spital behandelt. Fünf davon auf der Intensivstation.

Roche erwartet für Diagnostiksparte auch nach Corona Wachstum

Die Diagnostiksparte von Roche hat über viele Jahre eher als Mauerblümchen gegolten. Mit der Corona-Krise hat sich dies schlagartig geändert. Mittlerweile ist die Sparte der Wachstumsmotor des Konzerns. Und weiter wachsen dürfte das Geschäft auch künftig, kündigte Sparten-Chef Thomas Schinecker im Interview mit der Nachrichtenagentur AWP an. Alles zum Thema gibt es hier.

Wiehnachts-Drämmli mit Corona-Massnahmen

Vom 28. November bis 24. Dezember 2021 dreht das Wiehnachts-Drämmli der BVB mit dem Santiglaus an elf  Nachmittagen wieder seine Runden in der Basler Innenstadt. Dabei gelten auch in diesem Jahr Corona-Regeln: Für Personen ab zwölf Jahren gilt eine Maskenpflicht. Zudem erheben die Verantwortlichen die Kontaktdaten der Kinder und Eltern/Erziehungsberechtigten für ein mögliches Contact Tracing.

Im Wiehnachts-Drämmli der BVB herrscht für alle ab zwölf Jahren eine Maskenpflicht. (Bild: Ben Koechlin)

Roche beendet Zusammenarbeit mit Atea für Corona-Pille
Die Roche entschied sich, die Zusammenarbeit mit Atea im Zusammenhang mit einer Corona-Pille zu beenden. (Bild: Keystone)

Der Pharmakonzern Roche hat nach enttäuschenden Studien-Ergebnissen die Zusammenarbeit mit dem US-Unternehmen Atea für eine Corona-Pille beendet. Alle Hintergründe dazu finden Sie hier.

Neue Massnahmen für den Europa-Park in Rust

Ab dem heutigen Mittwoch, 17. November, gilt in Baden-Württemberg die Alarmstufe. Aus diesem Grund muss auch der Europa-Park in Rust seine Massnahmen für die Besucherinnen und Besucher des Parks anpassen, wie er auf Twitter schreibt.

So können ab Mittwoch, 17. November 2021, nur noch Geimpfte und Genesene den Park besuchen. Mit einem negativen PCR-Test ist der Besuch während der Alarmstufe nicht gestattet.

Ebenso gelten für Kinder sowie Schülerinnen und Schüler einer Berufsschule besondere Ausnahmen.

13'740 Personen in Basel-Stadt haben sich für Auffrischimpfung angemeldet

Im Impfzentrum bei der Messe Basel starteten am Montag, 15. November die Auffrischimpfungen. 1’576 Personen erhielten die Booster-Impfung und 13’740 Personen haben sich für eine Auffrischungsimpfung angemeldet.

Zudem wurden in bisher sieben Pflegezentren die Auffrischungsimpfungen verabreicht. 488 Personen erhielten eine Auffrischungsimpfung: 437 BewohnerInnen und 51 Mitarbeitende.

181 Neuinfektionen in Baselland und 97 Corona-Ansteckungen in Basel-Stadt

Am Dienstag, 16. November meldet das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt 97 neue Corona-Ansteckungen. In Baselland wurden innerhalb der gleichen 24 Stunden 181 Neuinfektionen registriert.

(Symbolbild: Keystone)
Impfen ohne Termin in Lörrach

Am Samstag, 20. November, kann sich die Bevölkerung des Landkreises Lörrach ohne Voranmeldung im Lörracher Rathaus gegen das Coronavirus impfen lassen. Durchgeführt wird die Impfaktion vom Mobilen Impfteam Freiburg, wie das Landratsamt Lörrach am Dienstag mitteilt. Geimpft werde von 9 bis 17 Uhr und solange der Impfstoff ausreiche. Geimpft werde mit dem Vakzin von BioNTech/Pfizer.

Impfen lassen können sich laut Mitteilung Personen ab zwölf Jahren. Angeboten werden Erst- und Zweitimpfungen sowie Auffrischungsimpfungen. Letztere seien aber vor allem für Personen ab 70 Jahren vorgesehen, deren Zweitimpfung bereits sechs Monate zurückliege, teilt das Landratsamt weiter mit.

Für eine Impfung müssen ein Identitätsnachweis, wenn möglich der Impfausweis und die Krankenkassenkarte vorgewiesen werden. Für eine Auffrischungsimpfung muss der Nachweis einer Erst- und Zweitimpfung mitgebracht werden. Personen unter 16 Jahren werden nur in Begleitung einer sorgeberechtigten Person geimpft.

Die Zweitimpfungen finden am 11. Dezember 2021 am gleichen Ort ab 9 Uhr statt, wie das Landratsamt Lörrach schreibt.

In Baden-Württemberg gilt ab 17. November 2G-Alarmstufe

Das benachbarte Baden-Württemberg ruft die Alarmstufe aus. Diese gelte voraussichtlich ab Mittwoch, 17. November 2021, wie die Landesregierung auf Twitter bekannt gab. Auslöser ist die Zahl der PatientInnen auf den Intensivstationen: Aller Voraussicht nach müssen dort am Dienstag, dem zweiten Werktag in Folge, mehr als 390 Covid-19-PatientInnen behandelt werden.

Bei Inkrafttreten der Alarmstufe gilt im deutschen Bundesland in vielen Lebensbereichen die 2G-Regel. Zu Restaurants, Museen, Ausstellungen und Veranstaltungen erhalten nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt. In den Schulen wird zudem wieder die Maskenpflicht eingeführt.

527 Corona-Fälle in beiden Basel seit Freitag

Der Kanton Basel-Stadt meldet am Montagmorgen, 15. November, 51 neue Corona-Fälle. Seit Freitag sind im Stadtkanton damit 199 neue bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gab es am Montag keine neuen. Damit bleibt die Zahl der Verstorbenen bei 223. Die Zahl der Hospitalisierungen ist noch nicht bekannt.

Der Kanton Basel-Landschaft registriert seit Freitag, 12. November, 328 neue Corona-Fälle. Todesopfer wurden bislang keine weiteren gemeldet. Die Zahl der Hospitalisationen liegen noch nicht vor.

1’053 Erstimpfungen im Kanton Basel-Stadt

Vom 8. bis 14. November 2021 fand die nationale Impfwoche statt. Unter dem lokalen Motto «S isch Impfwuche – kunnsch au?» beteiligte sich der Kanton Basel-Stadt daran und legte seinen Fokus auf die Jugendlichen und jungen Erwachsenen. 1’053 Erstimpfungen wurden während der Impfwoche in verschiedenen niederschwelligen Angeboten verabreicht. Die Impfquote im Basel-Stadt beträgt aktuell knapp über 70 Prozent.

Kantonsapothekerin Esther Ammann, Leiterin kantonales Impfprojekt: «Wir freuen uns über jede zusätzliche Person, die sich gegen das Coronavirus impfen liess. Denn jede einzelne Impfung zählt». Und Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger sagt: «Wir sind zufrieden mit den rund 1’050 Erstimpfungen, aber auch nicht begeistert darüber. Wir erwarten für die kommenden Tage noch einen gewissen Nachhall, die Impfwoche hat medial doch einige Aufmerksamkeit ausgelöst».

Durchzogene Impfwochen-Bilanz im Baselbiet

Im Rahmen der nationalen Impfwoche vom 8. bis 14. November 2021 hat der Kanton Basel-Landschaft verschiedene Veranstaltungen durchgeführt. Die Angebote wurden unterschiedlich stark genutzt, so der kantonale Krisenstab in einer Bilanz.

An der langen Impfnacht am Freitag, 12. November, im Impfzentrum Mitte in Muttenz haben sich von 17 bis 2 Uhr rund 200 Personen Impfen lassen. Die Impfnacht ging bei guter Stimmung ohne besondere Vorkommnisse über die Bühne. «Die Anwesenden haben das Angebot sehr geschätzt», so die Mitteilung. Am Sonntag stellte das «Impfschiff beider Basel» den Abschluss der Impfwoche dar. Bei einer gemütlichen Schifffahrt auf dem Rhein konnten sich interessierte Menschen über die Impfung informieren und sich vor Ort auch gleich impfen lassen. Alle Personen, die das Angebot auf dem Schiff genutzt haben, konnten fachlich aufgeklärt werden und liessen sich anschliessend Impfen. «Die Bilanz fällt mit zehn Erstimpfungen und 17 Auffrischungsimpfungen allerdings eher bescheiden aus», räumen die Behörden ein.

Insgesamt 515 Erst-Impfungen vorgenommen

Insgesamt wurden in dieser Woche im Kanton Basel-Landschaft 515 Erst-Impfungen vorgenommen, 743 Zweit-Impfungen und 64 Dritt-Impfungen (eine dritte Impfdosis für immundefiziente Personen). Das verteilt sich auf das Impfzentrum Mitte in Muttenz IZM und mobile Teams. In der vergangenen Woche wurden parallel zu den Bemühungen um Erstimpfungen die ersten rund 1’000 Auffrischungsimpfungen im Impfzentrum Mitte in Muttenz sowie verschiedenen Arztpraxen und Apotheken durchgeführt. Insgesamt sind bisher gegen 15’000 Booster-Impfungen im IZM gebucht worden.

Die Impfwoche hatte das Ziel, möglichst viele Menschen über den Nutzen einer Impfung zu informieren und zur Impfung zu bewegen. «Fakten wurden verständlich vermittelt, sei es zur Wirksamkeit, zur Sicherheit oder zu Nebenwirkungen einer Impfung, zu den gesundheitlichen Risiken einer Infektion oder zu den kolportierten Impfmythen», so die Mitteilung abschliessend. Unterdessen sind 68,4 Prozent der Baselbieter Bevölkerung geimpft.

57 Neuinfektionen in Basel-Stadt

Der Kanton Basel-Stadt meldet am Sonntag, 14. November, 57 neue Corona-Fälle innerhalb der letzten 24 Stunden.

Grill und Bar vor Impfzentrum Muttenz sollten Impfunwillige anlocken

Als Abschluss der nationalen Impfwoche fand am Freitagabend in Muttenz eine «Impfnacht» statt. Vor dem Impfzentrum im Industriegebiet stand von 17 bis 2 Uhr morgens ein Grill und eine Bar für die Verpflegung der Impfwilligen bereit. Wer die Spritze bekam, durfte sich danach bei der Bar mit einem Gutschein ein Feldschlösschen-Bier, eine Cola oder einen Kaffee holen. Das berichtet die «BaZ» am Samstag.

Das Angebot wurde von rund 200 Personen genutzt, wie Rolf Wirz, Mediensprecher der Baselbieter Gesundheitsdirektion, gegenüber der Zeitung sagt. Das sei zwar kein Ansturm, aber es seien trotzdem mehr Impfwillige als er gedacht hätte. In Langenbruck und Zwingen hatten sich in der vergangenen Woche zum Vergleich fünf, respektive 36 impfen lassen.

Über 65-Jährigen konnten an der Impfnacht eine Booster-Impfung erhalten, sofern sie einen Termin hatten.

Booster-Impfung im Kanton Solothurn ab 15. November

Die Impfzentren im Kanton Solothurn starten nächsten Montag, 15. November mit den Auffrischimpfungen für Personen ab 65 Jahren. Bewohnerinnen und Bewohner in Alters- und Pflegeheimen werden bis Anfang Dezember durch mobile Teams geimpft, heisst es in einer Mitteilung der Staatskanzlei Solothurn am Freitag. Weitere Informationen finden Sie hier.

Kanton Basel-Landschaft meldet 136 Neuinfektionen

Am Freitag, 12. November werden im Kanton Basel-Landschaft 136 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages vermeldet. Weitere Todesfälle gab es nicht – seit Pandemiebeginn sind 235 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben.

Derzeit sind 23 Personen in einem Spital im Baselbiet hospitalisiert, ein Patient befindet sich auf der Intensivstation.

Höchster Wert an Neuinfektionen in Basel seit Mitte Dezember 2020

Im Kanton Basel-Stadt sind am Freitag 125 neue Coronavirus-Fälle vermeldet worden – so viele wie seit dem 15. Dezember 2020 nicht mehr. Zwei Personen sind an den Folgen von Covid-19 gestorben.

Damit sind im Stadtkanton bisher 222 Personen an den Folgen von Covid-19 verstorben, wie aus der am Freitag aktualisierten Fallstatistik hervorgeht. 594 Personen befanden sich in Isolation, 360 in Quarantäne.

Seit Ausbruch der Pandemie sind im Kanton Basel-Stadt insgesamt 17’451 Coronavirus-Fälle registriert worden. (Keystone)

In einem Basler Spital waren 37 an Covid-19 erkrankte Menschen (+2 im Vergleich zum Vortag), 24 davon mit Wohnsitz im Stadtkanton. Sechs Patientinnen und Patienten (+1) benötigten Intensivpflege.

7.1 Millionen Franken Corona-Mietzinshilfe ausbezahlt

Das Basler Dreidrittel-Modell der Mietzinshilfe habe in der zweiten Auflage insgesamt 1045 Unternehmen unterstützt, teilt der Kanton am Freitag mit. Der durchschnittliche Auszahlungsbetrag habe dabei bei 6829 Franken gelegen.

Das Modell reduziert den Mietzins für betroffene Unternehmen um zwei Drittel. Einer davon wird vom Kanton Basel-Stadt übernommen, auf den anderen verzichtet die Vermieterschaft freiwillig. Das Modell erfordert die Einigung zwischen Mieter- und Vermieterschaft und erntete positive Rückmeldungen.

94 Prozent der 1114 eingegangen Gesuche seien in dem zweiten Anlauf bewilligt worden. Die abgelehnten Besuche seien entweder doppelt eingereicht worden, oder es bestünde kein Anspruch. Fünf Gesuche sind momentan noch in Abklärung.

Eine grosse Nachfrage bestand insbesondere im Gastronomiebereich, knapp 70 Prozent der ausgezahlten Beträge seien in diesen Bereich geflossen, so der Kanton.

Studierende melden nachlässige Zertifikatskontrollen

Seit dem 1. November gilt an der Universität Basel eine Zertifikatspflicht, Telebasel berichtete. Die Überwachung des Schutzkonzepts vereinfachen sollen die sogenannten Hologramm-Kleber, die Geimpfte auf ihren Studierendenausweisen anbringen lassen können. Dadurch sollen Veranstaltungen mit bis zu 30 Teilnehmern maskenfrei durchgeführt werden, sofern diese Kleber natürlich kontrolliert werden.

Dies sei nun aber nicht der Fall, wie die «bz» schreibt. Zahlreiche Studierende von unterschiedlichen Fakultäten hätten sich bei der Zeitung gemeldet und eine lasche oder gar fehlende Kontrolle der Kleber in ihren Veranstaltungen beschrieben. Und das, obwohl teilweise Masken abgelegt würden.

Matthias Geering, Uni-Sprecher und Co-Leiter der universitären Covid-Taskforce, zeigt sich gegenüber der «bz» schockiert: «Sollte dies tatsächlich stimmen, wäre das natürlich ein absolutes No-Go. Nur schon, wenn es vereinzelt vorkommt, wäre das inakzeptabel.» Kurz auf das Gespräch habe ein mahnendes Rundmail an die Dozierenden nochmals auf die Verantwortung, die sie tragen, hingewiesen. Ausserdem appeliert Geering auch an die Eigenverantwortung der Studierenden und Dozierenden. Das Gesundheitsdepartement könne sonst die Erlaubnis von maskenfreiem Unterricht wieder zurückziehen.

Spucktests im Freien an Basler Schulen

Mehrere Basler Schulklassen wurden am Donnerstag zu Corona-Nachtests aufgeboten. Dies, nachdem mehrere Klassenpools positiv zurückgekommen waren, wie «20 Minuten» mitteilt.

Vor dem Schulhaus Bläsiring mussten Eltern und Kinder am Vormittag im Freien auf einen Test warten, was nicht gut aufgenommen wurde. «Wir zittern hier alle, davon werden die Kinder doch krank», erklärt ein wütender Vater gegenüber «20 Minuten». Mit dieser Kritik war der Mann nicht allein, mehrere Eltern empörten sich gegenüber dem News-Portal über die Test-Organisation. Nicht nur, dass die Tests im Freien durchgeführt wurden, auch dass die Wartezeiten zu lange dauern und niemand vor Ort war, um den Ablauf zu erklären.

Anne Tschudin, Sprecherin des Basler Gesundheitsdepartements, erklärt auf Anfrage von «20 Minuten», die Tests seien draussen durchgeführt worden, damit die Übertragungswahrscheinlichkeit reduziert werden könne. Ausserdem seien die Eltern und ihre Kinder in Zeitfenstern zum Test beordert worden, dieser Plan könne natürlich durcheinander geraten, wenn Personen sich verspäten. Ausserdem habe das Aufgebot den Hinweis beinhaltet «sich der Witterung entsprechend anzuziehen».

Was bisher geschah

Die bisherigen Meldungen aus der Region zu Covid-19 finden Sie hier.

1 Kommentar

  1. Was ich mich schon seit Ausbruch der Pandemie frage:
    Weshalb wird nicht angegeben wo sich die Leute angesteckt haben. Das wäre doch interessant und wichtig zu wissen um dann auch diese Orte ins Visier zu nehmen.
    Ist die Gastro-Branche wirklich das Hotspot oder wird einfach davon ausgegangen dass dort das Risiko einfach höher ist?Report

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