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Der Telebasel Talk vom 9. November 2021.
Region

200 Jahre Naturhistorisches Museum Basel: Was vermittelt es uns heute?

Was vermittelt uns da Naturhistorische Museum heute? Im Talk erklären es beiden Co-Direktoren Basil Thüring und David Alder.

Das Naturhistorische Museum feiert sein Jubiläum ab Freitag, 12. November 2021, mit einem Fest. Das detaillierte Programm findet sich hier.

Zu den unvergesslichen Momenten unserer Schuljahre gehört der Besuch im Naturhistorischen Museum Basel. Die Saurier, das Mammut und Sonderausstellungen ziehen auch sonst viel Besuch an. Mit 150’000 Eintritten 2019 platzierte sich das Museum auf Platz 3 der Basler Museen (hinter der Fondation Beyeler und dem Kunstmuseum). Die Sammlung umfasst fast zwölf Millionen Objekte: Tiere, Mineralogie, Anthropologie. Gewebeproben für genetische Analysen und DNA-Extraktionen sind im Aufbau. Das Museum betreibt umfangreiche Forschungsarbeit.

Die Herausforderungen

Als das Museum vor 200 Jahren 1821 gegründet wurde, war dies eine Zeit, in der Europa die Welt «entdeckte» – und vor allem besetzt hielt: Afrika zum Beispiel hatte man völlig unter sich aufgeteilt. So gelangten etwa im Bemühen festzulegen, was ein Mensch sei, auch Menschenschädel fernöstlicher Naturvölker aus unklarer Quelle in die Sammlung. Wie geht die Museumsleitung mit diesem Erbe um?

Auch stellt sich die Frage, ob Objekte. wie tote Tiere in klassischen Ausstellungsräumen in Zeiten virtueller Welten noch für ein breites Publikum attraktiv sind. Eine Herausforderung wird auch der Umzug in den Neubau. Das Museum verlässt den altehrwürdigen und gut bekannten Melchior Berri-Bau (seit 1849) und zieht in einen Neubau im St. Johann-Quartier – und somit aus der Innenstadt in die Peripherie.

Basil Thüring und David Alder haben im Januar 2018 die Direktion des Museums übernommen. Im Telebasel talk sprechen sie über «ihr» Museum – und darüber wie man heute dort mit der Sammlung umgeht.

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