Basels Pajtim Kasami schiesst auf's Tor im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel 1893 und dem FC St. Gallen. (Bild: Keystone)
Basel

Basel verliert erstmals, Zürich profitiert

Basel verlor im 13. Spiel der Super-Leauge-Saison erstmals. St. Gallen düpierte dank eines späten Treffers nach Meister YB auch den Leader.

Elie Youan sorgte in der 88. Minute für den umjubelten Siegtreffer nach einem Eckball des eingewechselten Victor Ruiz. Es war der Lohn für eine engagierte Leistung, bei der die Ostschweizer mutig nach vorne spielten und dem Führungstreffer mehrmals nahe waren. Pech bei mehreren Pfostentreffern oder FCB-Goalie Heinz Lindner standen dem Glück des FCSG lange im Weg. Damit endet für die Basler in der 13. Partie die drittlängste Serie der Ungeschlagenheit in der Liga.

Profiteur ist der FC Zürich, der dank eines 2:1-Erfolgs bei Servette auf einen Punkt an den FCB heranrückt. Topskorer Assan Ceesay und ein sehenswerter Freistosstreffer von Mirlind Kryeziu sorgten für die Differenz für die Zürcher. Der Anschlusstreffer durch Kastriot Imeri nach einer guten Stunde brachte zwar die Spannung zurück, ein zweites Tor sollte den Genfern aber nicht mehr gelingen. Damit warten die Genfer wettbewerbsübergreifend bereits seit acht Spielen auf einen Sieg. Die letzten fünf Spiele in der Liga haben sie allesamt verloren. Nur in der Abstiegssaison 2012/13 gab es eine ähnliche Negativserie. Damals verlor Servette gar sechsmal de suite in der Super League. Der Vorsprung auf den Barrageplatz beträgt zwei Punkte.

Im dritten Spiel des Tages verlor Lausanne zuhause gegen Lugano 0:2 und kann damit nicht von der Niederlage Luzerns profitieren.

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