Sorgt für Diskussionen: YB gegen Basel muss vorerst verschoben werden. (Bild: Keystone/Bildmontage: Telebasel)
Basel

Von «taktisch clever» bis «Wettbewerbsverzerrung»

Das Super League-Spiel zwischen YB und dem FCB vom 20. November wird verschoben. Dies führte in den Sozialen Medien zu hitzigen Diskussionen.

Das Spiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Basel vom 20. November 2021 musste verschoben werden. Den Young Boys wurde die Bewilligung für das Spiel aufgrund einer Grossbaustelle der SBB im Bereich des Bahnhofs entzogen. Durch diese Baustelle ist die Kapazität für Matchbesucher bei An- und Abreise stark eingeschränkt und die Sicherheit kann nicht gewährleistet werden.

Dieser Entscheid löste auf der Facebook-Seite von Telebasel eine hitzige Diskussion aus.

«Taktisch clever»

Die Position der Facebook-User ist klar: Es besteht kein Verständnis für die Spielverschiebung. «Sogar die Stadt Bern hilft YB», meint etwa ein Kommentarschreiber:

Die Rede ist auch von «Wettbewerbsverzerrung»:

YBs mögliche Angst vor FCB-Spieler Arthur Cabral ist auch Thema in den Facebook-Kommentaren.

Dass am selben Samstag das Eishockey-Spiel zwischen dem SC Bern und den ZSC Lions stattfindet und drei Tage später die Young Boys am selben Ort in der Champions League gegen Atalanta Bergamo antreten, stösst den Facebook-Usern ebenfalls sauer auf:

«YB ist nervös»

Ob YB nervös ist und dies der Grund für die Verschiebung des Duells sie? Derzeit stehen die Bebbi an der Spitze der Super League-Tabelle mit 26 Punkten aus zwölf Spielen. YB liegt dagegen auf Platz 3 mit 21 Punkten bei einem Spiel weniger als der FCB.

Als Alternative zur Spielverschiebung wird von den Usern ein Platzabtausch oder ein 3:0-Forfait-Sieg für den FC Basel vorgeschlagen:

Auch die Basler Verkehrsbetriebe konnten sich einen Kommentar zur Matchverschiebung nicht verkneifen. Auf Twitter schreiben sie: «Der Match gegen den FC St.Gallen kann aus unserer Sicht stattfinden. Trotz unserer Gleisbaustelle auf dem Bruderholz ist die Kapazität für die An- und Abreise der Matchbesucher*innen nicht eingeschränkt.»

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