Gregor Gysi (73) hat Vorfahren im Baselbiet. (Bild: Keystone)
Baselland

Gregor Gysi zu Besuch im Baselbiet

Der deutsche Linke-Politiker Gregor Gysi war am Donnerstag in Läufelfingen. Grund für seinen Besuch: Der Polit-Star hat dort seine Wurzeln.

Am gestrigen Donnerstag war Gregor Gysi, eine Grösse der deutschen Linken, im Baselbiet zu Gast. Bereits im Oktober 2020 wollte der Politiker in die Schweiz reisen, dies musste wegen Corona jedoch verschoben werden.

In Läufelfingen besuchte der in Berlin lebende 73-Jährige nun endlich die Heimat seiner Vorfahren. Ein Urahne von Gysi namens Samuel Gysin wurde einst in Läufelfingen geboren. Anfang des 18. Jahrhunderts führte ihn sein beruflicher Weg erst nach Basel und im Anschluss nach Berlin.

Empfangen wurde Gysi von Gemeindepräsidentin Sabine Bucher, der früheren Gemeindepräsidentin Margrit Balscheit und SP-Regierungsrätin Kathrin Schweizer, wie «OnlineReports» am Donnerstag schreibt. Zu Gast waren ausserdem sämtliche BürgerInnen, welche Gysi, Gisi, Gysin oder Gisin heissen und dieselben Vorfahren haben.

Nach Gregor Gysis Besuch in Läufelfingen ging es für die Polit-Grösse nach Liestal zu einer Lesung aus seinem Buch «Ein Leben ist zu wenig» in der Kantonsbibliothek. Moderiert wurde die Veranstaltung von SP-Landrat Marc Joset, der den Besuch Gysins im Baselbiet erst ermöglicht hat.

Gregor Gysi ist in Deutschland noch immer politisch aktiv. Bei der neusten Wahl wurde er mit grossem Vorsprung per Direktmandat in den Bundestag gewählt. Einst war der Links-Politiker Teil der Sozialistischen Einheitspartei (SED) in der DDR.

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