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Die Visualisierung zeigt die neue Perronanlage im Bahnhof Basel SBB. (Bild: SBB)
Basel

Bahnhof SBB erhält neue Passerelle und neues Perron

Die SBB planen am Basler Bahnhof eine zweite Fussgänger-Passerelle sowie ein zusätzliches Perron. Beide Projekte kosten 180 Millionen Franken.

Die neue Passerelle wird zwischen der bestehenden Passerelle und der Margarethenbrücke gebaut, wie die SBB-Verantwortlichen an der Medienkonferenz am Freitag in Basel erklärten. Die neue Passerelle wird 10 Meter breit und verbindet das Gundeldinger-Quartier auf der Südseite des SBB-Bahnhofs mit der Nordseite.

Zur Gundeldingerseite hin werden die SBB auch ein zusätzliches Gleis bauen, das «Perron 20». Das Projekt kostet 130 Millionen Franken.

Die angrenzenden 700 Veloabstellplätze unter der heutigen Passerelle bleiben dennoch bestehen und würden doppelstöckig auf 1000 vergrössert, sagte Wolfgang Stolle, Gesamtprojektleiter der SBB. Im Zuge der Gleisausbauten wird auch die schmalere Post-Passerelle beim Peter-Merian-Haus verlängert werden.

Ziel der SBB ist es, zwischen Basel und Liestal einen Viertelstundentakt zu ermöglichen. Die Bauprojekte müssten deshalb zum Fahrplanwechsel im Dezember 2025 betriebsbereit sein.

Provisorischen Fussgänger-Passerelle für zehn Jahre

Die Fussgänger-Passerelle kostet 50 Millionen Franken und ist als zehnjähriges Provisorium gedacht. Danach sollen die Zugreisenden entweder über eine künftige Unterführung oder verbreiterte Margarethenbrücke im Bahnhof geleitet werden. «Langfristig wird es beides brauchen», sagte SBB-Gesamtkoordinator Thomas Staffelbach. Geld sei aber «nur für eines der beiden Projekte vorhanden».

Der Baubeginn von Passerelle, Perron und Gleis soll im Januar 2023 erfolgen. «Es wird Lärmbelästigungen geben» sagte Wolfgang Stolle, insbesondere im Gundeldinger-Quartier. Viele Arbeiten würden nachts durchgeführt.

Das Projektdossier liegt bis am 26. November 2021 in Basel öffentlich auf.

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