Will Djokovic seinen Titel verteidigen, muss er sich impfen lassen. (Foto: Key)
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Ungeimpfte Spieler erhalten keine Ausnahmebewilligung

Nur geimpfte Tennis-Profis spielen das Australian Open. Dieses Szenario wird immer wie wahrscheinlicher und lässt sich kaum mehr umstossen.

Der australische Bundesstaat Victoria hat am Mittwoch ausgeschlossen, ungeimpften Spielern eine Ausnahmegenehmigung für die Teilnahme am Australian Open in Melbourne im Januar zu erteilen.

«Wir schliessen ungeimpfte Menschen von Kneipen, Cafés, Restaurants, dem MCG und allen möglichen anderen Veranstaltungen aus», sagte Daniel Andrews, der Premierminister Victorias. «Wir werden keine Ausnahmegenehmigung beantragen. Die Angelegenheit ist also im Grunde genommen erledigt», sagte er.

Keine Ausnahme

In einer Anfang Woche durchgesickerten Nachricht der WTA wurde vorgeschlagen, dass Spielerinnen, die nicht gegen das Coronavirus geimpft sind, am Turnier teilnehmen können, sofern sie eine vierzehntägige Quarantäne einhalten. Der australische Premierminister Scott Morrison erklärte daraufhin, dass nicht geimpfte Spieler in das Land einreisen dürfen, wenn sie eine Ausnahmegenehmigung erhalten, die der gastgebende Bundesstaat Victoria in ihrem Namen beantragen muss. Victoria hat dies jedoch ausgeschlossen.

Sollte Victoria nicht nachgeben, dürfte viele Spieler in die Bredouille kommen. Laut der ATP sind derzeit nur gut 60 Prozent der Spielerinnen und Spieler geimpft. Der Weltranglisten-Erste und Titelverteidiger Novak Djokovic hatte vergangene Woche in einem Interview mit einer serbischen Zeitung gesagt, möglicherweise nicht am ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres teilzunehmen, «da die Dinge sind, wie sie sind». Djokovic weigerte sich, seinen Impfstatus offenzulegen.

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