So soll die neue Passerelle am Bahnhof SBB aussehen. (Bild: SBB)
Basel

Eine provisorische Passerelle und neue Perrons am Bahnhof SBB

Zwei Projekte sollen den Bahnhof SBB optimieren. Die Planauflagen für den zusätzlichen Perron und die provisorische Passerelle liegen seit Mittwoch auf.

Wie von Seiten der SBB bereits seit Jahren bekannt, soll der Bahnhof SBB aufgerüstet werden. Die Dauer für die Umsetzung der beiden Projekte ist auf vier Jahre angesetzt, dann soll die Kapazitätserweiterung betriebsbereit sein.

Ergänzt wird der Bahnhof SBB um eine provisorische Passerelle und zwei neue Geleise. Kostenpunkt für das Projektpaket: rund 185 Millionen Franken. Die Auflage des Projektdossiers wurde am Mittwoch veröffentlicht.

Mit den zwei neuen Gleisen auf der Seite des Gundeldinger-Quartiers wolle man eine Leistungssteigerung des Bahnhofs für eine deutliche Erhöhung der Zugfrequenzen möglich machen. Mit der zweiten Passerelle wolle man dem teilweise hohen Passagieraufkommen auf der bestehenden Passerelle entgegenwirken. Die Kosten für das Provisorium belaufen sich gemäss Bundesbahnen auf 50 Millionen Franken. Die «Überbrückungsmassnahme» ist für zehn Jahre angedacht.

Die provisorische Passerelle ist auch deshalb eine «Überbrückungsmassnahme», da sie im 2035 wohl einem Projekt weichen wird, welches einen tiefgelegten Bahnhof für eine S-Bahn vorsieht, die als Herzstück unterirdisch zum Badischen Bahnhof führt.

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