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Der Telebasel News Beitrag vom 27. Oktober 2021.
Basel

Das «Glaibasler Charivari» kehrt zurück

Nach einem Jahr Pause meldet sich das Kleinbasler Charivari zurück. Die Verantwortlichen setzen inhaltlich auf Bewährtes, wagen aber auch Veränderungen.

Manchmal nachdenklich, mehrheitlich witzig und immer musikalisch. Mit diesem Erfolgsrezept hat das Kleinbasler Charivari sein Publikum gefunden. Jetzt ist es nach einem Jahr pandemiebedingter Pause zurück. In voller Länge und mit normalen Publikumskapazitäten im Volkshaus. Der Programmchef Eric Juillard kann es kaum erwarten: «Jetzt weiss die Öffentlichkeit, dass das kommt und dementsprechend freuen sich die Leute auch. Und wir uns in der Organisation sogar noch mehr. Es muss jetzt endlich wieder etwas gehen.»

Bekannte Gesichter

Auf Altbewährtes setzten die Verantwortlichen bei den Schauspielern. Das gesamte Charivari-Ensemble der letzten Jahre kommt zurück (Tatjana Pietropaolo, Stephanie Schluchter, Tim Koechlin, Olivia Zimmerli, Martin Stich und Beatrice Waldis). Musikalisch wird es bunt. Angekündigt sind Auftritte der «Seibi» Clique, Guggemusik «Hunne», Fasnachtszunft «Ryburg», Pfyffergruppe «Schäärede», oder «Top Secret». Die Schnitzelbank-Formation «d Gwäggi» werden ebenfalls nicht fehlen. Sie dürften den BesucherInnen vergangener Vorführungen noch in bester Erinnerung sein.

Weiterhin gibt es auch keinen roten Faden, der durch die Vorstellung führt. Rahmenstücke und musikalische Darbietungen gehen Hand in Hand. Erwartungsgemäss wird das Thema Corona auch beim Charivari thematisiert. Die Zuschauer müssen aber kein Trauerspiel erwarten, erklärt Regisseur Lucien Stöcklin und gibt eine Vorschau auf eine Nummer: «Die Fasnacht aus Sicht eines Kindergartenkindes ist gar nicht mehr präsent. Dieses Kind wird drei Jahre keine Fasnacht erlebt haben. Und das bringt natürlich auch Komik, wenn man sich überlegt, dass man einem Kind in diesem Alter die Fasnacht erklären muss.»

Charivari wird bargeldlos

Neu ist, dass das Kleinbasler Charivari komplett bargeldlos durchgeführt wird. Bezahlen können die BesucherInnen mit Kredit- und Debitkarten. Wer keine Karte besitzt, kann vor Ort sein Bargeld auf eine Lunch-Check-Karte laden lassen. Angst, dass man mit dieser Entscheidung Leute vergrault, hat man nicht.

Vom 5. bis 19. Februar 2022 werden im Volkshaus insgesamt 16 Vorführungen über die Bühne gehen.

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