Der Kanton wird in den nächsten Wochen 222 Parkplätze aufheben. (Foto: Key)
Basel

222 Parkplätze werden definitiv abgebaut

In Basel-Stadt können die Behörden wie geplant 222 Parkplätze auf der Allmend streichen. Für das Gewerbe entstehen in Seitenstrassen Kurzzeitparkplätze.

Gegen die geplante Streichung der Parkplätze in der Adlerstrasse, Allschwilerstrasse, Neubadstrasse, Neuweilerstrasse und an der Thiersteinerallee seien keine Rekurse eingegangen, wie das Basler Bau- und Verkehrsdepartement (BVD) am Mittwoch mitteilte. Die Verkehrsanordnungen seien deshalb nun rechtskräftig und in den kommenden Wochen würden die notwendigen Signalisations- und Markierungsarbeiten realisiert.

Zudem sollen bis Ende Jahr für Gewerbetreibende in der Allschwilerstrasse fünf gebührenpflichtige Kurzzeitparkplätze in der Birkenstrasse und Blauenstrasse entstehen. Begründet wird dies in der Mitteilung damit, dass im Frühling in der Allschwilerstrasse bereits Parkplätze abgebaut worden seien und dort deutlich mehr Gewerbetreibende ansässig seien als in anderen betroffenen Strassen. Geplant ist überdies in Absprache mit dem Behindertenforum ein neuer Parkplatz für Gehbehinderte an der Sängerstrasse.

Weitere 130 Parkplätze sollen aufgehoben werden

Das BVD hatte im September 2020 bekanntgegeben, rund 530 öffentliche Parkplätze entlang der Tramgleise aufheben und so die Sicherheit für Velofahrende erhöhen zu wollen.

In einem ersten Schritt wurden Anfang 2021 insgesamt 180 Parkplätze gestrichen. Betroffen waren unter anderem Parkplätze an der Austrasse, Bruderholzstrasse, Hammerstrasse, Zeughausstrasse und am Leonhardsgraben. Konkret wurden jene Parkplätze aufgehoben, bei denen der Abstand zwischen Parkplatz und Tramgleis nur einen Meter oder weniger beträgt.

Bis Ende 2021 sollen jene Strassen sicherer werden, in denen der Abstand zwischen Parkplätzen und Tramgleisen weniger als 1,30 Meter beträgt und eine Höchstgeschwindigkeit von Tempo 50 gilt. Nächstes Jahr sollen in einem dritten Schritt rund 130 weitere Parkplätze in der Stadt aufgehoben werden.

12 Kommentare

  1. Weniger Parkplatz bedeutet langer fahren um ein Parkplatz zu finden , das ist super ! Die begreifen es nicht, die Autos werden deswegen nicht verschwinden! Das ist für viele Leute kein Grund auf ein Velo umzusteigen, es gib Leute die aufs Auto angewiesen sind!
    Um diesen Stress zu vermeiden gehen wir immer über die Grenze einkaufen und in Restaurant , da hast genüg Parkplatz !! Weiter so damit niemand mehr unsere Wirtschaft unterstützt!!Report

  2. Es ist lustig, es gibt so viele Menschen in dieser Stadt, sie haben es in der Hand, gehen sie Wählen und diese Stadt ist nicht mehr links/grün. Aber nur dumm reden kann jeder. Geht auf die Strasse und meldet euch lautstark, so wie es die links/grüne Fraktion auch tut. Aber nur herum motzen hat noch nie was verändert.Report

  3. Alles zum Wohle des Radfahrers. Möglicherweise hilft Fahrtraining, Verkehrskunde oder Rücksichtnahme und die rücksichtslosen Zweiradfahrer könnten sich ein wenig selbst schützen. Denen wird der rote Teppich hingelegt damit sie machen können was man will und es wird einfach weggeschaut… Bravo Frau Keller – wie konnte ich mich so blenden lassen?Report

  4. Mir ist das mittlerweile egal. Wenn die Grenze nicht gerade zu ist, fahre ich halt die zwei Kilometer weiter nach Deutschland oder Frankreich für ein Restaurant- oder Kinobesuch. Doof ist es halt einfach für die Freunde, die in der Stadt wohnen. Die müssen nun halt aufs Land fahren, wenn sie mich sehen wollen. Aber ich hole sie immerhin mit dem Auto an der Tramhaltestelle ab.Report

  5. Ich brauche auch mit dem e-Auteli einen Parkplatz. Darf ich aufs Trottoir? Ah ja – dort kann ich ja nicht aufladen. Aber an der Stadtgrenze ja auch nicht. Dort gibts ja auch weniger Standplätze. Hey – ich fahre mot dem Velo, das mir geklaut wird und klaue eines das nächste Mal. Oder ich lasse das geliehene Trotti aufm Trottoir stehen – oder aufm Münsterplatz vor dem Eingang des Baud… Oder ich fahre einen Baulaster, den kriege ich ja überall hingestellt!Report

  6. Mich verunsichern Veränderungen. Ich habe Angst, wenn Parkplätze verschwinden. Ich weiss nicht, ob ich mich in einer Velostadt wohlfühlen werde. Bin aber noch nicht bereit über meine Gefühle zu reden.Report

  7. Tja, da hat wohl die Pro-Parkplatz Gemeinschaftkomplett versagt. Nicht mal ein Rekurs ist eingegangen. Die Mitglieder im Grossen Rat können sich was schämen – diese Nichtstuer.Report

  8. Es ist bedenklich wie man die Stadt kaputt macht, die Armen klein Betriebe können nicht mehr existieren, Hauptsache Die Velos und Velo Strassen werden gefördert es ist zum kotzen
    Wir bezahlen für Parkkarten CHF 284.- und haben erst noch keinen Parkplatz und die Elsässer nehmen unsere Parkplätze noch weg Frau Keller ist noch schlimmer wie der Wessel, kein Wunder gehen immer mehr Familien von Basel weg mach diese schöne Stadt noch mehr kaputtReport

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