Dämmerungseinbrüche werden hauptsächlich in der Zeit zwischen 17 und 22 Uhr verübt. (Bild: Kapo BL)
Baselland

So schützen Sie sich vor Dämmerungseinbrüchen

Mit der Zeitumstellung vom 31. Oktober 2021 steigt die Gefahr von Dämmerungseinbrüchen. Die Polizei rät zur erhöhten Wachsamkeit.

Mit dem frühen Eindunkeln sind vermehrt Einbrecher am Werk, die den Schutz der Dämmerung zu ihrem Vorteil nutzen. Darüber informiert die Kantonspolizei Basel-Landschaft in einer Medienmitteilung. Solche Dämmerungseinbrüche würden demnach hauptsächlich in der Zeit zwischen 17 und 22 Uhr verübt.

Über Sitzplatztüren, Fenster und Hochparterre-Balkons verschaffen sich die Täter Zutritt zu den Wohnungen. Beliebte Einstiegsstellen sind auch ungesicherte Kellerfenster oder Kellertüren. In Mehrfamilienhäusern sollte darauf geachtet werden, dass die Haupteingangstüre auch tagsüber immer verschlossen ist. Einbrecher wollen grundsätzlich nicht gesehen werden und sind zumeist auch keine Gewalttäter. Einer Konfrontation mit den Hausbewohnern gehen sie möglichst aus dem Wege.

Das können Sie tun:

– Licht im Haus oder der Wohnung signalisiert Anwesenheit

– Aussenlicht (mit Bewegungsmelder) kann den Einbrecher abschrecken

– eine gut sichtbare Aussensirene erhöht die präventive Abschreckung

– erhöhen Sie die mechanische Widerstandskraft von Türen und Fenstern

– eine Einbruchmeldeanlage erschwert das unbemerkte Eindringen des Täters

Nachbarn bei längerer Anwesenheit informieren

Bei der Einbruchsprävention ebenfalls wertvoll sind gute Kontakte zur Nachbarschaft. Es ist empfehlenswert, die Nachbarn über längere Abwesenheiten zu informieren und sie darum zu bitten, den Briefkasten zu leeren und ein Auge auf die Wohnung oder das Haus zu haben.

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