(Bild: Telebasel)
Basel

Letztes Jahr läutete das «Mässglöggli» ohne Herbstmesse

Letztes Jahr fiel die Herbstmesse aus. Wir blicken zurück, als am Samstag trotzdem das Messeglöcklein läutete und das Riesenrad drehte.

Aufgrund der Pandemie musste die Herbstmesse letztes Jahr ausfallen. Das ausgerechnet in ihrem Jubiläumsjahr. Die Herbstmesse gibt es inzwischen nämlich für 551 Jahre, sie ist damit die älteste Messe der Schweiz.

«Die Gesundheit geht einfach vor»

Franz Baur, der Basler Messeglöckner, liess damals das Messglöcklein um 12 Uhr zusammen mit allen anderen Glocken der Martinskirche klingeln. Damals meinte Baur zu Telebasel, dass er das Jubiläumsjahr mit gemischten Gefühlen einläute: «Vielleicht ein wenig Trübsinn… Man darf aber nicht vergessen, dass die Gesundheit einfach vorgeht.»

Inzwischen ist das immer noch so, die epidemiologische Lage lässt jedoch zu, dass die Herbstmesse unter dem Einhalten der Zertifikatspflicht durchgeführt werden kann. Etwas, was sich Manuel Staub, Leiter Messen und Märkte, wohl auch letztes Jahr gewünscht hätte.

So meinte Staub vor rund einem Jahr: «Es war ein ganz schwieriges Jahr. Nicht nur für die, die planen. Sondern vor allem auch für die Branche. Für die Schausteller, für all die Marktfahrer. Uns ist es wichtig, dass wir überhaupt etwas machen können.»

Pläne fürs Jubiläumsjahr gingen in die Hose

Damals wurden verschiedene Stände und Attraktionen in der Innenstadt aufgestellt. Der Plan war, hier mehr Schausteller das ganze Jahr über zu berücksichtigen, doch aufgrund der Pandemie gingen nicht alle Pläne des Kantons auf.

Trotzdem blieb der Wille: «Das ist eine Herzensangelegenheit und es ist etwas ganz Wichtiges in dieser schwierigen Zeit. Hier geht es nicht nur um die feinen Geschmäcker und die Lichter. Schlussendlich geht es um den monetären Aspekt», so Manuel Schaub damals.

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