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Basel geht aus – TV vom 23. Oktober 2021.
Baselland

Ein neuer Hotspot der Kulinarik in Allschwil

Lange war das Winzerpark-Areal über Allschwil für die Bevölkerung unzugänglich. Nun befindet sich dort ein neues Gasthaus.

Hoch über Allschwil entstand in einer alten Villa ein Lokal, welches in die ganze Region ausstrahlen dürfte. Im Sommer 2021 öffnete die Villa Winzerpark ihre Tore.

Die Bezeichnung Villa trifft hier wortwörtlich zu. Das Gelände war der ehemalige Stammsitz der Familie Thomi. Diese war früher Mitinhaberin des Nahrungsmittelkonzerns Thomi + Franck. Noch heute ist der Familienname mit der Marke Thomy in der ganzen Schweiz ein Begriff.

Mittlerweile gehört das Areal einer Stiftung. Im grossen Park wurde eine moderne Wohnsiedlung errichtet, und das ehemalige Privathaus im französischen Landhausstil wurde zum öffentlich zugänglichen Restaurant. Somit können nun alle den herrlichen Ausblick auf Allschwil geniessen, den man vom Anwesen aus hat.

Französische Küche aus regionalen Zutaten

Für das Wohl der Gäste sorgen Pächter Martial Kastner und Küchenchef Luc Nunninger mit ihrem Team. Den Stil der Küche beschreibt Kastner als «klassische, traditionelle französische Küche mit modernen Inspirationen». Dazu gehöre auch ein Touch asiatischer Fusionsküche. Luc Nunninger ergänzt, dass die Karte regelmässig der Saison angepasst wird.

Das Lokal soll allen etwas bieten. So gibt es aufwändige Mehrgänger aber auch schnelle Gerichte für Gäste, welche sich nicht so viel Zeit nehmen können. Bei der Wahl der Lieferanten setzt das Team, wenn immer möglich, auf regionale und lokale Anbieter. Gerne geht der Chef auch persönlich zum Einkaufen vorbei. Rund zehn Anbieter kämen gar aus Allschwil. Kastner erwähnt etwa das Bauernbrot, Eier, Glace oder das lokale Bier.

Gastgeber ist ein alter Bekannter

Der Name Martial Kastner ist in der Gastroszene kein Unbekannter. Der Elsässer arbeitet seit 30 Jahren in der Region. Im Jahre 2000 übernahm er die Leitung der Gastronomie im Restaurant «Le Paradis» im Tenniszentrum von Roger Brennwald und betrieb in der Folge auch das Hauptrestaurant der Swiss Indoors.

Rein kulinarisch konnte er sich dort schon einen Namen machen. Wie Kastner sagt, habe das Ambiente aber vorwiegend nur eine sportaffine Kundschaft angezogen. Dies sei an seiner neuen Wirkungsstätte ganz anders.

Das Restaurant ist neu und das Angebot wird noch regelmässig angepasst. So gibt es nun auch einen Chef’s Table mit direktem Blick in Küche. Und ab nächstem Jahr sollen die Gäste auch im Kräutergarten begrüsst werden.

2 Kommentare

  1. Da kann ich nur zustimmen! Es ist abartig, dass eine solche Überbauung zugelassen wurde. Alte Leute wohnen da drin nicht. Vermietet wurde so das die Wohnungen vermietet sind. Ich hatte damals selbst angerufen und mitgeteilt bekommen das dies mit dem Alter nicht so wichtig ist. Bäume wurden praktisch alle abgeholzt und hinter der Villa wurden die Bäume massiv ausgelichtet. Seitdem gibt es regelmässig Sturmschäden und Hitzeschäden an den verbleibenden Bäumen. Auch wurde keine Rücksicht auf die bestehenden Nachbarn genommen. Ein Restaurant in einer Wohnzone und die Mieter des Winzerparks brav eine Klausel unterschreiben lassen, das Sie sich nicht darüber beschweren dürfen. Leider gibt es auch noch andere Nachbarn, die keine Klausel unterschrieben haben. Wir dürfen nun das Restaurant und seine Gäste ertragen. Offen hat es bis 23:30 dann wird die Küche geputzt wenns gut geht bis morgens um 02:00 Uhr… X Lieferanten mit LKW’s die am nächsten Morgen wieder anfahren. Wenn man die Geschichte dahinter kennt sollte man den Winzerpark nicht unterstützen.Report

  2. … nach Fällung der geschätzt fünfzig bis siebzig Bäume… nach Bau der bewilligt zu nahe beieinanderstehenden Wohnblöcke für angeblich Betagte…Report

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