Das Schweizer Frauen-Nationalteam siegt in der WM-Qualifikation in Letzigrund gegen Rumänien. (Bild: Key)
Schweiz

Schweizer Frauen-Nationalteam erfolgreich gegen Rumänien

Das Schweizer Frauen-Nationalteam weist auch nach drei Spielen in der WM-Qualifikation eine weisse Weste auf.

Die SFV-Auswahl siegt in Zürich gegen Rumänien 2:0, hätte aber deutlich höher gewinnen müssen.

Allein nach der Pause erspielten sich die Schweizerinnen ein gutes Dutzend erstklassige Torchancen, die Treffer von Ana-Maria Crnogorcevic kurz nach Wiederanpfiff und kurz vor Schluss waren aber der viel zu geringe Lohn für einen spielerisch starken Auftritt des Heimteams.

Die Stürmerin des FC Barcelona staubte in der 48. Minute nach einem Schuss aus spitzem Winkel von Ramona Bachmann den Abpraller mit dem Kopf ab und verwertete in der 90. Minute einen Penalty, nachdem die eingewechselte Sandy Maendly gefoult worden war. Für Crnogorcevic waren es im 128. Länderspiel die Treffer 62 und 63.

Daneben scheiterten die Schweizerinnen vor knapp 4000 Zuschauern im Letzigrund am eigenen Unvermögen, an der guten rumänischen Keeperin Andrea Paraluta oder an der Torumrandung. Viermal landete ein Abschlussversuch der SFV-Auswahl am Aluminium, zweimal durch Bachmann. Der Höhepunkt war der Schuss von Maendly in der 80. Minute, als der Ball von der Latte via des Rückens von Paraluta an den Pfosten prallte.

«Mehr Pfostenschüsse als Tore»

«Wir hatten wieder einmal mehr Pfostenschüssen als Tore», sagte Nationaltrainer Nils Nielsen – und lachte. Die leichten taktischen Umstellungen des Dänen in der Pause zeigten sofort Wirkung, nach dem Seitenwechsel spielten die Schweizerinnen wie aus einem Guss, allerdings ohne das nötige Fortune im Abschluss. «Es war nicht nur die Angst vor dem Toreschiessen, sondern auch etwas Pech mit dabei», sagte Nielsen, der sich trotz des verpassten Kantersieges nicht unzufrieden zeigte. «Vor der Partie hätte ich ein 2:0 gerne genommen.»

Aufgrund des späten zweiten Treffers verteidigten die Schweizerinnen in der Tabelle die Leaderposition im Fernduell mit Italien, das gegen Kroatien 3:0 gewann. Die noch punkt- und torlosen Kroatinnen sind der nächste Gegner der Schweiz am Dienstag. Die Partie findet erneut im Letzigrund statt.

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