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Der Telebasel News Beitrag vom 22. Oktober 2021.
Basel

Jetzt rollt Roger Federer quer durch Basel

Die BVB-Flotte erhält prominenten Zuwachs: Neu verkehrt ein Roger Federer-Tram durch die Stadt. Der Tennis-Star war bei der Präsentation vor Ort.

Nach dem FCB-Tram, welches seit vielen Jahren auf den Strassen Basels unterwegs ist, ehren die Basler Verkehrs-Betriebe nun eine weitere sportliche Grösse der Region mit einem eigenen Tram: Tennisspieler Roger Federer.

Zur offiziellen Taufe seines Trams, durfte Federer zwar nicht selbst ans Steuer, er durfte aber im Führerstand mitfahren. «Ich bin unglaublich stolz, dass ich in Basel so ein Tram haben darf, dass die Leute hoffentlich mit Freude einsteigen», sagte er am Freitagmittag vor zahlreichen Gästen im BVB-Depot am Wiesenplatz. Das Flexity-Tram ist blau lackiert und wird von zahlreichen Bildern von Roger Federers Grand-Slam-Siegen und seinem bisher letzten Sieg an den Swiss Indoors geziert. «Das Projekt lag mir sehr am Herzen. Deshalb ist es für mich eine grosse Ehre, das Drämmli  künftig auf den Strassen von Basel sehen zu können», so Federer. An der Einweihung und Jungfernfahrt des Trams nahmen auch Federers Frau Mirka und seine Eltern teil.

Die erste Fahrt des neuen Trams führte quer durch die Stadt bis zur Kehrschleife auf dem Schänzliareal und dann vor das Stadion St. Jakob-Park. Dies auf besonderen Wunsch von Federer persönlich, denn der begnadete Tennisspieler ist auch ein grosser Fan des FC Basel. Und dort wurden das neue Tram und die Tennislegende bereits erwartet. Marco Streller, FCB-Cheftrainer Patrick Rahmen sowie Mittelfeldstratege Fabian Frei wollten den Besuch des «Maestros» nicht verpassen.

Früher vorwiegend ein BLT-Nutzer

Heute komme er zwar meistens mit dem Auto nach Basel und sei deshalb nur noch selten im Tram anzutreffen, sagte Federer auf Nachfrage von Telebasel. Früher sei dies jedoch anders gewesen. Im Gespräch mit BVB-Medienchef Benjamin Schmid meinte er, die Linie 8 sei seine bevorzugte Linie gewesen. Mit dieser sei er häufig ins Training beim Tennis Club Old Boys gefahren. Ganz zu Beginn sei er aber mehr mit der Linie 10 der regionalen Konkurrenz von der BLT gefahren. Dies, weil er da noch in Münchenstein wohnte.

Die ganze Aktion habe rund 100’000 Franken gekostet, erklärte BVB-Direktor Bruno Stehrenberger. Finanziert hätten dies die BVB, Pro Innerstadt und das Basler Stadtmarketing. Die Idee zum Tram sei im Rahmen des 125-Jahr-Jubiläums der BVB entstanden. «Wir freuen uns sehr, dieses ganz spezielle Tram in unserer Flotte begrüssen zu dürfen», so BVB-Direktor Bruno Stehrenberger. «Roger Federer gehört zu Basel wie unsere Drämmli und Busse. Das Tram bildet damit die perfekte Symbiose».

Tram soll der erste Schritt sein

In Basel wird seit Jahren immer wieder diskutiert, ob nicht eine Strasse, ein Platz oder eine Halle nach Roger Federer benannt werden soll. Es sei höchste Zeit gewesen, dass man Roger Federer ein «fahrendes Denkmal» setze, sagte der Basler Regierungspräsident Beat Jans (SP). Er glaubt deshalb, dass das neue Tram erst ein Anfang ist. «Weil er ist wirklich so positiv, wie er uns in der Welt draussen vertritt. Und wir identifizieren uns in der Region auch enorm mit ihm und seiner wunderbaren, positiven Art.»

1 Kommentar

  1. Es ist ja unglaublich – ein Federer-Tram. Also langsam spinnen die Leute, die solchen Unsinn bewilligen.
    Aber eben, die, unsere Welt ist ja am ‹Durchdrehen›.Report

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