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Telebasel Plätzli gsuecht vom 21. Oktober 2021.
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Wie unterscheiden sich Freigänger und Wohnungskatzen?

Wohnungskatzen und Freigänger haben ganz unterschiedliche Bedürfnisse. Plätzli gsuecht erklärt, was es zu beachten gibt.

Freigänger-Katzen leben ihren Entdeckungsdrang aus. Sie lieben es, natürlichen Verhaltensweisen nachzugehen. Dazu gehören schleichen, jagen, lauern, klettern und soziale Kontakte mit anderen Katzen zu pflegen. Deshalb reicht ein Balkon für eine Freigänger-Katze nicht aus. Eine Wohnungskatze, die von klein an nichts anderes kennt, kann auch ohne Freigang glücklich sein. Wichtig sind eine artgerechte Haltung und genügend Beschäftigungsmöglichkeiten. Ein Zugang zu einem gesicherten Balkon erhöht die Lebensqualität einer Wohnungskatze. Mehr Infos im Video.

Weiter stellen wir Ihnen das Katzenduo Luciana und Melvis vor. Sie suchen ein neues Zuhause mit Freigang. Beide sind liebe, zutrauliche und verschmuste Katzen. Mutter und Sohn haben eine enge Verbindung und sollten gemeinsam vermittelt werden.

(Bild: Telebasel)

Weitere Tiere, die ein Zuhause suchen: 

Kater Dugge (8 Monate alt)

Dugge ist ein junger Kater, der circa Anfang dieses Jahres geboren wurde. Die Samtpfote versteht sich prächtig mit anderen Katzen. Gemeinsam kuscheln und schlafen sie viel. Dugge möchten vom Tierheim mit einem seiner «Gspänli» vermittelt werden. Vor uns Menschen zeigt sich der schwarze Kater teilweise noch etwas ängstlich und benötigt noch etwas Zeit, um sich zu öffnen. Seine neuen Besitzer sollten also genügend Geduld und vor allem Liebe mitbringen, damit Dugge in Ruhe Vertrauen aufbauen kann. In seinem neuen Zuhause sollte man ihm ausserdem verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten bieten, wie zum Beispiel Fummelbretter oder auch einen Kratzbaum zum Klettern. Geeignet für Dugge wären Alleinstehende oder ein Pärchen in einem ruhigeren Haushalt, die ihm und seinem «Gspänli» einen gesicherten Balkon mit erhöhten Liegeflächen anbieten können. Dugge kann es kaum erwarten, hoffentlich bald in sein neues Zuhause zu ziehen.

(Bild: Telebasel)

Kater Mickey (6 Jahre alt, kastriert)

Der sechs Jahre alte Kater Mickey hat ein wunderschönes weisses Fell. Er lebt derzeit gemeinsam mit anderen Katzen im Tierheim an der Birs und ist auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Mit seinen Artgenossen versteht sich Mickey gut. Das Tierheim könnte ihn sich gut als Zweitkatze vorstellen. Gegenüber uns Menschen ist Mickey noch ziemlich zurückhaltend. Er hat zwar keine Angst vor uns, kann sich aber momentan nur sehr langsam öffnen und braucht deshalb Menschen, die viel Zeit für ihn haben und ihm diese auch geben. Schritt für Schritt macht Mickey Fortschritte und kann immer mehr Vertrauen aufbauen. Deshalb können sich die Tierpfleger Mickey gut bei einem Pärchen oder auch Alleinstehenden vorstellen, die ihm ein ruhigeres Zuhause bieten können. Sein neues Zuhause sollte zusätzlich auch noch Freigang bieten, damit Mickey draussen die Gegend erkunden kann. Das neue Heim sollte möglichst naturnah und verkehrsarm gelegen sein.

(Bild: Telebasel)

Kater Roberto (ausgewachsen, kastriert)

Roberto ist ein bezaubernder Kater mit weissem, langem Fell. Er kam gemeinsam mit mehreren anderen Katzen ins Tierheim und ist deshalb auch gut verträglich mit ihnen. Roberto kann also auch als Zweitkatze gehalten werden. Die schöne Samtpfote geniesst es sehr, von uns Menschen gestreichelt zu werden. Er gibt dann Köpfchen und beginnt genüsslich zu schnurren. Roberto können sich die Tierpfleger gut bei einer Familie mit Kindern, bei Alleinstehenden oder bei einem Pärchen vorstellen, die ihm verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten wie zum Beispiel Denkspiele oder Fummelbretter anbieten. So kann Roberto seinen Körper und sein Köpfchen fit halten. Der liebe Kater möchte gerne in ein ländliches Zuhause ziehen, in dem er auch Freigang erhält und nach Lust und Laune draussen durch die Gegend ziehen kann. Wer kann sich vorstellen, diesem liebenswerten Kater ein schönes neues Zuhause zu schenken? Es sollte möglichst naturnah und verkehrsarm liegen.

(Bild: Telebasel)

Wenn Sie sich für eines der Tiere interessieren, wenden Sie sich bitte ans Tierheim an der Birs.

Stiftung TBB Schweiz
Geschäftsstelle
Birsfelderstrasse 45, Postfach
4020 Basel

Tel. 061 378 78 78
info@tbb.ch

Telebasel kann Anfragen zu den Tieren weder beantworten noch weiterleiten.

2 Kommentare

  1. Nein Sie sind mit Ihrer Meinung nicht allein. In der Nachbarschaft wohnt eine Freigängerkatze, die sehr alt ist und immer auf sich gestellt ist. Die Besitzer sind immer wieder mehrere Tage oder Wochen abwesend, übers Weekend sowieso. Da müssen andere schauen. Armes Tier.Report

  2. Freigänger verschmutzen im gegensatz zu Hauskatzen die Gärten ihrer Nachbarn. Sie dezimieren den Vogelbestand und Insekten bestand. Die Besitzer von Freigängern interressierr es den ganzen Tag nicht, wo die Katze ist. Es ist das Problem der Nachbarn. Meistens reicht eine nicht, nein es müssen ja mindestens 2 sein. Die Katzendichte in den Quartieren ist zu hoch.Aber ich bin wahrscheinlich alleine mit dieser MeinungReport

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