Nach zwei Überfällen auf Bijouterien müssen sich drei Männer vor dem Amtsgericht Solothurn-Lebern verantworten. (Archivbild: Keystone)
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Drei Männer wegen bandenmässigen Bijouterie-Raub angeklagt

Die Staatsanwaltschaft Solothurn hat drei Männer nach Überfällen auf zwei Bijouterien angeklagt. Die Angeklagten befinden sich im vorzeitigen Strafvollzug.

Die Männer aus Bosnien und Herzegowina müssen sich auch wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruchs vor dem Amtsgericht Solothurn-Lebern verantworten, wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag weiter mitteilte.

Die Staatsanwaltschaft klagte zudem einen 36-jährigen Mann aus Slowenien an – unter anderem wegen Gehilfenschaft zu bandenmässigem Raub. Ihm wird vorgeworfen, den Räubern in seiner Wohnung Unterschlupf geboten zu haben. Der Beschuldigte befindet sich nicht in Haft.

Zwei Überfälle auf Bijouterien

Zwei vermummte Männer hatten am 5. Oktober 2019, kurz vor 14.45 Uhr, die Bijouterie am Klosterplatz in Solothurn überfallen. Sie bedrohten die Verkäuferin und einen anwesenden Kunden mit einem zunächst unbekannten Gegenstand.

Die Männer schlugen in der Folge mehrere Vitrinen ein und packten Uhren und Schmuck im Wert von mehreren Hunderttausend Franken in Umhängetaschen. Danach flüchteten sie.

Nach umfangreichen Ermittlungen wurden in diesem Zusammenhang im Februar 2020 zwei Männer festgenommen und ein Teil des Deliktsguts aufgefunden. Die Männer standen gemäss Staatsanwaltschaft bereits damals im Verdacht, am 28. November 2019 in Reinach BL einen weiteren Raubüberfall auf eine Bijouterie verübt zu haben.

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