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Der Telebasel Talk vom 20. Oktober 2021.
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Squid Game: Warum sehen wir uns diese «Schlachtplatte» an?

Die südkoreanische Serie ist extrem brutal und extrem erfolgreich. Wieso? Was richtet sie in uns an? Im Talk spricht der UPK-Psychologe Renanto Poespodihardjo.

«Warum wir diese unerträglich brutale Serie ertragen wollen», titelte SRF. «Wieso stürzen sich alle Leute auf diese Schlachtplatte», fragte die NZZ. In einem Satz worum es bei der neunstündigen Serie «Squid Game» geht: Sadistische Superreiche machen sich einen «Heidenspass» (NZZ) daraus, finanziell verschuldete Menschen in tödlichen Spielen gegeneinander antreten zu lassen.

Die Netflix-Serie ist auch Thema auf den Pausenplätzen unserer Schulen – und bei besorgten Erziehungspersonen. Eine Kindergärtnerin forderte in einem BZ-Leserbrief mit Bezug auf die Serie, den Abscheulichkeiten der zunehmenden Gewalt müsse doch Einhalt geboten werden.

Wie sollen Eltern damit umgehen? Was richten derartige Gewaltdarstellungen in uns an? Was löst der Hinweis aus, dass die Serie für ein Publikum ab 16 Jahren «freigegeben» ist? Und letztlich, warum ist so eine Serie ein globaler Mega-Seller, also: Warum sehen wir uns das an?

Im Talk: Renanto Poespodihardjo ist leitender Psychologe der Basler Universitären Psychiatrischen Kliniken UPK mit Schwerpunkt Verhaltenssüchte.

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