Das Basler Fernwärmenetz wird unter anderem mit CO2-neutraler Holzenergie gespiesen. (Bild: Keystone)
Basel

Grosser Rat gibt 460 Millionen für Fernwärmenetz-Ausbau frei

Das Fernwärmenetz kann ausgebaut werden. Der Grosse Rat hat am Mittwoch den IWB die dafür benötigten Investitionen in der Höhe von 460 Mio. Franken genehmigt.

Bei der Fernwärme hat der Kanton Basel-Stadt eine Vorbildrolle inne, auf die er offensichtlich stolz ist, und die er sich auch eine ganze Menge kosten lassen möchte. Bis 2035 sollen 80 Prozent aller baselstädtischen Haushalte an das Netz angeschlossen werden und damit ohne fossile Energien heizen können. 460 Millionen Franken werden die IWB investieren müssen; der Kanton wird ein Darlehen von 110 Millionen beisteuern.

Der Präsident der vorberatenden Umwelt-, Verkehrs- und Energiekommission (Uvek) sprach von einem «Quantensprung in der Wärmeversorgung». Der zuständige Regierungsrat Kaspar Sutter (SP), Vorsteher des Wirtschafts-, Sozial- und Umweltdepartements, bezeichnete das Ausbauprojekt als wichtigen Schritt für den Klimaschutz im Kanton.

Die Genehmigung der IWB-Investitionen sowie das bedingt rückzahlbare zinslose Darlehen fanden denn im Grossen Rat auch eine deutliche Mehrheit von 93 Ja-Stimmen gegen nur eine Gegenstimme. Im selben Stimmenverhältnis wurde auch eine Motion der Uvek an die Regierung überwiesen, die eine Reduktion der Baustellenbelastung sowie die Nutzung des ökologischen Umgestaltungspotential im Rahmen der Bauarbeiten einfordert.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Mehr aus dem Channel