Ein damals 23-Jähriger überholte auf der Gempenstrasse mehrere Autos und kollidierte auf der Gegenfahrbahn mit dem Velo. (Archivbild: Kapo SO)
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Gempenraser (24) wird versuchte fahrlässige Tötung vorgeworfen

Im Juni 2019 kollidierte ein Autofahrer auf der Gempenstrasse frontal mit einem Velo. Am Mittwoch startete der Prozess vor dem Amtsgericht Dorneck-Thierstein.

Im Juni 2019 kam es auf der Gempenstrasse zu einem verheerenden Verkehrsunfall. Der heute 24-jährige Schweizer überholte mit einem McLaren, den er zu einer Probefahrt ausgeliehen hatte, mehrere Autos. Auf der Gegenfahrbahn kollidierte er in einer scharfen Rechtskurve mit einem Rennvelofahrer. Das damals 38-jährige Opfer erlitt beim Zusammenprall lebensgefährliche Verletzungen.

Heute muss sich der McLaren-Fahrer vor dem Amtsgericht Dorneck-Thierstein für seine Tat verantworten. Die Solothurner Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchte fahrlässige Tötung vor, berichtet die «bz». In der Anklageschrift heisst es, das Opfer habe wegen des Unfalls «dauernde und irreversible Beeinträchtigung der Gesundheit» und «Wesensveränderungen». Dem Angeklagten wird vorgeworfen, den Tod des Velofahrers in Kauf genommen zu haben.

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